4 Tipps: Was hilft bei Blasenschwäche?

Einfache Methoden können vorbeugen und helfen

Etwa fünf von hundert Frauen unter 65 Jahren sind davon betroffen – die Dunkelziffer dürfte höher sein, denn für viele ist Inkontinenz ein Tabuthema. Aber was hilft bei Blasenschwäche? In vielen Fällen schaffen schon einfache Therapien Abhilfe.

Beckenbodentraining 

Der Beckenboden sorgt dafür, dass die Schließmuskeln von Darm und Blase funktionieren. Übergewicht oder schweres Tragen können ihn schwächen, sodass bei heftigem Niesen oder Husten Urin abgeht. Übungen können die Blase trainieren, um die Muskulatur dort zu stärken und die Inkontinenz zu verhindern. Ein Beispiel: Gerade auf einen Stuhl setzen, nun die Muskulatur des Beckenboden anspannen, indem Sie so tun, als würden Sie den Harnstrahl anhalten. Alle anderen Muskelpartien in der Nähe bleiben locker. Weitere Tipps für Beckenbodentraining finden Sie hier.

Ausdauersport 

Bewegung ist gesund und kann auch bei Blasenschwäche gezielt helfen. Empfehlenswert sind Ausdauersportarten wie Walken, Schwimmen oder Radfahren in Kombi mit Entspannungsübungen wie Yoga. Sportarten, die mit Springen verbunden sind, wie Tennis oder Joggen, meiden. 

Abnehmen 

Übergewicht hat viele negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Nicht zuletzt erhöht es das Risiko für Inkontinenz, da die untere Beckenregion zusätzlich belastet ist. Wer sein Normalgewicht anstrebt, kann die Symptome möglicherweise lindern. 

Zum Arzt 

Er kann ein geeignetes Medikament verschreiben, wenn die eigenen Bemühungen keine Erfolge zeigen. Bei schweren Problemen ist auch eine Operation möglich.