Länger leben: Spazierengehen erhöht die Lebensdauer

Die gleichmäßige Belastung hält gesund

Alt zu werden ist nicht schwer. Nur ein bisschen Bewegung ist nötig, seine Chancen auf einen langen Ruhestand zu erhöhen. Das hat eine internationale Forschergruppe nachgewiesen. Mit ein bisschen Spazierengehen länger leben? Nichts leichter als das.

Wer täglich eine Stunde Sitzen gegen eine Stunde Bewegung tauscht, erhöht damit seine Überlebenschancen im Alter um etwa 15 Prozent – auf einen Zeitraum von vier Jahren gerechnet. 

Länger leben: Spazierengehen trainiert den Körper sanft

Ideal ist Spazierengehen. Die gleichmäßige und eher leichte Belastung trainiert den Körper sehr sanft, aber gründlich. Das Herz, das Kreislaufsystem, die Lungen und andere innere Organe profitieren von einer solch täglichen Frischluftkur ungemein. Das haben schon frühere Studien gezeigt. Aber auch Wandern oder Radfahren haben diese gesunde Wirkung. Hauptsache, gleichmäßige Belastung. 

Schlafen ist besser als Sitzen

Selbst wer sich, statt zu sitzen, für eine Stunde hinstellt, wird mit etwas Glück länger leben. Seine Überlebenschancen steigen um fünf Prozent im Laufe von vier Jahren.
Selbst Schlafen ist besser als Sitzen. Weil viele Menschen heute zu spät ins Bett kommen und deshalb chronisch unausgeschlafen sind, sollten sie sich besser auf in die Federn machen, als noch eine Stunde länger vorm Fernseher zu verbringen. Das sichert ihnen zusätzliche Lebenszeit.

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