Beckenboden entlasten: 6 Tipps für ein geringeres Inkontinenz-Risiko

Diese einfachen Tricks lassen sich mühelos im Alltag integrieren

Die Ursache einer Inkontinenz ist oftmals ein geschwächter Beckenboden. Die bevorzugte nicht-operative Behandlung bei Inkontinenz ist immer noch regelmäßiges Beckenboden-Training. Warum also nicht vorbeugen und den Beckenboden im Alltag entlasten? Hier sind 6 einfache Tipps von den Experten von Insenio, die Sie in Ihren Alltag mühelos integrieren können:

  • Nicht schwer heben
  • Aufrecht sitzen
  • Beim Toilettengang nicht pressen
  • Beim Sport nicht die Luft anhalten
  • Husten reduzieren
  • Bewusster ernähren

1. Nicht schwer heben

Wenn möglich, teilen Sie das Gewicht in mehrere kleine Einheiten. Versuchen Sie, aus der Hocke heraus zu heben, nicht aus dem Rücken.

2. Aufrecht sitzen

Sitzen Sie gerade und aufrecht! Das entlastet nicht nur die Wirbelsäule, sondern zusätzlich noch Ihren Beckenboden.

3. Beim Toilettengang nicht pressen

Wenn Sie auf der Toilette sitzen, dann nicht pressen! Erleichtern Sie die Darmaktivitäten, indem Sie Joghurt, viel Obst und Gemüse und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

4. Beim Sport nicht die Luft anhalten

Halten Sie bei Sportübungen nicht die Luft an. Achten Sie bewusst auf Ihre Atmung, damit steigern Sie zusätzlich noch den Trainings-Effekt.

5. Husten reduzieren

Müssen Sie öfters husten, z. B. wegen Erkältung, Allergie, Asthma, Raucherhusten? Dann versuchen Sie, den Husten zu reduzieren. Denn jeder Hustanfall belastet Ihren Beckenboden und kann im schlimmsten Fall zum Urinverlust führen. Alternativ können Sie beim Husten versuchen, den Beckenboden anzuspannen, um den Druck zumindest zu verringern.

6. Abnehmen

Ernähren Sie sich bewusster, um Übergewicht zu vermeiden. Je weniger Körpergewicht, desto entlasteter sind Ihre Blase und auch Ihr Beckenboden.

 

Diese 6 einfachen Tipps können Sie in Ihren Alltag integrieren, wenn Sie das Risiko einer Inkontinenz verringern möchten. Auch wenn eine Inkontinenz bzw. Blasenschwäche bereits besteht, ist es trotzdem nie zu spät, um mit Beckenboden-Training zu beginnen. Kombinieren Sie die obigen Tipps mit einem regelmäßigen Beckenboden-Training und Ihr Beckenboden wird wieder stark und gesund! Mehr Informationen unter Insenio.de