Die wichtigsten Lebensmittel für ein gesteigertes Wohlbefinden

Der Herbst ist mittlerweile angekommen und hat die Jahreszeit der kurzen und dunklen Tage eingeläutet. Kein Wunder, dass der plötzliche Mangel an Sonnenstunden vielen Menschen aufs Gemüt schlägt und für depressive Verstimmungen sorgt. Dabei wissen viele nicht, dass bereits die richtige Ernährung die eigene Ausgeglichenheit entscheidend unterstützen kann. Denn nicht nur Schokolade lindert Kummer und Sorgen - auch viele andere Lebensmittel können die Stimmung merklich aufhellen. Wir stellen Ihnen in den folgenden Zeilen ein paar schmackhafte Glücklichmacher vor und erklären Ihnen, wie das sogenannte Soulfood im menschlichen Körper wirkt.

Wertvolle Nährstoffe bringen die Glückshormone in Schwung

Wenn es um das eigene Wohlbefinden geht, so spielt in erster Linie ein gesunder Hormonhaushalt eine entscheidende Rolle. Vor allem die drei Nervenbotenstoffe Serotonin, Noradrenalin und Dopamin sind für den eigentlichen Glücksprozess im Gehirn sowie für die Kommunikation der Nervenzellen untereinander zuständig. Während Serotonin in erster Linie die Stimmung anhebt und einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus unterstützt, wirkt Dopamin vor allem auf lange Sicht antriebssteigernd und anregend. 

Werden dem Körper allerdings zu wenig Nährstoffe zugeführt, so können die lebensnotwendigen Glückshormone nicht mehr ausreichend produziert werden, sodass Stimmungsschwankungen die Folge sind. Da Serotonin selbst die Blut-Hirn-Schranke jedoch nicht überwinden kann, benötigt das Gehirn wichtige Bausteine aus der Nahrung, die schließlich in das Gehirn transportiert und dort verwertet werden. Zu diesen essenziellen Bausteinen, die der Serotonin-Synthese dienen, zählen beispielsweise Vitamin D, Vitamin B6 sowie die Aminosäure Tryptophan. Werden dem Körper nun diese wichtigen Stoffe zugeführt, dann wird die Serotonin-Produktion gezielt angeregt und das Wohlbefinden gesteigert. 

In dem folgenden Abschnitt stellen wir Ihnen ein paar leckere Lebensmittel vor, welche die Serotonin-Produktion ordentlich in Schwung bringen.

Nüsse: Reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren

Nüsse erweisen sich nicht nur als schmackhafter Snack, sondern werden auch für ihre gesundheitsfördernden Effekte besonders geschätzt. Insbesondere Walnüsse besitzen einen hohen Gehalt an langkettigen Omega-3-Fettsäuren, die Ihre kognitiven Fähigkeiten steigern und depressiven Verstimmungen vorbeugen. Zudem sind Nüsse reich an Tryptophan und Magnesium und können daher Stresssymptome sowie Niedergeschlagenheit lindern. Wir empfehlen Ihnen daher, einfach mal auf Chips zu verzichten und sich stattdessen eine Handvoll leckerer Nüsse zu gönnen.

Dunkle Schokolade: Phenylethylamin wirkt gezielt gegen Kummer

Schokolade gilt schon seit jeher als bewährter Frustkiller und tröstet über so manchen Liebeskummer hinweg. Allerdings ist vor allem dunkle Schokolade in der Lage, die Stimmung dank der Aminosäure Tryptophan gezielt anzuheben und die Produktion von Serotonin anzukurbeln. Zudem besitzt Schokolade den Hirnbotenstoff Phenylethylamin, der das Wohlbefinden gezielt steigert. Wir empfehlen Ihnen, künftig vor allem Schokolade mit einem Kakao-Anteil von mindestens siebzig Prozent zu vernaschen.

Chili und Ingwer: Schärfe, die glücklich macht

Chili verleiht Speisen nicht nur eine markante Würze, sondern hilft Ihnen dank des Inhaltsstoffes Capsaicin auch dabei, sich zu entspannen. Capsaicin erzeugt durch seine Schärfe nicht nur ein spürbares Brennen während dem Verzehr, sondern sorgt zudem dafür, dass der Körper reichlich Endorphine ausschüttet und die eigene Zufriedenheit gesteigert wird. Übrigens übt Ingwer aufgrund seins Inhaltsstoffes Gingerol genau denselben Effekt auf den Körper aus. Wir empfehlen Ihnen daher, regelmäßig ein Glas Ingwertee zu trinken und Speisen künftig einfach mit ein paar frischen Chillies abzuschmecken.

Fetter Fisch und Seetang: Prall gefüllt mit Vitamin B6 und B12

Fetter Seefisch ist nicht nur besonders lecker, sondern kann auch Symptome von Depressionen und Unausgeglichenheit lindern. So wurde festgestellt, dass die in dem Seefisch vorhandenen Omega-3-Fettsäuren sowie die Vitamine B6 und B12 einem Serotoninmangel entgegenwirken und das menschliche Gehirn auf positive Weise stimulieren. Sofern Sie vorzugsweise Vegan oder vegetarisch leben, können Sie alternativ auch auf Seetang zurückgreifen. Seetang ist reich an Jod und beugt damit einer Schilddrüsenunterfunktion vor. Ein Grund mehr, künftig leckeres Sushi oder einen schmackhaften Seetangsalat zu genießen.

Aprikosen: Steigert die Konzentration dank Vitamin B3

Aprikosen bestechen nicht nur durch eine fruchtige Süße, sondern regen die Glücksgefühle dank dem hohen Anteil der Aminosäure Tryptophan kontinuierlich an. Die Aminosäure wird vom menschlichen Körper in Serotonin sowie zum Teil in Vitamin B3 umgewandelt. Wenn Sie also hin und wieder unter Konzentrationsschwäche oder Antriebslosigkeit leiden, dann greifen Sie einfach öfter zu dem goldenen Obst. Übrigens ist es völlig egal, ob Sie frische oder getrocknete Früchte bevorzugen – der Effekt ist derselbe.

Johanniskraut und Cannabidiol: Die heilsame Kraft der Pflanzen

Auch Johanniskraut und Cannabidiol zeigen sich bei der Bekämpfung von Depressionen sehr wirksam. Johanniskraut wird mittlerweile in verschiedenen Darreichungsformen angeboten und ist in den meisten Drogerien, Reformhäusern sowie auch Apotheken erhältlich. Sogenanntes Cannabidiol Öl, das aus pflanzlichem Hanf gewonnen wird, erfreut sich bei der Behandlung depressiver Verstimmungen immer größerer Beliebtheit. Ein wichtiger Grund hierfür liegt in dem deutlich geringeren Nebenwirkungsspektrum. „Im Unterschied zu herkömmlichen stimmungsaufhellenden Präparaten wirkt Cannabidiol aber nicht psychoaktiv“, so der CBD Experte Cornelius de Luca. Alternativ wird Cannabidiol auch in Form von Kapseln oder anderen Darreichungsformen angeboten. Umfassende Informationen zu dem Einsatz und der Wirkung von Cannabidiol finden Sie auch unter: https://cbd360.de/.

Fazit: Adé Winterblues

Die dunkle Jahreszeit versetzt viele Menschen in einen wahrhaftigen Winterblues und schmälert das eigene Wohlbefinden. Doch auch andere Belastungen steigern das Stresslevel und begünstigen chronische Erschöpfungszustände. Daher ist gut zu wissen, dass nicht nur ein gesunder Lebensstil, sondern vor allem auch die richtigen Lebensmittel sich positiv auf die eigene Psyche auswirken. Wir empfehlen Ihnen, künftig nicht mehr auf das gesunde Soulfood zu verzichten.