Streichen: Tipps & Tricks für ein Ergebnis wie vom Profi

So können Sie Ihre Ideen beim Streichen ideal umsetzen

Ein wenig neue Farbe an den eigenen vier Wänden wirkt oft Wunder. Und es ist gar nicht schwer, zur Malermeisterin zu werden. So können Sie Ihre eigenen vier Wände ganz einfach selbst streichen: Tipps und Tricks dafür gibt es auf Idee für mich quasi direkt vom Profi!

Zurückhaltende Töne oder knallige Farben, nur eine Wand oder das ganze Zimmer – mit einem frischen Anstrich zieht auch gleich ein neues Wohlgefühl mit ein. Das kann ich nicht, sagen Sie jetzt? Von wegen! Malern ist wirklich nicht schwer. So kriegen Sie das Streichen Ihrer Wohnung perfekt hin.

Projekt Streichen: mit diesen Tipps klappt es

Vor dem Streichen

Sollen Ihre vier Wände in neuem farbigen Glanz erstrahlen, müssen Sie ein wenig Vorarbeit leisten. So etwa sollten Sie vor dem Kauf der Farbe die Quadratmeterzahl, die Sie mit einem neuen Anstrich versehen wollen, errechnen und eventuell verdoppeln, wenn eine Schicht Farbe nicht reichen könnte. Dies ist etwa der Fall, wenn Sie mit bestimmten Streichtechniken arbeiten oder eine kräftige Farbe Weiß überdecken wollen. Die Ergiebigkeit der Farbe, die Sie ausgesucht haben, steht auf dem Farbeimer (z. B. 200 ml/m2). Weitere wichtige Tipps zum Streichen: Der Untergrund muss trocken, sauber und fettfrei sein, bevor Sie damit beginnen, sie einzufärben. Abgeblätterte Farbe sollte entfernt, Tapetenreste abgelöst und alte Leimfarbe abgewaschen werden. Sollten Löcher in der Wand sein, sollten Sie diese mit Gips füllen und mit einem Spachtel glätten.

Für ein gelungenes Streichergebnis sollten Sie Tür- und Fensterrahmen gründlich mit Kreppband abkleben. Auch wenn es viel Zeit kostet, die Mühe lohnt sich auf jeden Fall. Außerdem Heizkörper und Fußboden abdecken. Denn andernfalls haben Sie nach dem Streichen viel zu reinigen.

Das 1x1 der Farben

Nun kann es auch schon (fast) losgehen mit dem Streichen. Um Ihre Ideen bestens umsetzen zu können, haben wir Ihnen die verschiedenen Arten an Wandfarben, Ihre individuellen Vorteile und die Ergebnisse, die sie erzielen, zusammengetragen:

Dispersionsfarbe: Sie wird auf Wasserbasis hergestellt und ist der am häufigsten verwendete Anstrich. Da sie abriebfest, geruchsneutral, atmungsaktiv und hochdeckend ist, reicht meist ein Anstrich. Lässt sich problemlos abtönen, mischen und wieder überstreichen.

Latexfarbe: Weil sie feucht abwischbar, sehr strapazierfähig und wasserabweisend ist, nutzt man sie vor allem in Bädern, Küchen und in Treppenhäusern. Allerdings kann sie nicht mit Dispersionsfarbe überstrichen werden, sondern nur wieder mit neuer Latexfarbe.

Strukturfarbe: Auch als Streichputz bekannt. Die Dispersionsfarbe enthält feine Sandkörnchen, die für eine plastische Oberfläche sorgen. Geeignet für saugfähige Untergründe wie Beton oder Putz.

Leimfarbe: Hierfür werden die Naturrohstoffe Leim und Kreide mit Wasser gemischt. Ideal für Allergiker, jedoch nicht abrieb- und wasserfest. Sie lässt sich nicht überstreichen, muss abgewaschen werden.

Walze oder Pinsel? So streichen Sie perfekt

Streichtechniken gibt es viele verschiedene, die Basis ist allerdings immer gleich. Pinsel sollten dicht stehende, flexible Borsten haben, die immer wieder in Form springen. Damit streicht man die Kanten um Fenster, Türen und Leisten. Die Farbe gut umrühren. Als Erstes die Decke mit einer Walze streichen. Hilfreich ist dabei eine Verlängerungsstange. Denn wer sicher auf dem Boden steht, kann besser arbeiten. Danach die Ecken und Kanten mit dem Pinsel bemalen. Solange die Farbe noch nass ist, die angrenzenden Wandflächen mit der Walze bearbeiten.

Dazu an jeder Wand die Farbe einmal kreuz und quer verteilen, dann gleichmäßig von oben nach unten streichen.

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