Was ist online erlaubt? Facebook-Fotos und Kindersicherung im Internet

Was sollten Sie beachten, damit Ihre Kinder sicher im Netz surfen können?

Wer viel in Netzwerken unterwegs ist, sollte die Gefahren kennen, denn so mancher Post hat ungewollte Folgen… Das sollten Sie beachten, damit Sie und Ihre Liebsten im Internet keine ungewollten und unschönen Konsequenzen zu befürchten haben.

Wir twittern, wir liken, wir teilen – soziale Netzwerke sind aus unserem und vor allem aus dem Alltag unserer Kinder nicht mehr wegzudenken. Das Problem: Trotz Warnungen gehen viele Menschen immer noch zu leichtfertig mit persönlichen Bildern und Meinungen im Netz um. Und eine Kindersicherung im Internet ist vielen gar nicht bekannt. Worauf Sie online achten sollten:

Kann ich lustige Party-Fotos posten?

An sich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er Bilder von sich in ausgelassener Stimmung online stellt. Doch beachten Sie dabei, dass Sie womöglich Arbeitskollegen in Ihrer Freundesliste haben, die so einen tiefen Blick in Ihre Privatsphäre bekommen. Fragen Sie sich also vor dem Hochladen, ob Sie riskieren wollen, dass der Vorgesetzte Sie womöglich betrunken auf Fotos sieht. Wichtig: Wenn Sie Bilder von Freunden posten, ohne sie vorher ausdrücklich gefragt zu haben, verletzten Sie deren Persönlichkeitsrechte. Schnappschüsse von anderen darf man prinzipiell nicht einfach so im Netz hochladen. Das kann sonst teuer werden. Als Kindersicherung im Internet erklären Sie besser auch Ihrem Nachwuchs, dass „lustige“ Party-Fotos nicht bei jedem immer gleich gut ankommen.

Kindersicherung im Internet: Warum ist es riskant, Bilder von Kindern hochzuladen?

Es war doch so ein süßer Moment, als die kleine Luisa die Geschenke unterm Tannenbaum auspackte. Viele Eltern sind so stolz auf ihre Kleinen und posten fleißig Fotos in sozialen Netzwerken. Doch auch, wenn Sie den Personenkreis eingeschränkt haben – es heißt nicht umsonst: Das Internet vergisst nie. So können auch von Ihnen gelöschte Fotos vorher von anderen abgespeichert worden sein. Und das ist in Zeiten von Cybermobbing eine große Gefahr. Ihr Kind würde die Verbreitung seiner Bilder sicher nicht wollen, wenn es das Risiko absehen könnte. Auch eine Art Kindersicherung: Im Internet haben Kinderbilder nichts zu suchen.

Und was ist mit den Urlaubsfotos im Bikini?

Auch wenn Sie die schönen Erinnerungen an die letzte Reise mit all Ihren Bekannten teilen wollen – stellen Sie besser keine Fotos von sich ins Netz, auf denen Sie leicht bekleidet bzw. nackt sind. Denn Sie wollen nicht riskieren, dass ein Geschäftspartner oder auch nur ein Nachbar Sie so sieht. Zeigen Sie also nur engen Freunden Ihre Urlaubsschnappschüsse – am besten ausgedruckt.

Darf ich mich online negativ über die Kirche äußern?

Generell dürfen Sie Ihre Meinung frei kundtun, Experten raten jedoch, religiöse oder politische Ansichten nicht auf Facebook & Co. zu posten. Denn Sie wissen nie, wo Ihr Statement landet und welche Nachteile Sie dadurch haben.

Spinat-Farfalle mit zarter Hähnchenbrust