Gründe, warum die Diät scheitern könnte

Was steckt hinter dem Jo-Jo-Effekt?

Die Prominenten haben kürzlich gezeigt, wie erfolgreich ihre Diäten waren. Bei einigen, wie zum Beispiel bei Christina Aguilera oder Kelly Clarkson, setzt jedoch auch häufig der Jo-Jo-Effekt ein. Andere Stars versuchen abzunehmen, schaffen es aber nicht. Dieses Problem haben andere Menschen aber auch, jedoch sind die Gründe dafür völlig verschieden.

Man stellt seine Ernährung um und Sport steht auf dem Tagesplan. Doch es ist zum Verzweifeln: Kein Kilogramm Körpergewicht verschwindet. In diesem Beitrag gehen wir auf mögliche Gründe ein und erklären, wie sich diese Probleme lösen lassen.

Zu viel Stress im Alltag

Bis vor einigen Jahren hielt sich das Gerücht, dass Stress schlank machen kann — dem ist aller-dings nicht so. Bei Stress produziert der Körper das Hormon Cortisol und sollte der Wert ständig erhöht sein, dann blockiert der Körper die Fettverbrennung. Das hat evolutionäre Gründe, denn Stress war damals eine Kampf- und Fluchtreaktion.

Der Organismus ist folglich so eingestellt, dass die Fettreserven in Stresssituationen nicht ange-rührt werden, denn das verbraucht zu viel Energie. Wer also nach einem hektischen Arbeitsalltag noch schnell zum Fitnessstudio möchte und sofort weiter muss, kann sich den Gang ersparen, weil sowieso keine Wirkung erzielt wird. Viel eher sollte Ruhe in den Alltag gebracht werden.

Es schadet auch nicht, seine Gewohnheiten zu ändern, damit Stress vorgebeugt werden kann. So bleibt reichlich Zeit für das Fitnessstudio, eine ideale Ernährung und auch Zeit für Freunde und Familie.

Hungern

Diese Diätform zeigt innerhalb kürzester Zeit Erfolge, da sich der Körper zunächst entwässert. So kann man schnell innerhalb von zwei Wochen vier Kilo abnehmen. Die Zeit danach jedoch zieht sich in die Länge. Einige Menschen versuchen es nun mit einer Crashdiät. Eine Diät liegt nicht in der Natur der Lebewesen und daher ist es kaum verwunderlich, dass der Körper jetzt mit einer Notsituation kämpft.

Der Organismus passt sich dem Kalorienbedarf an und schaltet in den Hungerstoffwechsel. So entsteht ein Teufelskreis, aus welchem später der bekannte Jo-Jo-Effekt hervorgeht. Jeden Tag sollte etwa 1.200 Kalorien verzehrt werden. Im Idealfall sollten kalorienarme Lebensmittel verzehrt werden, sodass die Menge an Essen nicht weniger wird.

Keine richtige Sättigung

Das Konzept von Benjamin Oltmann zeigt, wie gut Abnehmen und Sättigung zueinanderpasst. Abnehmen ohne Hunger klingt für viele wie ein Widerspruch. Doch wer seine Hauptmahlzeiten korrekt einnimmt, hält längere Pausen zwischen den einzelnen Mahlzeiten stand. Wer wenig isst, wird über die Zeit hinweg eher zu Snacks greifen.

Idealerweise gibt es drei Mahlzeiten am Tag, wobei dies beliebig ist. Bennys Konzept ist auf sei-nem Blog https://abnehmtricks-und-abnehmtipps.de/ ersichtlich. Er erklärt in seinen Abnehmtipps und Tricks, dass zum Frühstück alles gegessen werden darf. Beim Mittagessen sollte darauf geachtet werden, dass nicht mehr als 30 Gramm Kohlenhydrate zu sich genommen wer-den und die Portionsgröße darf 300 Gramm nicht überschreiten. Hier gilt jedoch: Umso weniger, umso besser.

Zum Abendessen wird der Einfluss aus kohlenhydratarmen Diäten ersichtlich. Die Aufnahme von Kartoffeln, Nudeln, Reis, Obst und Süßwaren sollte vermindert werden. Insbesondere sollten An-fänger darauf achten. 

Warum sollte am Abend die Zufuhr von Kohlenhydraten vermindert werden?

Bei einer Diät wird proteinreich gegessen, denn das sorgt für Sättigung und beschleunigt die Fettverbrennung. Am Abend ist der Organismus also mit der Verdauung von Eiweiß beschäftigt und verbraucht so entsprechend Energie.

Werden bei diesem Vorgang aber Kohlenhydrate aufgenommen, dann erzeugt der Körper auto-matisch auch Insulin und das bremst die Fettverbrennung am Abend und in der Nacht komplett aus. Ein Teil der Kohlenhydrate wird verbrannt, der andere Teil wird aber auf die Fettreserven gelegt.

Rezepte ohne Kohlenhydrate finden sich in einem speziellen Kochbuch für eine Low-Carb-Ernährung. In vielen Fällen handelt es sich außerdem um Gerichte mit wenigen Kalorien.

Keine Optimierung nach ersten Diäterfolgen

Bei einer Diät und Ernährungsumstellung befindet sich der Körper in einem Wandel. Besonders ersichtlich wird dies bei einer Umstellung auf Low Carb (kohlenhydratfreie Ernährung). Mit der Zeit muss die Energiebilanz entsprechend angepasst werden, denn sonst können keine weiteren Erfolge im Abnehmprozess verzeichnet werden.

In vielen Fällen ist es optimal, wenn der Energieverbrauch gesteigert wird. Das wird erreicht, wenn die körperliche Aktivität steigt. Experten empfehlen auch, jeden Tag 10.000 Schritte zu ge-hen, weil das den Körper und den Stoffwechsel wieder in Schwung bringt.

Ohne Hilfestellungen durch einen Wochenplan, passende Abnehmrezepte und Motivation durch eine dritte Person, kann es durchaus schwierig werden. Ein Ernährungsplan passt sich den Ge-gebenheiten an. Ein solcher Plan gilt nie für die gesamte Diät hinweg, denn eine abwechslungsrei-che Ernährung spielt eine wesentliche Rolle beim Abnehmen.

Den Überblick verloren

Die Portion auf dem Teller passt zwar, aber zahlreiche Beilagen sorgen wiederum dafür, dass nun doch mehr Kalorien zu sich genommen werden, als eigentlich laut dem Plan erlaubt ist. Hierfür gibt es zahlreiche Tipps und Ideen.

Zum Frühstück leckere Haferflocken mit Himbeeren? Das klingt einfach, gesund und nach einem idealen Sommegericht. Je nach Diätform behindert dies aber den Erfolg, denn 100 Gramm Hafer-flocken (10 Esslöffel) haben 339 Kalorien bei knapp 70 Gramm Kohlenhydrate. Himbeeren haben auf 100 Gramm etwa 33 Kalorien.

Jedoch sättigt dieses Frühstück reichlich und kann dafür sorgen, dass bis zum Mittagessen kein Hungergefühl entsteht. Laut dem Plan von Benjamin Oltmann, ist das Zählen von Kalorien nicht nötig und zum Frühstück darf sowieso alles gegessen werden. 

Stehen reichlich Eiweiß auf dem Plan?

Vor allem bei ketogenen Rezepte (Essen ohne Kohlenhydrate) ist es wichtig, dass umso mehr Eiweiß (Protein) gegessen wird. Ernährungswissenschaftler streiten sich darüber, wie hoch die Menge sein sollte. Etabliert hat sich jedoch der Wert 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht.

Dieser Wert ist auch optimal, damit der Muskelaufbau angeregt wird. Eiweiß ist der essenzielle Stoff für Muskeln und ohne dessen Hilfe, diese nicht wachsen können. Selbst die Regeneration der Muskeln nach dem Sport ist ohne Eiweiß stark eingeschränkt.

Wie bereits erwähnt, beschleunigt Eiweiß passiv auch die Fettverbrennung, da sich der Körper mit der Verdauung beschäftigen muss, dessen Energie er aus den Fettreserven holt.

Den eigenen Verstand täuschen

Diese Tipps passen zu jedem Warm- und Kalt-Gericht. Unser Verstand kann leicht getäuscht werden, indem wir von der Norm abweichen. Wie am Anfang des Artikels beschrieben, sollten die Gewohnheiten geändert werden. Das klappt auch hervorragend beim Essen.

Wenn man kleines Besteck und kleine Teller verwendet, dann erscheint die Portion durchaus größer. Es wird ganz automatisch langsamer gegessen und die Sättigung setzt schneller ein. Jetzt ist vielleicht auch die Frage geklärt, weshalb sich am Buffet im Restaurant nur kleine Teller befinden. 

Die Sättigung beschleunigen

Etwa 30 Minuten vor der Mahlzeit kann ein halber Liter Wasser getrunken werden. Es sollte be-achtet werden, dass zwischen den Mahlzeiten etwa vier Stunden vergehen. Hier hilft ebenfalls bei Hungergefühl Wasser zu trinken und das hat sogar einen ganz besonderen Effekt.

Je Liter Wasser verbrennt der Körper 100 Kalorien. Das ist ein weiterer Grund, wieso am Tag un-bedingt zwei bis drei Liter Wasser getrunken werden sollte. Stilles Wasser eignet sich dafür be-sonders gut.

Es ist aber am Anfang nicht zu vermeiden, dass es zu Heißhunger kommt. Vor allem, wenn der Zucker drastisch reduziert wird. Dem kann aber durch Kaffee und schwarzer Tee entgegenge-wirkt werden. Koffein unterdrückt das Hungergefühl. Hier sollte man aber weder Zucker noch Milch verwenden. Süßstoff und Sojamilch sind als Alternative ideal. Gewöhnliche Milch enthält nämlich auch Milchzucker.

Wie wichtig sind Gewohnheiten?

Die Mahlzeiten sollten idealerweise zu einem festen Zeitpunkt eingenommen werden. So wird das Gehirn darauf trainiert, dass es demnächst etwas zu essen gibt. Das reduziert Hungerattacken und ein regulierter Tagesablauf nimmt auch den Stress.

Es gibt jedoch Tage, bei denen es schwerfällt zu kochen. Eventuell wegen der Arbeit, zahlreichen Terminen oder weil etwas mit Freunden und der Familie unternommen wird. Hier empfiehlt es sich, entweder vorzukochen oder Rezepte ohne Kochen zu müssen bereitzuhalten.
 

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