Ernährung gegen Krebs: Schützt gesundes Essen?

Können Lebensmittel gegen Krebs schützen?

Zucker ist ganz schlecht, Rote-Bete-Saft beugt vor: Es kursieren viele Tipps, wie man über die Ernährung gegen Krebs vorbeugen kann. Ist da wirklich was Wahres dran?

Bestimmte Lebensmittel sollen krebsvorbeugend wirken, andere den Krebs regelrecht aushungern. Vieles ist Mythos, aber diese Ratschläge zur Anti-Krebs-Ernährung treffen zu.

Ernährung gegen Krebs: Was hilft, was nicht?

1. Brokkoli

Der Inhaltsstoff Sulforaphan in Brokkoli bremst tatsächlich das Tumorwachstum und verstärkt die Wirkung von Chemotherapien. Das zeigten Studien der Uniklinik Heidelberg zum Thema Ernährung gegen Krebs.

2. Tomaten

Tomaten enthalten Lycopin, und dieses Antioxidans wirkt krebshemmend. Gekocht enthalten die Tomaten den höchsten Lycopingehalt. Tomatensoßen, Tomatenmark, passierte Tomaten, selbst hergestelltes Ketschup und Tomatensaft sind deshalb sehr gute Lycopin-Quellen.

3. Rohkost

Viele schwören auf Rohkost als Ernährung gegen Krebs, denn in rohem Gemüse seien die meisten Vitamine enthalten, beim Erhitzen würden Vitamine zerstört. Aber: Durch das Kochen können Magen und Darm die Inhaltsstoffe von Gemüse besser aufnehmen, da machen ein paar Vitamine weniger nichts aus.

4. Rote-Bete-Saft

Rote Bete soll angeblich verhindern, dass der Körper übersäuert und Krebs entsteht. Nach Meinung der Experten ist das Blödsinn. Im Gegenteil: Rote Bete enthält viele Nitrate, und die sind krebserregend. Ab und zu von dem Gemüse zu essen, macht aber gar nichts.

5. Kein Zucker

Zwar ernähren sich Krebszellen von Zucker – aber Zuckerverzicht hilft nicht, denn dann holen sich die Krebszellen die Energie eben woanders.

6. Grüner Tee

Nach asiatischen Studien schützen die sekundären Pflanzenstoffe im grünen Tee vor Krebs. Empfohlen werden 5-7 Tassen am Tag

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