Stressbedingter Haarausfall: So geht man damit um

Damit die Haare wieder wachsen

Bis zu 100 Haare fallen jedem Menschen täglich vom Kopf. Wenn es jedoch deutlich mehr als 100 sind, wird es auffällig – besonders beim Bürsten oder der Haarwäsche. Fast die Hälfte aller Frauen macht im Laufe ihres Lebens Erfahrungen mit Haarausfall. Wenn sich körperliche Symptome ausschließen lassen, kann es sich um stressbedingten Haarausfall handeln. Wie man dem am besten begegnet, lesen Sie hier.

Stressbedingt oder nicht? Haarausfall kann viele Gründe haben

Haarausfall kann unterschiedliche Ursachen haben und sich unterschiedlich äußern. Erblich bedingter Haarausfall führt häufig zu einer klassischen Glatze. Der kreisrunde Haarausfall, der lediglich Bereiche des Kopfhaars betreffen kann, ist dagegen oftmals Symptom einer Autoimmunerkrankung. Wenn das Kopfhaar generell lichter wird, sprechen Fachleute von diffusem Haarausfall. Mögliche Gründe: ein veränderter Hormonhaushalt zu Beginn der Wechseljahre, Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Medikamenten, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder Nährstoffmangel. Jedoch tritt diffuser Haarausfall auch bei Stress auf. Experten vermuten, dass anhaltende psychische Belastungen die Konzentration bestimmter Botenstoffe erhöhen. Infolgedessen werden Entzündungen an den Haarfollikeln ausgelöst, die das Haarwachstum vorzeitig stoppen. Die Haarwurzel stellt ihre Funktion ein und nach etwa zwei bis drei Monaten fällt das Haar komplett aus.

Haarausfall durch Stress: Was tun?

Während Ärzte bei körperlichen Ursachen den kreisrunden und diffusen Haarausfall mit entsprechenden Wirkstoffen behandeln, müssen bei Haarausfall durch Stress andere Mittel her. Das Gute an stressbedingtem Haarausfall: Wenn der Stress nachlässt, wachsen die Haare wieder.

Dazu ist ein erfolgreiches Stress-Management nötig. Welche Bewältigungsstrategie hilft, den Haarausfall bei Stress zu stoppen, hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Bei einigen kann bereits etwas mehr Freizeit Besserung verschaffen. Andere nutzen bestimmte Entspannungstechniken und benötigen ein effektives Zeit-Management, um den Stress und damit den stressbedingten Haarausfall in den Griff zu bekommen.

Zusätzlich hilft ein gesunder Lebensstil, den Stress zu bewältigen. Genügend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung mit haarwuchsfördernden Nährstoffen wie Zink reichen mitunter schon aus.

Selbst wenn Stress nicht der ursprüngliche Auslöser für den Haarausfall ist, so kann umgekehrt Haarausfall Stress auslösen – was wiederum den Haarausfall verstärkt. Es kommt zu einem Teufelskreis. Dann gibt es vermeintlich nichts, was gegen Haarausfall durch Stress hilft. Auch die Stressreduktion bringt keinen Erfolg? Eventuell zeigt der Körper durch den Haarausfall, dass ihm doch etwas fehlt und beispielsweise eine Stoffwechselstörung vorliegt. Wichtig: etwaige Warnzeichen ernst nehmen und alle körperlichen Ursachen ausschließen lassen. Nur dann können Maßnahmen gegen die psychische Überbelastung greifen – und der Haarausfall bei Stress lässt sich erfolgreich eindämmen.

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