Traumdeutungen: Was bedeuten meine Träume?

Wir wagen einen Blick hinter die Kulissen von Traumdeutung und Traumsymbolen

Traumdeutungen sind ein Thema, welches nicht wenige fasziniert. Kein Wunder, dass Traumdeutung online floriert! Während wir schlummern, arbeitet unser Gehirn auf Hochtouren. Und das ist gut so: Denn nächtliche Reisen sind wichtig für uns – zum Entspannen, Kraft tanken, verarbeiten. Ein Blick hinter die Kulissen des Träumens.

Plötzlich reitet man mit Wildpferden, fliegt durch die Lüfte oder tanzt nackt durch die Welt. Im Traum ist alles möglich, und das ist gut so. Denn während unser Körper nachts schläft, braucht das Gehirn Zeit, um die Erlebnisse des Tages zu ordnen, zu speichern und weiterzuspinnen. Und jedes Gehirn tut das – im Schnitt fünf bis sieben Mal pro Nacht. Oft erinnern wir uns an keinen einzigen Traum, manchmal scheint es, als sei alles echt gewesen. Doch was bedeuten wilde Ritte, Flüge durch die Lüfte und Nackttänze durch die Welt? Traumdeutungen sind super spannend und manchmal auch ziemlich aufschlussreich.

Traumdeutungen: Wie real sind unsere Träume?

Allgemein gesagt: von realen Erlebnissen, aber stark übertrieben. Ein Beispiel: Man hatte tagsüber Probleme im Job, nachts träumt man von einem Erdbeben – alles um einen herum bricht zusammen. Träume sind also eine Art Vergrößerungsglas: Sie zeigen uns reale Probleme (etwa im Beruf, in der Beziehung) und Ängste – durch drastische Bilder und stark vergrößert.

Was will mein Traum mir sagen?

Die Fachwelt ist sich einig: Träume sind Botschaften der Seele – und wenn wir gut hinhören, können wir viel über unser Unterbewusstsein und unsere Wünsche erfahren. Wir erklären die wichtigsten Traumsymbole, aber: Seriös deuten lassen sich Träume nur dann, wenn man den ganzen Traum kennt und nicht bloß einzelne Fragmente.

  • Fliegen

Zum Thema Fliegen sagen Traumdeutungen: Wer im Traum frei wie ein Vogel fliegt, fühlt sich oft auch im wirklichen Leben frei, glücklich und abenteuerlustig. Ein Mensch mit geistigen Höhenflügen eben. Aber: Falls man in Wirklichkeit unglücklich ist, ist der Traum eine Botschaft: Kann es sein, dass man in Beziehungen steckt, die nicht mehr zu einem passen? Mit dem Fliegen übt man bereits im Traum, sich davon zu lösen.

Sex-Träume sind die häufigsten Träume überhaupt. Zumindest die, an die wir uns am lebhaftesten erinnern. Und solange in diesem Traum ein positives Gefühl den Ton angibt, wie Lust oder Erregung, ist alles in Ordnung. Und keine Angst: Traumdeutungen diesbezüglich gehen nicht davon aus, dass man sexuell unbefriedigt ist. Im Gegenteil: Regelmäßige Sex-Träume sind ein Zeichen, dass man seine Sexualität auslebt.

  • Nackt sein

Hüllenlos unter Angezogenen – mit Erotik hat das nichts zu tun. Sondern mit dem Gefühl, bloßgestellt, durchschaut und isoliert zu sein. Dahinter steckt oft die Furcht, sich auf andere einzulassen. Läuft man allerdings im Traum nackt durch die Straßen und wird von niemandem beachtet, ist es Zeit, Dinge zu Ende zu bringen: Wünsche sind gewachsen, jetzt warten sie nur noch auf Erfüllung.

  • Masken

Sie stehen für Betrug, Unehrlichkeit, Untreue oder die generelle Angst vor der Wahrheit. Der Traum von Masken kann sich auf sich selbst oder auf andere beziehen, je nachdem, wer das Gesicht verborgen hat. Traumdeutungen sagen über Masken-Träume, dass sie bedeuten könnten, dass man seiner Umwelt ein ganz bestimmtes Gesicht nicht zeigen will, aus Angst, nicht akzeptiert und angenommen zu werden.

  • Wald

Im Wald spazieren gehen, von Bäumen umgeben – hier spricht die Traumdeutung ganz klar vom Leben allgemein. Ist der Wald licht und hell, geht es einem blendend. Ist er dunkel und beängstigend, weist das auf verdrängte Probleme hin. Träumt man von einem einzelnen Baum mit reichlich Laub und Früchten, dann steht man mit beiden Beinen fest im Leben, ist stark, innerlich gefestigt und oft auch erfolgreich im Beruf.

  • Tiere

Sie symbolisieren die triebhafte Seite des Menschen, Erotik und Sexualität. Darüber hinaus stehen sie für ihre Eigenschaften, die man mit dem jeweiligen Tier verbindet. Die man sich vielleicht selbst wünscht. Wer beispielsweise von Pferden träumt, wünscht sich wahrscheinlich insgeheim mehr Freiheit und Spontanität, Löwen stehen für Erfolg, Macht und Einfluss, Hunde für Treue und Beständigkeit.  

  • Verstecken

Sich verstecken wollen, vor jemandem fliehen, das sind ebenfalls häufige Traumbilder. In der Traumdeutung stehen sie dafür, dass der Träumende einer Verantwortung oder dem Gefühl, versagt zu haben, zu entkommen versucht. Außerdem könnte es heißen, dass man – vielleicht sogar unbewusst – mit Gewissenskonflikten kämpft. Wenn ein Schatten vorkommt, der einen verfolgt, hat das meist mit einem unverarbeiteten Trauma zu tun.

  • Beruf

Wer oft nachts von der Arbeit träumt, sollte dringend kürzer treten. Denn Job-Träume sind meist Verarbeitungsträume, die verdeutlichen, dass das Hirn sogar noch die Nacht braucht, um die Vorkommnisse im Büro zu verarbeiten. In puncto Karriere sind Träume von Bergen verheißungsvoller. Das heißt im übertragenen Sinne, es geht bergauf, der Elan und der Wille dafür sind da.

  • Ertrinken

Der Traum vom Ertrinken tritt oft auf, wenn es einem nicht gelingt, sich gegen Forderungen vom Partner, dem Chef oder der Mutter abzugrenzen. Wird man allerdings noch im Traum gerettet, ist das ein gutes Zeichen: Man kann sich sicher sein, dass genug Widerstandskraft und Stärke da sind, um aus einer scheinbar ausweglosen Situation unbeschadet herauszukommen.

Spinat-Farfalle mit zarter Hähnchenbrust