Haarausfall: Häufige Ursachen und was jetzt hilft

Jede zehnte Frau hat schon in frühen Jahren mit diesem Problem zu kämpfen

Eine Google-Recherche zum Thema „Haarausfall“ und die Suchmaschine zeigt innerhalb weniger Sekunden fast vier Millionen Treffer. Die hohe Zahl macht deutlich, welche große Rolle das sensible Thema spielt. Was die Ursache für den vermehrten Haarverlust ist und was Betroffene dagegen tun können - wir klären auf.

Der Verlust von etwa 100 Haaren am Tag ist völlig normal. Bedenklich wird es aber dann, wenn Betroffene deutlich mehr Haare über einen längeren Zeitraum verlieren. Etwa jede zehnte Frau, so schätzen Experten, ist schon im Alter zwischen 20 und 30 Jahren mit dem Problem konfrontiert. 

Haarausfall erblich oder aber hormonell bedingt 

Die häufigste Form des Haarverlustes ist die androgenetische Alopezie, besser bekannt als erblich bedingter Haarausfall. Besonders bei Frauen erzeugt diese Form einen immensen Leidensdruck: Im Bereich des Scheitels werden die Haare immer dünner. 

Aber auch Hormonschwankungen können die Ursache dafür sein. Die Lebensführung kann auch eine Ursache sein Eine weitere Form des Haarausfalls ist die diffuse Alopezie, der diffuse Haarausfall. Er wird oft durch Stress, falsche Ernährung, eine Krankheit, Medikamente, Rauchen oder aber auch durch eine Kombination mehrerer dieser Faktoren ausgelöst. 

Blutuntersuchung gibt Aufschluss über die Ursache des Haarausfalls

Wichtig ist, dass Betroffene so früh wie möglich zum Arzt gehen. Die Ursachen lassen sich durch eine Blutuntersuchung feststellen. Die Anzahl männlicher Hormone, der Eisenwert und die Schilddrüsenhormone werden dabei bestimmt, wenn nötig erfolgt eine Behandlung.

Viele Wirkstoffe halten nicht, was sie versprechen 

Beim erblich bedingten Haarausfall hilft der Wirkstoff Minoxidil. Er wird als Schaum oder Lösung auf die Kopfhaut aufgetragen. Sobald man mit der Behandlung aufhört, fallen die neu gewonnenen Haare wieder aus. Ein weiterer Stoff ist Alfatradiol, dessen Wirksamkeit aber noch nicht so gut erforscht ist. Der Wirkstoff Finasterid konnte in Studien nicht überzeugen. Er wird daher in der europäischen Leitlinie zur Behandlung erblich bedingten Haarausfalls bei Frauen nicht empfohlen.

 

 

 

Themen