So hat die Chemotherapie bei Brustkrebs weniger Nebenwirkungen

Enzyme machen die Brustkrebs Therapie erträglicher

Die Medizin hat enorme Fortschritte gemacht. Der beste Beweis: Immer mehr Frauen überleben Brustkrebs, sofern die Krankheit früh erkannt und behandelt wird. Zur Standard-Behandlung gehören OP, Chemotherapie und Bestrahlung. Ziel ist es, alle Tumorzellen zu beseitigen und das Rückfall-Risiko zu minimieren. Besonders die Chemotherapie bei Brustkrebs hat allerdings seinen Preis: Die Nebenwirkungen machen oft sehr zu schaffen. Die Bestrahlung reizt die Haut, während die Chemotherapie das Immunsystem schwächen kann, was wiederum die Infekt-Anfälligkeit erhöht. Zwei weitere Begleiterscheinungen der Brustkrebs Therapie sind starke Müdigkeit und Verdauungs-Probleme. Die Patientinnen müssen sich jedoch nicht damit abfinden.

Mindern Sie die Nebenwirkungen der Chemotherapie

Es gibt ergänzende Verfahren, mit denen sich die Nebenwirkungen, die die Chemotherapie gegen Brustkrebs mit sich bringt, mindern lassen. Das macht die Brustkrebs Therapie insgesamt erträglicher. Ein häufig angewandtes Verfahren ist beispielsweise die Mistel-Therapie. Der Pflanzen-Extrakt wird unter die Haut gespritzt oder intravenös verabreicht und soll unter anderem gegen die Müdigkeit helfen. Die Schmerzen werden erträglicher.

Enzyme können ebenfalls sehr nützlich sein. Vor allem eine Kombination aus drei Enzymen kann die Nebenwirkungen der Chemotherapie bei Brustkrebs zumindest ein Stück weit erträglicher machen. Eins davon heißt Papain und wird aus der Papaya gewonnen (zum Beispiel in Wobe-Mucos, Apotheke). Die Enzyme unterstützen bestimmte Reaktionen des Immunsystems und tragen mit dazu bei, dass die Abwehrzellen Tumorzellen erkennen und beseitigen. Ferner fördern sie die Durchblutung. Entzündungen klingen schneller ab und Schmerzen werden gemindert. Das alles kann die Lebensqualität während der Brustkrebs Therapie wesentlich verbessern. Diese kann immerhin ein Jahr und mehr dauern.

Eine Untersuchung mit 649 Patientinnen bestätigt, dass die Nebenwirkungen einer Chemotherapie bei einer Enzym-Therapie seltener auftreten. Zwei weitere wichtige Maßnahmen, die die Chemotherpaie bei Brustkrebs erträglicher machen können, sind eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit Gemüse, Obst und Fisch sowie regelmäßige Bewegung. Die körperliche Aktivität verhindert, dass sich die Muskeln während der kräftezehrenden Krankheit zurückbilden. Und gleichzeitig stärkt sie die Psyche. Mittlerweile gibt es auch Untersuchungen, die belegen, dass Sport die Brustkrebs Therapie günstig beeinflusst und somit sogar die Überlebenschancen erhöhen kann. Patientinnen sollten ihren Arzt fragen, welche Sportart für sie während der Behandlung in Frage kommt.

Auch ein Kosmetikseminar fördert das Wohlbefinden

Worauf sollte ich während der Brustkrebs Therapie bei der Hautpflege achten? Wie kaschiere ich fehlende Augen brauen und Wimpern, so, dass ich mich wieder wohlfühle? Und welcher Lippenstift harmoniert mit der Kopfbedeckung? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Krebspatientinnen im kostenlosen Schminkseminar der DKMS life, einer Schwester der Deutschen Knochenmarkspenderdatei mit Sitz in Tübingen. In dem zweistündigen Mitmach-Programm „look good feel better“, zu Deutsch „gut aussehen und besser fühlen“, geben Kosmetikerinnen wertvolle Tipps und Tricks, wie man die äußerlichen Anzeichen, die eine Chemotherapie bei Brustkrebs mit sich bringt, verstecken kann. Zum Seminar gehört auch eine Tücher-und Kopfschmuck-Beratung sowie eine Tasche mit hochwertigen Produkten. Die Teilnehmerzahl pro Kurs ist auf zehn Personen begrenzt.

Infos zu Veranstaltungen gibt‘s im Internet unter www.dkms-life.de