5 Tipps, die das Sturzrisiko im Winter senken

Muskeltraining bringt am meisten Standsicherheit

Die frostige Jahreszeit ist noch nicht überstanden. Mit dem Winter wächst bei vielen die Angst vor glatten, überfrorenen oder verschneiten Wegen. Sie ist berechtigt. Höchste Zeit, sich standfester zu machen. 

Für alle, die auch nur ein bisschen wackelig auf den Beinen sind, ist es ein gefährlicher Hindernislauf: Überfrorene Pfützen gilt es zu umgehen, dem Raureif auf der Straße auszuweichen. Und weil es früh dunkel ist, wird so manches Hindernis draußen und drinnen in der Wohnung leicht übersehen. Wie überstehe ich den Winter ohne Sturz und Knochenbruch?

Hier die wichtigsten Tipps ...

1. Klare Sicht auf die Dinge bekommen. Wer nicht mehr so scharf sehen kann, sollte sich beim Optiker oder Augenarzt eine neue Brille anpassen lassen. Trübt ein grauer Star das Augenlicht, möglichst bald operieren
lassen. Der Eingriff ist harmlos und schnell erledigt.

2. Neue Untersuchungen zeigen, dass trainierte Muskeln einen Sturz am ehesten verhindern können. Wer einigermaßen kräftige Beine hat, kann einen Ausrutscher auf glatter Fläche schneller und besser ausgleichen. Am besten sofort bei einem Gymnastikkurs anmelden oder schwimmen gehen. Wer zu Hause üben will, sollte den Trainingsschwerpunkt auf die Beine legen. Auch ein bisschen Krafttraining mit einer Hantel kann nicht schaden. Dasstärkt zwar weniger die Beinmuskeln, stärkt aber die Knochen im ganzen Körper.

3. Häufige Infektionen schwächen den Körper. Das ist gefährlich, wenn man draußen unterwegs ist. Deshalb unbedingt gesund werden. Eine aktuelle Untersuchung belegt: Fast immer leiden Patienten, die wegen eines Sturzes behandelt werden, unter einer Entzündung im Körper – etwa einer Bronchitis oder einem Blaseninfekt.

4. Schmerzende Gelenke fördern ebenfalls das Sturzrisiko. Wer sich wegen seiner Beschwerden nicht frei bewegen kann, fällt eher hin. Den Gelenkverschleiß und die damit verbundenen Schmerzen unbedingt behandeln lassen.

5. Nicht zu viele Medikamente gleichzeitig einnehmen. Das kann sonst benommen machen. Am besten vom Apotheker beraten lassen, welche Mittel nicht miteinander kombiniert werden sollten.

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