Stress-Management: 5 Tipps, um den Druck in den Griff zu bekommen

Weil sich Stress nicht immer vermeiden lässt

Manche Menschen laufen bei Stress zur Höchstform auf: Der Druck spornt sie an, noch konzentrierter an die Arbeit zu gehen oder kreativer zu sein als in Ruhephasen. Doch für viele bedeutet Stress das genaue Gegenteil: Sie empfinden eine dauerhafte Belastung, die alle Lebensbereiche betrifft und die Zufriedenheit schmälert. Wer das erkennt, hat schon den ersten Schritt in Richtung Besserung getan. Was noch fehlt? Das passende Stress-Management!

Wie kommt es zu Stress?

Stress entsteht beispielsweise, wenn eine berufstätige Frau versucht, Kind, Karriere und Ehe unter einen Hut zu bekommen. Gleichzeitig möchte sie noch die ideale Hausfrau abgeben und natürlich auch für ihre besten Freundinnen da sein. Sie will in jeder Rolle ihr Bestes geben und kann dabei doch niemandem gerecht werden – vor allem nicht sich selbst.

Was bedeutet Stress-Management?

Weil sich Stress nicht immer vermeiden lässt, ist es umso wichtiger zu lernen, damit im Alltag besser umzugehen. Mit einem geeigneten Stress-Management lässt sich die Belastung in den Griff bekommen. Doch was bedeutet Stress-Management genau? Der Begriff beinhaltet eine Reihe von Bewältigungsstrategien. Je nach Art der Belastung und individuellen Bedürfnisse entwickelt jeder seinen eigenen Plan fürs Stress-Management. Die folgenden fünf Übungen helfen, Stress-Management zu erlernen.

  1. Zeit einteilen

Wichtig für das Stress-Management: die Zeiteinteilung. Das bedeutet nicht, den Terminkalender noch effizienter mit Meetings und Verabredungen zu füllen, sondern sich bewusst Zeit für sich zu nehmen. Das erfordert beim Stress-Management zunächst etwas Übung. Doch nur, wer den Feierabend wirklich als solchen nutzt und am Wochenende die Arbeit sein lässt, kann den Stress reduzieren.

  1. Perfektionismus ablegen

Es ist wichtig, seinen Perfektionismus abzulegen. Muss das Projekt wirklich bis ins kleinste Detail ausgearbeitet werden? Muss die Arbeitsplatte in der Küche blitzeblank sein? Die Antwort lautet Nein. Wenn nicht alles zu 100 Prozent, stattdessen nur zu 80 Prozent erledigt wird, tut das keinem weh – und es bleibt mehr Zeit für wichtigere Dinge.

  1. Sich Zeit für sich selbst einplanen

Als Minimum gönnt man sich wenigstens einen Abend in der Woche nur für sich. Besser noch: täglich eine halbe Stunde. Wie diese Zeit genutzt wird, die am besten fest im Stress-Management-Plan integriert ist, bleibt jedem selbst überlassen. Die einen können am besten beim Sport abschalten, andere bei der Gartenarbeit, wieder andere genießen lieber ein Buch bei einem heißen Bad. Vielfach hilft Meditation beim Stress-Management. Diese und andere Entspannungstechniken sorgen dafür, dass Körper und Geist wieder in Einklang kommen. Die Auswahl reicht von einfachen Atemübungen über autogenes Training und progressive Muskelentspannung bis hin zu Tai Chi, Yoga und Qigong. Manche dieser Entspannungstechniken lassen sich auch am Arbeitsplatz durchführen – ideal, wenn es im Job hektisch zugeht.

  1. Soziale Kontakte pflegen

Weil man Freunden und Familie nichts mehr beweisen muss, helfen auch regelmäßige Zeiten im Kreise der Liebsten beim Stress-Management. Ob beim Spieleabend, beim gemeinsamen Work-out oder bei einem guten Essen – das entspannte Beisammensein fördert die eigene Ausgeglichenheit und verhindert soziale Isolation.

  1. Auf die Gesundheit achten

Mit guter Ernährung lässt sich das Stress-Management ebenfalls unterstützen. Nach dem Motto „Du bist, was du isst“ werden Fast Food, Limo und Süßigkeiten besser vom Ernährungsplan gestrichen. Stattdessen landen gesunde Lebensmittel und Getränke im Einkaufskorb und fördern das innere Wohlbefinden.