10 Tipps und Tricks rund um das Ei

Sind braune Eier besser als weiße? Ein paar Antworten zu einigen Eier-Fragen

21. März 2016

Ein Frühstückstisch ohne Eierbecher ist irgendwie unvollständig. Das Ei gehört einfach dazu. Denn unter der Eierschale stecken auch wertvolle Vitamine. So kann ein Ei bis zu 35 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin D liefern, gekocht genauso wie gebraten.

Perfekt gekochte Eier

Eier platzen beim Kochen nicht, wenn man sie in einem Topf knapp mit kaltem Wasser bedeckt und erst dann erhitzt. Gekochte Eier lassen sich leichter pellen, wenn man sie nach dem Kochen etwa 30 Sekunden in eine Schüssel mit kaltem Wasser legt.

Frischetest

Ei in ein Glas mit Wasser legen. Sinkt es zu Boden, ist es noch frisch, stellt es sich auf, sollten Sie es recht bald essen, schwimmt es oben, ist es ungenießbar! Eier können im Kühlschrank bis zu vier Wochen gelagert werden.

Wie lange hält das Ei?

Wie lange sind hart gekochte Eier eigentlich haltbar? Bei selbst gekochten Eiern für den Brunch oder das Osternest sollten Sie darauf achten, dass die Eier beim Kochen nicht angeknackst wurden. Ist die Schale beschädigt, können Keime eindringen – die Eier verderben schneller. Sie sollten dann in den Kühlschrank gelegt und innerhalb weniger Tage verzehrt werden. Hartgekochte Eier aus dem Handel sind über mehrere Wochen bei Raumtemperatur haltbar, sofern die Schale intakt ist.

Pikante Variante: Soleier

Sechs hart gekochte Eier anschlagen, sodass die Schale rundherum Risse bekommt. In ein Glas schichten. 30 g Salz, je 1/2 TL Zucker, Kümmel, schwarze Pfefferkörner, je 1 Piment- und Lorbeerblatt und Schale einer Zwiebel in 1/2 l Wasser aufkochen. Darüber gießen. 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Pellen, Eigelb mit Essig, Öl und Pfeffer würzen.

Raus mit dem Dotter! 

Nehmen Sie nur frische, unbeschädigte Eier. Durch Risse könnten Keime eindringen. Mit Wasser und Spülmittel abwaschen. Mit einer Nadel oben und unten Löcher einpieksen, mit einer Stricknadel nachstechen. Strohhalm an einem Loch ansetzen, kräftig pusten.

Braune oder weiße Eier?

Die Farbe hängt von der Rasse der Hühner und damit ihren Genen ab. An der Färbung der Ohrscheibe, das sind beim Huhn die Ohrläppchen, kann man erkennen, welche Farbe die Eierschale bekommen wird. Ist die Ohrscheibe rot, legt das Huhn braune Eier ins Nest, ist sie weiß, gibt’s weiße Eier.

Braun = Bio?

Das ist ein Irrtum. Weil das aber viele glauben, ist die Nachfrage nach braunen Eiern größer. Anders an Ostern: Zum Färben wird die weiße Sorte bevorzugt.

Abschrecken

Ob sich ein Ei leicht schälen lässt, hängt nicht davon ab, ob es abgeschreckt wurde, sondern von der Lagerzeit. Frische Eier sind schwerer zu pellen als ältere. Harte Eiern nicht abschrecken, da Bakterien eindringen können und die Haltbarkeit dadurch stark verkürzt wird.

Roh oder gekocht?

Ein rohes Ei kann man ganz einfach von einem gekochten unterscheiden: Beide auf die Seite legen und drehen. Das gekochte dreht sich wesentlich schneller, länger und gleichmäßiger.

Warum gibt's Ostern bunte, gekochte Eier?

Früher war es streng verboten, in der Fastenzeit Eier oder Eierspeisen zu essen. Doch die Hühner legten eifrig weiter. Da es im Mittelalter noch keinen Kühlschrank gab, kochte man die Eier, um sie länger haltbar zu machen. Damit man die „alten“ Eier nach der Fastenzeit nicht mit den frischen verwechseln konnte, wurden sie rot eingefärbt. Und diese Tradition des Eierfärbens ist uns bis heute geblieben ...