Algarve-Urlaub – Manchmal rau und oft ganz sanft

Das Traumwetter ist garantiert im Algarve-Urlaub in Portugal

Urlaub an der Algarve können Sie auch abseits der Touristenzentren verbringen Portugal ist ein Land mit spannender Geschichte und vielen Denkmälern Die kleinen Gassen und Straßen in Portugal erfordern gutes Schuhwerk

Herrliche Strände und der wilde Atlantik locken Gäste aus aller Welt in den Süden Portugals. Das Klima ist ganzjährig mild und sonnig. Wann machen Sie einen Algarve-Urlaub?

Rau und ungestüm donnern die Wellen des Atlantik an die Felsenküsten. Die Gischt spritzt meterhoch. Bei Sangres am südwestlichsten Punkt Europas zeigt sich die Algarve von ihrer wilden Seite. Es ist windig auf dem Weg zum Kap Sankt Vincent. Kein Baum wächst auf der 70 Meter hohen Steilküste, die eindrucksvolle Landschaft wirkt magisch, und ich verstehe, warum dieser Ort für die ersten Siedler an Portugals Südküste heilig war. Mit dem Mietwagen – den brauchen Sie, um die dünn besiedelte Algarve zu entdecken und an die schönsten versteckten Strände zu kommen – fahren wir nach Sangres zurück und springen kurz ins 18 Grad frische Meer, bevor es zum Ausklang ins „Last Chance“ oberhalb vom Strand geht und wir portugiesischen Rotwein, Tapas und den Sonnenuntergang genießen. Ja, so ein Algarve-Urlaub geht ans Herz!

Europameister bei den Sonnenstunden

Ein Algarve-Urlaub bedeutet Ferien mit Traumwetter-Garantie: Die südlichste Provinz Portugals hat europaweit die meisten Sonnenstunden. Der kühle Atlantik-Wind sorgt dafür, dass es selbst mittags nicht zu heiß wird. Perfekt für Strandurlauber und Familien mit Kindern sind die geschützten Badestrände in der Region um Albufeira und bei Vila do Bispo an der Westalgarve. Meist führen schmale Treppen hinunter in von malerischen Felsen eingerahmte Buchten. Die schönste Zeit am Strand ist übrigens der späte Nachmittag, wenn die Sonne tief steht und die Strände in Gold-, Beige- und Orangetönen leuchten. Sooo romantisch!

Algarve: Sehenswürdigkeiten in historischen Orten

Zu den größten Algarve-Sehenswürdigkeiten gehören die historischen Städte Lagos, Tavira und Faro. Vor allem die Hafenstadt Lagos hat es uns angetan: Die bunten Häuser mit schmiedeeisernen Balkonen, verträumte Hinterhöfe und die wunderschöne Kirche „Igreja de santo António“ mit den typischen Azulejos (blau-weiße Kacheln) und vergoldeten Holzarbeiten sind absolut sehenswert. Noch ein Tipp: am Hafen können Sie Boote mieten.

Auch wenn wir im Algarve-Urlaub nie genug von den feinsandigen Goldstränden bekommen können, ein Abstecher ins quirlige Albufeira muss ebenfalls sein. Wir schlendern stundenlang durch die Geschäfte. Ein Eis in der einen, die Tüte mit der Shopping-Beute in der anderen Hand verlassen wir am späten Nachmittag die Innenstadt. Ich bin mächtig stolz auf mich: Den Preis für eine goldene Halskette konnte ich sogar ein bisschen runterhandeln. Zurück im Hotel machen wir uns frisch, um später ins berühmte Nachtleben von Albufeira zu tauchen.  

Algarve: Urlaub jenseits der Tourismuszentren

In den gut besuchten Küstenorten fällt gar nicht auf, dass die Algarve eigentlich sehr dünn besiedelt ist. Selbst die Hauptstadt Faro hat keine 45.000 Einwohner. In den Sommermonaten ist die Zahl der Touristen dreimal so hoch wie die der Einheimischen. Trotzdem hat die Region ihre ursprüngliche Seite bewahrt, vor allem im Hinterland finden Algarve-Urlauber Ruhe und Erholung. In den zauberhaften Orten Loulé, Silves und Alcoutim finden Feste und traditionelle Märkte statt. Wer gerne wandert, kann dem Fernwanderweg „Via Algarviana“ von Ost nach West durch das bergige und teilweise einsame Hinterland folgen oder sich im Touristenbüro eine der Küstenstrecken empfehlen lassen.

Apropos Algarve-Urlaub für Aktive: Die Südküste ist ein Mekka für Surfer. Am frühen Morgen ist die Bucht von Carrapateira ihr Revier. Paddeln, rauf aufs Brett und dann die perfekte Welle erwischen: Wir beobachten das sportliche Treiben eine Weile, bis gegen Mittag die Badeurlauber den Küstenstreifen zurückerobern…

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