Die 12 besten Tipps für Traumurlaub zum Schnäppchenpreis

Bei der Abflugzeit tricksen, clever Zimmer buchen, versteckte Kosten entlarven

Für 52 % der Frauen war es ein glücklicher Tag, wenn sie ein Schnäppchen machen konnten. Das hat eine repräsentative Umfrage von „Idee für mich“ in Zusammenarbeit mit Emnid zum Thema Glück ergeben. Wenn man die Schnäppchenjagd dann noch mit der schönsten Jahreszeit, der Urlaubszeit, verbinden kann, ist der Tag wohl perfekt. Endlich Ruhe und Erholung, abschalten, die Sonne und das Meer genießen. Am besten ist es natürlich, wenn man dafür nicht zu viel zahlen muss. Allerdings entpuppt sich so manches super-günstige Angebot als leeres Versprechen mit versteckten Fallstricken. Damit die Reisekasse keine unerwarteten Löcher bekommt, haben wir die wichtigsten Tipps für Ihren nächsten Schnäppchen-Urlaub zusammengestellt.

1. Preise vergleichen
Die gleiche Reise in dasselbe Hotel kann bei einem anderen Reiseveranstalter bis zu 500 Euro weniger kosten. Das Wichtigste bei der Suche nach einem günstigen Urlaub ist das Vergleichen von Preisen. Egal ob Pauschalreise oder einzelne Flüge, Hotels oder Ferienwohnungen. Online sollte man nicht nur auf Preisvergleichsportalen unterwegs sein. Die Internetseiten der Reiseveranstalter können Sonderpreise bieten, die nur bei diesem
Anbieter direkt erhältlich sind.

2. Flexibel sein
Wer die Möglichkeit hat, den Start und das Ende der Reise flexibel zu wählen, sollte davon Gebrauch machen. Am besten die Schulferien und begehrte Flugtermine am Wochenende meiden. Und: In Bundesländern, wo die Ferien schon zu Ende sind oder erst später beginnen, fliegt man bedeutend günstiger ab. Sparmöglichkeit: rund 30 Prozent.

3. Pauschalreisen bevorzugen
Hotel und Flug einzeln zu buchen ist Tests zufolge häufig teurer als pauschal, teils sogar bis zu 15 Prozent! Die gilt vor allem für gängige Badeziele wie Mallorca. Zudem sind Pauschalreisende am besten abgesichert! Ob es Probleme beim Flug, Baulärm im Hotel oder Ausfall eines gebuchten Ausflugs gibt – Pauschalreisende haben immer einen einheitlichen Ansprechpartner, den Reiseveranstalter.

4. Nicht doppelt versichern
Ob Reiserücktritt, Unfall, Gepäck oder Krankheitsschutz: Reiseveranstalter werben immer mit allerlei Versicherungen. Bevor man etwas übereilt abschließt: Unbedingt im Vorfeld prüfen, ob man nicht sowieso schon versichert ist, etwa über die Krankenversicherung. Und nachrechnen, ob ein Jahresvertrag lohnt, etwa beim Reiserücktritt. Das ist meist billiger, als sich für jede Reise neu zu versichern.

5. Rabatte mitnehmen
Kinderfestpreise, Sparwochen, Jubiläumsrabatt, Oma gratis, vier Tage geschenkt: Die Veranstalter lassen sich viel einfallen. Bei einer Ersparnis um 15 Prozent lohnt sich das immer! Deswegen: Gezielt nach Rabatten fragen – und dann die herauspicken, die zu Ihrer Reise passen.

6. Vorsicht: versteckte Kosten
Nicht jedes günstige Angebot, ist auch eines. Dies gilt vor allem bei Billig-Airlines. Sie locken auf ihrer Startseite mit niedrigen Preisen. Doch wer beabsichtigt, auch Gepäck mitzunehmen oder einen Sitzplatz vorab auszuwählen, muss in der Regel draufzahlen. Bei Ryanair beispielsweise kostet die Koffermitnahme bis 20 kg zwischen 25 und 45 Euro.

7. Economy-Zimmer wählen
In manchen Katalogen heißen sie auch Superspar-Zimmer oder Low-Cost-Zimmer. Gemeint ist aber stets dasselbe: die Zimmer neben dem Lift oder mit Blick Richtung Parkplatz. Wer nur zum Schlafen auf dem Zimmer sein möchte, sollte gezielt danach suchen. Sparpotenzial: bis zu 20 Prozent. Tipp: Informieren Sie sich vor der Buchung genau über die Nachteile des Zimmers.

8. Privat übernachten
Bei Städtereisen in Metropolen wie Paris oder New York sind Privatunterkünfte oft viel billiger als Hotels. So kann man bei Buchungen im Internet, z.B. über Airbnb.de, bis zu 40 Prozent sparen! Tipp: Wer privat mietet, sollte sich genau über die Angebote informieren. Bewertungen anderer Nutzer geben Auskunft und helfen so bei der Auswahl.

9. Lieber länger verreisen
Nichts ist teurer, als die spontane Spritztour übers Wochenende. Wer sparen muss, der leistet sich also einen langen Jahresurlaub und verzichtet auf die Zweit- und Drittreise. Insgesamt fallen weniger Kosten für Auto, Flug oder Zug an.

10. Storno-Reise wählen
Unfall, Krankheit oder eine Trennung: Jedes Jahr können tausende Menschen ihren gebuchten Urlaub nicht antreten. Statt Stornogebühren über 90 Prozent zu zahlen, suchen sie über Internetportale wie stornopool.de oder storno-kabinen.de Ersatzurlauber. Trotzdem beachten: Die dort gebotenen Preise sollte man zur Sicherheit mit den üblichen Preisen für gleichwertige Reisen vergleichen. Sparmöglichkeit: 30 bis 50 Prozent.

11. Glückskabine buchen
Kreuzfahrten werden immer beliebter, über zwei Millionen Deutsche gehen jedes Jahr an Bord. Wer gerne Urlaub auf dem Meer verbringen möchte und dabei sparen will, sollte eine Glücks- oder Garantiekabine buchen. Man wählt nur die Kategorie (innen, außen, Balkon), die Reederei entscheidet über Deck und Lage. Sparmöglichkeit: ca. 20 Prozent.

12. Früh oder spät buchen?
Eine allgemeingültige Antwort, was besser ist, kann man leider nicht geben. Da die Reiseunternehmen sich darauf eingestellt haben, dass viele sehr kurzfristig buchen, ist nicht jedes angebliche Last-Minute-Angebot auch wirklich günstig. Deswegen: Sowohl bei Frühbucher-Angeboten als auch bei kurzfristigen Buchungen unbedingt Preise vergleichen.

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