Was hilft bei einer Blasenentzündung?

Tipps zur Vorsorge und Behandlung der schmerzhaften Krankheit

Was hilft? Bei einer Blasenentzündung haben viele Frauen das Gefühl, komplett machtlos zu sein, ist sie erst einmal da. Starker Harndrang und nur wenige Tröpfchen kommen beim Wasserlassen, dazu höllisches Brennen – jede zweite Frau kennt diese Symptome. Was ist dann zu tun? Wir klären Sie auf.

Sie ist die weibliche Volkskrankheit Nummer eins: Blasenentzündung. Doch was hilft bei einer Blasenentzündung? Vor allem im Winter hat sie wieder Hochsaison. Denn Unterkühlung und kalte Füße begünstigen die bakterielle Infektion. Hinzu kommt, dass wir jetzt seltener Durst verspüren und weniger trinken. Für Bakterien ideale Bedingungen, um sich in der Blase zu vermehren. Hier versuchen wir die Frage, was hilft bei einer Blasenentzündung, ein für alle Mal zu klären und geben Ihnen die besten Vorbeuge- und SOS-Tipps.

Was hilft bei einer Blasenentzündung?

Tipp 1: Nieren warm halten

Ziehen Sie sich dick an. Denn Kälte verschlechtert die Durchblutung der Nieren- und Blasenschleimhaut und erleichtert so Bakterien das Eindringen.

Wärme hilft auch bei einem bestehenden Infekt. Legen Sie sich einen Heublumensack oder eine Wärmflasche auf den Bauch. Tut gut und lindert die Schmerzen.

Tipp 2: Ganz viel trinken

Wenn die Blase regelmäßig durchgespült wird, können sich Keime schlechter an die Blasenschleimhaut haften und vermehren. Deshalb ist es nicht nur bei einem
Infekt wichtig, viel zu trinken, sondern auch zur Vorbeugung.

Mineralwasser sowie Kräutertees und Saftschorlen sind bei einer akuten Harnwegsentzündung am besten geeignet. Auf Kaffee und Alkohol dann lieber verzichten. Denn sie reizen die Blase.

Tipp 3: Cranberrys essen

Sie sind für ihre schützende Wirkung bekannt. Ihre Inhaltsstoffe verhindern, dass sich Bakterien an der Blasenwand festsetzen.

Hoch dosierter Cranberryextrakt, kombiniert mit Granatapfel, Vitaminen und Spurenelementen (z. B. Doppelherz Cranberry + Granatapfel) ist besonders wirksam.

Tipp 4: Auf Hygiene achten

Nach dem Wasserlassen oder Stuhlgang mit dem Papier immer von vorne nach hinten wischen. So verhindert man, dass Darmbakterien in die Harnröhre gelangen.

Übrigens: Auch Sex kann die Gefahr einer Infektion erhöhen. Um sich zu schützen, danach auf die Toilette gehen und gleich Wasser lassen. Keime können sich dann nicht so schnell ansiedeln.

Tipp 5: Nicht verschleppen

Wenn die Entzündung nach zwei Tagen nicht abgeklungen ist, Blut im Urin ist, Fieber oder Schmerzen in der Rückengegend hinzukommen, einen Arzt aufsuchen. Dann brauchen Sie ziemlich sicher ein Mittel gegen Blasenentzündung - eventuell sogar ein Antibiotikum. In diesem Zustand sollten Sie es dem Arzt überlassen, die Blasenentzündung zu behandeln

Denn: Die Keime können über die Harnleiter zu den Nieren gelangen und dort eine Nierenbeckenentzündung auslösen. Daher: keine Selbstbehandlung, wenn die Blasenentzündung allzu akut ist.

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