Die besten Tipps für eine tolle Bikinifigur zum Wohlfühlen

Der nächste Sommer kommt bestimmt

Spätestens im Frühjahr, wenn endlich wieder leichtere Klamotten angezogen werden können, offenbart sich am eigenen Körper die ganze Wahrheit. Wenn die leichte Sommerhose nicht mehr zugeht oder das ärmellose Schlauchkleid den Wohlfühlbauch zeigt, dann präsentiert sich die Winterfigur in ihrer ganzen Schönheit. Sie wollen lieber wieder eine Sommerfigur? Kein Problem! Mit unseren Tipps ist das möglich.

Ein immer wiederkehrendes „normales“ Problem

Leider ist das Thema Bikinifigur meist ein negativ besetztes Thema – gerade nach der Winterzeit. Deswegen schon mal vorab: Eine etwas rundlichere Wohlfühlfigur nach dem Winter zu haben, ist völlig normal. Unser Körper ist biologisch darauf geeicht, im Winter etwas Fett anzusetzen. Mit sinkenden Temperaturen haben wir ganz natürlich ein größeres Verlangen nach kalorienhaltigen und fetteren Nahrungsmitteln. Aus einem einfachen Grund: Durch eine stärkere Fettbildung kann sich der Körper besser vor Kälte schützen – selbst wenn im alltäglichen Lebenswandel der Kalorienverbrauch gar nicht so groß ist. Die Folge: Die typischen Fettpölsterchen formen sich heraus. Kulinarische Weihnachtsgenüsse und leckere Plätzchen tun ihr Übriges dazu.

Nun ist unser Essensangebot insgesamt immer reichhaltiger geworden. Infolgedessen sind immer mehr Deutsche dickleibig geworden. Laut fortlaufender Ernährungsberichte gibt es hierzulande aktuell so viel Übergewichtige wie noch nie. Bei Berufstätigen stellt das Dicksein sogar inzwischen den Normalfall dar. Frauen sind im Durchschnitt zu 56,3 Prozent und Männer sogar zu 74,2 Prozent übergewichtig. 

Gesund schlank ohne Stress

Es gibt viele gute Gründe, weniger Gewicht auf die Waage zu bringen. Schon aus gesundheitlichen Gründen wollen wir abnehmen, dass wir damit auch eine Figur bekommen, die wir ohne Probleme im Bikini zeigen könnten, kommt noch dazu. Insofern ist die Sehnsucht nach einem schlanken und straffen Körper bis zu einem bestimmten Maß gesund.

Um sein Gewicht zu reduzieren, sind einige generelle Verhaltensregeln viel sinnvoller als das einfache Befolgen von Diätplänen. Abnehmen sollte kein Zwang sein, sondern Spaß machen. Denn das Ziel ist nicht nur, weniger zu wiegen, sondern sich insgesamt wohler zu fühlen im eigenen Körper.


Pixabay @ silviarita (CCO public domain) 
Lecker, abwechslungsreich und gesund – so macht Abnehmen Spaß!

•    Essgewohnheiten ändern
Manche Ernährungsgewohnheiten haben sich über Jahre eingeschlichen. Der Körper gewöhnt sich an zu fettige und süße Nahrung oder große Portionen. Eine Umstellung auf frische und gesunde Lebensmittel sowie mehr Früchte und Gemüse braucht Zeit.
    Trinkgewohnheiten ändern
In vielen Getränken steckt der Dickmacher Zucker. Auch in alkoholischen Getränken sind viel mehr Kalorien versteckt, als einem lieb ist. (Ein Bier hat so viele Kalorien wie ein Butterbrot.) Verzichten Sie möglichst oft darauf und greifen Sie zu Wasser, Fruchtsaftschorlen oder Tees.
•    Bewegen, Bewegen, Bewegen!
In unseren bewegungsarmen Zeiten macht jeder Gang schlank. Gehen Sie Treppen zu Fuß, laufen Sie, fahren Sie Fahrrad, treiben Sie Sport, so oft Sie können. Eine Ausrede findet sich immer, um eine Fettreduzierung zu erreichen, müssen Sie ebenfalls ausdauernd sein.
•    In Wallung kommen
Durch Anregung des Stoffwechsels kann der Körper Kalorien besser verbrennen. Durch schweißtreibendes Ausdauertraining, Thermoanwendungen an Bauch oder Oberschenkeln, Saunaanwendungen, aber auch durch exzessives Tanzen oder Sex wird der Kreislauf in Schwung gebracht und Fett verbrannt. Auch die Haut profitiert durch die Durchblutung.
•    Straffe Haut 
Um die über den Winter eingepackte Haut wieder sommerschön zu machen, helfen eiskalte Wechselduschen, straffende Lotionen, Body-Peelings oder Lymphdrainagen.
•    Mini-Fasten
Der heilsame Effekt des Fastens wirkt sich immer auch auf die Figur aus. Heilfasten-Kuren im Frühjahr sind eine tolle Möglichkeit, Giftstoffe und Winter-Schlacken aus dem Körper zu holen. Wem das richtige Fasten zu viel ist, kann es auch mit Mini-Fasten probieren. Dafür sollten Sie zehn bis zwölf Stunden am Stück nichts essen. In einer solchen Zeitspanne kann der Körper bereits auf bestehende Fettreserven zurückgreifen und diese aufbrauchen. 

Eine solche Mini-Fastenkur ist einfach einzubauen: Einfach früher zu Abend essen (beispielsweise um 18 Uhr) und dafür später frühstücken (gegen 11 Uhr). Wer vor dem Frühstück Sport treibt, regt die Fettverbrennung zusätzlich an.

INFO:
Wie berechne ich mein Idealgewicht? Mithilfe eines BMI-Rechners wird der Body Mass Index berechnet, der Aufschluss gibt über das persönliche Verhältnis von Körpergröße, Alter und Gewicht. Anhand des BMI kann jeder feststellen, ob er Untergewicht, Ideal-, Normal- oder Übergewicht hat.

Problemzonen? Lösungszonen!

Für eine bestimmte Figurveranlagung kann man einfach nichts. Genauso ist es mit dem Bindegewebe der Haut. Wie fest oder schwach das Bindegewebe einer Frau beschaffen ist, ist oft erblich bedingt oder verändert sich im Alter oder während einer Schwangerschaft. Auch bestimmte Medikamente und Rauchen kann zusätzlich schwächen. Ein schwaches Bindegewebe ist nicht nur verantwortlich für Orangenhaut, Tränensäcke und Falten, es ist auch verantwortlich für einen schwachen Beckenboden.

Wer zu schwachem Bindegewebe neigt, kann einige Tipps befolgen, die die Durchblutung der Haut und des Gewebes anregen: Wechselduschen, richtige Ernährung (hier auf einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt achten), regelmäßiger Sport, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und natürlich der Verzicht auf Zigaretten sind die richtigen Lösungsansätze.

Bikinifigur auch ohne Traummaße

Um gesund zu sein, sollte man starkes Übergewicht vermeiden oder abbauen – allerdings ist ein Idealgewicht nicht immer starr an den Body Mass Index gekoppelt. Schließlich gibt es auch ein persönliches Idealgewicht. Nicht jeder kann superdünn sein und das ist auch gut so. Menschen haben von Natur aus einen unterschiedlichen Körperbau. Wer ewig mit seinem Gewicht hadert, macht sich selbst unnötig großen Druck.
Obwohl deutlich mehr Männer Übergewicht haben, haben Frauen mit Figurproblemen zu kämpfen. Gerade Frauen stehen unter enormem Leistungsdruck, einen schlanken Körper zu haben – hier zeigt sich der Einfluss der Medien und von gesellschaftlichen Normen. Der Schönheitsbegriff sollte unabhängig von Normbildern der Gesellschaft existieren können. Jede Frau ist schön – wenn sie zu sich und ihren kleinen Schönheitsfehlern steht. Ausstrahlung ist keine Frage einer perfekten Figur. Mit einem Umstyling oder einer persönlichen Stilberatung kann jede Frau ihre Schokoladenseiten entdecken und zu einem stärkeren Selbstbewusstsein gelangen.
Vielleicht muss es gar kein Bikini sein? Einteiler feiern derzeit ihr großes Comeback, auch im angesagten Schwarz. Letztlich kommt es darauf an, dass frau sich in ihrer Haut wohlfühlt. Das geht mit ein paar Pfunden genauso wie mit ein paar Falten zu viel. 

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