Intervallfasten: Für immer schlank mit dem Methoden-Fasten?

So funktioniert der Diät Trend

Intervallfasten ist der angesagte Diät-Trend schlechthin. Dabei sagen Ernährungsexperten, dass man das Fasten nach den Methoden 8:16 oder 5:2 als generelle Ernährungsform ansehen kann – Intervallfasten tut dem Körper nämlich einfach gut und das Abnehmen ist fast nur eine angenehme Begleiterscheinung. Was das erfolgreiche Ernährungskonzept genau auf sich hat und wie Intervallfasten funktioniert, erklären wir hier!

Was bringt Intervallfasten?

Fakt ist, dass ein Großteil der Menschen zu viel isst. Morgens Frühstück, mittags Mittagessen und abends ein ausgedehntes Abendessen. Dazwischen Snacks, die meist auch noch ziemlich kalorienhaltig ist. Dass das auf Dauer nicht gesund ist und dick macht, ist erwiesen. Ein neuer Stern am Abnehmhimmel verspricht Intervallfasten, denn bei der genussvollen Reduktion geht es primär nicht um den Verzicht von Lebensmitteln. Kann das wirklich funktionieren? Ja, denn der Zucker- und Fettstoffwechsel wird nachweislich verbessert. Das ist generell erstrebenswert und dient der Gesunderhaltung des Körpers. Daher soll sich Intervallfasten nach dem Ernährungsexperten Dr. Matthias Riedl generell als Ernährungsform sehr gut eignen. Der positive Effekt beim Abnehmen: Der gesamte Stoffwechsel wird nicht etwa komplett gedrosselt wie bei einer Diät – somit wird keine Muskelmasse abgebaut und der sogenannte Jojo-Effekt, den viele Diäten nach sich ziehen, wird verhindert. Das Schöne: Beide Fasten-Methoden lassen sich hervorragend in den Alltag einbauen, so dass nicht jede Essenseinladung zur Tortour wird. Lesen Sie, wie das Fasten in Intervallen genau funktioniert.

Intervallfasten: So geht’s

Die Idee hinter dem Abnehmkonzept Intervallfasten lässt sich bereits vom Namen her deuten. Demnach wird gefastet, eben in Intervallen, also zeitweise. Fünf Stunden sollten zu Beginn zwischen den einzelnen Mahlzeiten liegen. So halten Sie Ihr Gewicht. Wollen Sie Ihr Gewicht reduzieren, lassen sich die Essenpausen bis hin zu 16 Stunden während der Nacht steigern. Man kann auch ganze Fastentage einbauen. Bei der sogenannten 5:2-Methode würde man fünf Tage in der Woche normal essen und dann zwei Tage komplett auf feste Nahrung verzichten.

Tagesablauf während des Intervallfastens: 8:16-Methode

Bei der 8:16-Methode des Intervallfastens geht es darum, 16 Stunden am Stück auf Nahrung zu verzichten. Man verzichtet also auf eine Mahlzeit am Tag. So könnte Ihr Tag nach dieser Methode aussehen: Zum Frühstück um 9 Uhr gibt es Müsli, Obst oder ein Vollkornbrot mit Gurke und Radieschen. Um 17 Uhr nehmen Sie Ihr Abendbrot und die letzte Mahlzeit des Tages zu sich. Am nächsten Tag um 9 Uhr geht es dann mit Frühstück weiter. Sie essen zu allen Mahlzeiten jeweils normal, also nicht mehr oder weniger als sonst. 

Intervallfasten nach der 5:2-Methode

Wem die Essenspausen bei der 8:16-Methode zu lang sind oder generell mit nur zwei Mahlzeiten am Tag nicht klarkommt, der probiert die 5:2-Methode aus. An 5 Tagen in der Woche essen Sie normal, an zwei nicht aufeinanderfolgende Tagen fasten Sie.  Die Fastentage legen Sie selbst fest. Normal essen heißt auch in diesem Fall nicht weniger, aber auch nicht mehr als sonst. An den Fastentagen gibt es maximal 500 Kalorien, inklusive aller Getränke. Die Kalorien verteilen Sie nach Bedarf auf ein bis drei Mahlzeiten. Dabei ist es sinnvoll, Lebensmittel mit möglichst geringem Kaloriengehalt zu wählen, z. B. Wasser, Tee, Brühe, Salat, Gemüse und Fisch. 

Wer kann Intervallfasten?

Personen, die unter folgenden Vorerkrankungen leiden, sind nicht geeignet, um in Intervallen zu fasten:

  • Stoffwechselerkrankungen
  • niedriger Blutdruck
  • Krebserkrankungen
  • Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • bei chronischen Krankheiten besser vorher einen Arzt konsultieren

6 goldene Regeln beim Intervallfasten

1. Organisation ist alles: Planen Sie genau, was Sie am Fastentag wann essen werden. So setzen Sie nicht in einem einzigen schwachen Moment den Erfolg des ganzen Tages aufs Spiel.

2. Qualität schätzen: Sie essen wenig, darum sollte das, was auf den Teller kommt, hochwertig und abwechslungsreich sein.

3. Individuell: Probieren Sie aus, welche Essenszeiten für Sie am besten sind. Ein spätes Mittagessen? Drei Mini-Mahlzeiten? Was immer ihnen am leichtesten fällt, ist der richtige Weg.

4. Öl sparen: An den 5:2-Fastentagen ist kein Platz für Fettkalorien. Dünsten, Dampfgaren und Backen sparen Kalorien.

5. Wow-Zutaten: Machen Sie die Fastentage zu Genusstagen und gönnen sich leckere Luxuszutaten: Garnelen, Erdbeeren, Filet. Frische Kräuter verfeinern gerichte. Jede Kalorie muss es wert sein, gegessen zu werden.

6. Kalorien kennen: Lesen Sie Packungsangaben, und kriegen Sie ein Gefühl für den Energiegehalt von Lebens- mitteln. So behalten Sie den Überblick.

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