Burnout-Prävention: Mit Yoga bleiben Sie bei Stress gelassen

Die besten Tipps für mehr Balance im Alltag

Für 65 % der Frauen von 40-49 Jahren bedeutet Glück in erster Linie keinen Stress zu haben. Das hat eine repräsentative Umfrage von „Idee für mich“ in Zusammenarbeit mit Emnid ergeben. Mit diesen einfachen Übungen können Sie Stress abbauen, unsere Tipps halten Körper und Seele auch bei großer Belastung in Balance.

 

Wenn der Druck im Job zu groß wird, wenn man sich seinen Aufgaben nicht mehr gewachsen fühlt, wenn man unter Angstzuständen leidet, nicht mehr schlafen kann, dann droht ein Burnout-Syndrom. Zur Burnout-Prävention ist Yoga ideal. Denn Yoga bringt uns zur Ruhe, hilft Belastendes loszulassen, auf unsere Bedürfnisse zu achten und wieder zu uns selbst zu finden. Basierend auf den neuesten Erkenntnissen der Burnout-Forschung, der Neurowissenschaft und dem Wissen des Yoga stellt die Münchner Yogalehrerin Tanja Seehofer fünf einfache Übungseinheiten vor, entwickelt für körperliche Gesundheit und innere Zufriedenheit, die man einfach nachmachen kann („Yoga gegen Burnout“, 16,99 Euro, Windpferd Verlag). Wir stellen Ihnen hier vier einfache Übungen aus dem Buch zur Burnout-Prävention vor.

 

 

 

Kindchenstellung mit geöffneten Knien

Zwei Yogarollen auf den Boden legen (oder Decken zu einer festen Rolle zusammenfalten), mit dem Oberkörper darauflegen und die Knie öffnen. Die rechte Schläfe auf dem Kissen ablegen und die Augen schließen. Nach ein paar Minuten zur linken Schläfe wechseln. Die Übung entspannt und massiert die inneren Organe.

Schmetterling mit überkreuzten Armen

Auf den Boden setzen, die Knie nach außen beugen und die Hände über Kreuz auf die Knie oder Schienbeine legen. Dann die Fußsohlen zusammenbringen. Tief ein- und ausatmen. Die Stellung sollte eine bis zwei Minuten gehalten werden. Die Übung hilft bei Erschöpfung und Schlafstörungen, entlastet den unteren Rücken.

Krieger 2

Gerade hinstellen, beim Ausatmen die Beine weit zur Seite grätschen. Beim Einatmen die Arme in Schulterhöhe ausstrecken. Den rechten Fuß um 90 Grad nach rechts, den linken leicht nach innen drehen. Das rechte Bein beugen, das linke bleibt ausgestreckt. Nach 20 Sekunden die Seite wechseln. Schärft die Konzentration und fördert das Selbstbewusstsein.

Halber Schmetterling

Gerade und mit ausgestreckten Beinen hinsetzen, das rechte Bein anwinkeln und die rechte Fußsohle an die Innenseite des linken Oberschenkels ziehen. Das rechte Knie kippt sanft zur Seite. Beim Ausatmen den Rumpf in Richtung linkes Bein drehen und den Rücken über das linke Bein beugen. Drei Minuten, dann die Seite wechseln. Lindert Ängste.