Einer Depression vorbeugen: Was wir tun können, um bei Laune zu bleiben

Besonders in der dunklen Jahreszeit werden viele trübsinnig

Depressionen sind eine Volkskrankheit, vor allem in der dunklen Jahreszeit hängen viele Menschen trüben Gedanken nach. Mehr als 25 Prozent aller Deutschen klagen über Symptome einer Herbst-Winter-Depression wie Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung, andauernde Müdigkeit und vermehrtes Verlangen nach Süßem und Kohlenhydraten. Es gibt jedoch verschiedene Wege, einer Depression vorzubeugen. Vor allem der sogenannten saisonal abhängigen Depression (SAD) können wir entgegentreten.

Depressionen: Prävention kann vieles erleichtern

Erstmalig auftretenden Depressionen vorbeugen – wenn die auslösenden Faktoren einen traumatischen Hintergrund haben, der Depression beispielsweise eine Gewalterfahrung oder der Tod eines geliebten Menschen zugrunde liegt, ist das nicht möglich. Die Idee, einer Depression vorbeugen zu können, kann also nur bedeuten, einer vom Facharzt diagnostizierten Erkrankung bestimmte Verhaltensstrategien entgegenzusetzen. Diese Strategien sollen dafür sorgen, dass keine weiteren depressiven Phasen folgen oder diese zumindest seltener auftreten. Generell gilt: Wer über ein gefestigtes familiäres Umfeld und einen gewachsenen Freundeskreis verfügt, nicht unter großem Stress steht und sich viel mit Dingen beschäftigt, die Erfüllung und Freude schenken, hat ein geringeres Risiko, dass Schicksalsschläge in eine Depression münden.

Depressionen verhindern oder mildern – wie kann das funktionieren?

Menschen, die an einer Depression erkranken, haben zunächst folgendes Problem: Sie wissen nicht, was sie eigentlich bedroht und woher diese Bedrohung kommt. Hier gilt es, unter fachkundiger Anleitung zu erkennen, welche Faktoren die Depression auslösen. Ist der „Feind“ der Psyche erst einmal bekannt, kann man mit diesem Wissen in vielen Fällen weiteren Schüben einer Depression vorbeugen.

Einfacher gestaltet sich die Prävention und Behandlung der sehr verbreiteten Herbst-Winter-Depression, die in der dunklen Jahreszeit viele Menschen in Deutschland trifft. Fast jeder vierte Bundesbürger leidet im Winter unter Müdigkeit und Antriebslosigkeit, die zur saisonal abhängigen Depression werden kann. Manche Menschen brauchen deshalb sogar ärztliche Hilfe. Bei den meisten Betroffenen zeigt sich die Missstimmung im Januar und Februar am stärksten – im März klingt sich fast immer von selbst wieder ab. Einer Herbst-Winter-Depression vorbeugen kann man am besten mit regelmäßiger Bewegung bei Tageslicht. In schweren Fällen hilft auch eine Lichttherapie mit speziellen Tageslichtlampen. Umgeben Sie sich mit belebenden Farben wie Orange und Gelb. Sie sind Streicheleinheiten für die Seele und tragen dazu bei, die Stimmung zu verbessern. Auch Düfte können helfen: Der Duft von Bergamotte und Jasmin ruft in unserem Gehirn Erinnerungen an den Sommer hervor und verbessert die Laune sofort.

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