Vitamin D im Winter: So klappt’s mit der Versorgung

Die Sonne steht jetzt zu tief und scheint zu kurz

Wer starke Knochen und kräftige Muskeln möchte, braucht — vor allem jetzt im Winter — Vitamin D. Rund 90 Prozent unseres Bedarfs produziert unser Körper selbst, wenn Sonne auf die Haut scheint. Dafür reicht es, wenn von April bis September etwa ein Viertel unserer Körperoberfläche (Gesicht, Hände und Arme) täglich etwa zehn bis 30 Minuten (je nach Hauttyp, Monat und Tageszeit) der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Einen Sonnenbrand sollte man wegen des Hautkrebsrisikos aber meiden. 

Vitamin D auffüllen durch Ernährung

Zehn Prozent des benötigten Vitamins D nehmen wir mit der Nahrung auf. Gute Quellen sind Lachs, Hering, Makrele, aber auch Eier, Pilze und Avocados. 

Vitamin-D-Bildung lässt mit dem Alter nach 

Unser Körper kann das Vitamin sogar speichern, so können wir sozusagen einen Vorrat für die dunkle Jahreszeit anlegen. Ob dieser bis zum Frühling reicht oder nur zwei, drei Monate, dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Zu Vitamin-D-Mangel kann es bei Menschen kommen, die sich kaum draußen aufhalten oder den Körper dabei ganz bedecken. 

Außerdem lässt bei älteren Menschen die Fähigkeit des Körpers nach, Vitamin D durch Sonne zu bilden. Eventuell ist dann eine Vitamin D Ergänzung sinnvoll (z. B. mit „vitamin D-loges 5.600 I.E.“, rezeptfrei, Apotheke).

Spinat-Farfalle mit zarter Hähnchenbrust