Hautpflege: Trockene Haut braucht Feuchtigkeit

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Sie ist der Schutzmantel gegen Sonnenstrahlen, Schadstoffe und Keime. Mit der richtigen Hautpflege für trockene Haut wird sie nicht rissig oder spröde!

Gesunde Haut ist glatt, zart und rosig. Normalerweise produzieren unsere Talg- und Schweißdrüsen ständig ein Wasser-Fett-Gemisch, das die Haut geschmeidig hält. Das ist die so genannte Lipidschicht. Wenn die Talgdrüsen aber nicht mehr genug Fett abgeben und die Feuchtigkeitsregulation gestört ist, entsteht trockene Haut. Sie sieht stumpf und rau aus, spannt und hat rote, schuppende Stellen. Bei fünf Millionen Deutschen steckt die Hautkrankheit Neurodermitis hinter diesen Symptomen.

Gerötete Stellen und Juckreiz

Trockene Haut ist viel anfälliger für Bakterien und auch Schadstoffe als gesunde. Sie weist schuppige Stellen auf, kann sich röten und fängt an, zu jucken. Im Extremfall kann es zu einem so genannten Austrocknungsekzem kommen: Die Haut reißt ein und entzündet sich. Wenn der Betroffene nun kratzt, verursacht das außerdem winzige Wunden, die sich durch eindringende Bakterien infizieren können. Die Folge: Die Haut wird immer gereizter und schmerzt. Besonders oft kommt trockene Haut im Gesicht vor. Aber auch die Waden, Schienbeine, Füße, Hände, Ellenbogen und die Unterarme können betroffen sein. Eine wirksame Hautpflege für trockene Haut muss immer auf Feuchtigkeit basieren, damit ein Austrocknen gar nicht erst erfolgen kann.

Wetter, Stress und Kleidung

Die Ursachen sind vielfältig: Kälte, Wind, Sonne – aber auch die falsche Hautpflege lässt trockene Haut entstehen. Übertriebenes Waschen und heftiges Rubbeln greift sie ebenfalls an, entfettende Waschgels verstärken das Problem noch. Auch häufige Peelings verträgt sie nicht besonders, da dadurch die Hornschicht dünner wird. Duftstoffe und Konservierungsstoffe in Kosmetika reizen zusätzlich, ebenso wie kratzende Wolle und Synthetik. Die Neurodermitis-Auslöser sind noch immer nicht ganz klar, Experten vermuten aber ein Zusammenspiel von genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren.

Was hilft gegen trockene Haut?

Nicht zu heiß und zu lange duschen oder baden, denn das stresst trockene Haut zusätzlich. Es hilft, seifenfreies, pH-hautneutrales Duschgel zu nehmen. Und: Trockene Haut und Ernährung haben auch miteinander zu tun. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter täglich, am besten Wasser oder Kräutertees, denn das versorgt die Haut von innen mit Feuchtigkeit. Verzichten Sie auf hautreizende Textilien wie Wolle. Wichtig ist auch die richtige Hautpflege für trockene Haut: Sie sollte pH-hautneutral sein, die Haut befeuchten, beruhigen und schützen.

Diese Inhaltsstoffe helfen

Eine neue Naturkosmetik-Serie mit Heilerde (Luvos med, in Apotheken) umfasst ein Akut-Serum für sehr trockene Haut, eine Körperlotion und eine Wasch und Duschlotion. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit wurden vom unabhängigen Institut Dermatest mit „sehr gut“ bewertet. Inhaltsstoffe sind die Blaue Kugelblume, Wiesenschaumkrautöl und Schwarzkümmelöl.

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