Metabolic Balance: Das steckt hinter dem Stoffwechselprogramm

Metabolic Balance ist keine Diät im klassischen Sinn. Keine Diät, wie etwa F-D-H (für „friss die Hälfte“), W-W (für „Weight Watchers“) oder dergleichen, sondern ein Ernährungsprogramm, das folgender Grundannahme folgt: Jeder Körper ist in der Lage, die für seinen Stoffwechsel erforderlichen Hormone selbst in ausreichender Menge produzieren zu können, für einen funktionierenden Stoffwechsel. Soweit die Theorie, woraus dann eine Ernährungsumstellung resultieren sollte. Die Regulierung und Optimierung des Stoffwechsels ist dabei das erklärte Ziel, was häufig mit einer Gewichtsreduktion einhergeht.

Der Blutwerte-Check bildet den Anfang von Metabolic Balance

Der Blutwerte-Check und Fragen zur Person sorgen dafür, dass der Metabolic Balance Ernährungsplan so individuell abgestimmt ist wie nur möglich, denn: Abweichungen im Blutbild werden ebenso direkt berücksichtigt wie etwa Krankheiten, Lebensmittel-Unverträglichkeiten oder gar persönliche Vorlieben. Die Idee dahinter ist denkbar einfach, denn nach dem Metabolic Balance Prinzip soll der Körper eben die Stoffe bekommen, die er braucht, um ihn gesund, vital und im besten Fall noch ein paar Kilogramm leichter zu machen. 

Praxistipp: Suchen Sie sich über die Metabolic Balance Seite www.metabolic-balance.de Ihren persönlichen Betreuer, der Sie gern unverbindlich über das Programm informiert und Ihnen mit wertvollen Tipps den Einstieg in die Ernährungsumstellung erleichtert.

Metabolic Balance: Das steht auf dem individuellen Ernährungsplan 

Das Grundprinzip von Metabolic Balance erinnert an „Clean-Eating“ eine Ernährungsform die in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Auf dem Speiseplan stehen möglichst unverarbeitete, hochwertige und frische Lebensmittel, die selbst zubereitet werden sollen. Der Ernährungsplan setzt sich aus hochwerteigen Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten in Form von Gemüse und Stärkeprodukten wie Roggenbrot oder Haferflocken zusammen.

Dabei stehen Eiweiße mit einer hohen biologischen Wertigkeit im ausgewogenen Verhältnis zu Kohlenhydraten mit einer geringen glykämischen Last im Vordergrund. Dies sorgt für eine langanhaltende Sättigung und das Ausbleiben von Heißhungerattacken.

Praxistipp: Neben dem Ernährungsplan gibt es einige Grundregeln, die bei Metabolic Balance Beachtung finden müssen, damit das Prinzip auch aufgehen kann. Das sind die Grundregeln:

-    Mahlzeiten. Es gibt genau drei Mahlzeiten. Jede Mahlzeit beginnt mit Eiweiß. Das Eiweiß setzt Verdauungsenzyme in Gang und verzögert die Produktion von Insulin. Zu jeder Mahlzeit sollte eine andere Eiweiß-Quelle konsumiert werden um einer Übersäuerung des Organismus vorzubeugen. Zudem gilt: Ein Apfel am Tag ist Pflicht.

-    Uhrzeiten. Zwischen den Mahlzeiten liegen fünf Stunden. Nach 21 Uhr bleibt der Teller beim Metabolic Balance Ernährungsplan leer.

-    Trinken. Eine Wasser-Aufnahme von 35 Millilitern pro Kilogramm lautet die Trink-Empfehlung, die beim Metabolic Balance Ernährungsprogramm empfohlen wird. Damit können die bei Stoffwechsel entstehende Stoffwechselendprodukte leichter abtransportiert und über die Nieren ausgeschieden werden.

Schritt für Schritt zur Metabolic Balance Lebensweise

Ebenso wie jede andere Form der Nahrungsumstellung funktioniert auch Metabolic Balance nicht im Hauruck-Verfahren, sondern gliedert sich in verschiedene Phasen. Der Startschuss ins Metabolic Balance-Leben beginnt mit der Entlastung des Körpers. Anschließend erfolgt die strenge Phase, in der der Ernährungsplan zum Leitfaden für die Ernährungsumstellung wird. In dieser strengen Phase muss sich der Teilnehmer exakt an die für ihn ausgearbeiteten Lebensmittel und Vorgaben halten. Hat sich der Körper an Metabolic Balance gewöhnt, geht’s weniger streng zu, stattdessen ist Experimentieren erlaubt.

Praxistipp: Die Entlastungsphase des Körpers, die auch als Reinigungsphase beschrieben werden kann, lässt sich am einfachsten umsetzen, in dem der Körper vor allem einfache Kost erhält. Reis, Gemüse und Kartoffeln entlasten den Darm und verhindern den Heißhunger. In der strengen Phase von Metabolic Balance werden vornehmlich Eiweiß und Gemüse kombiniert, damit erhält der Körper reichlich Vitalstoffe und zudem eine langanhaltende Sättigung. Sobald sich der Körper an diese Form der Kost gewöhnt hat, kann der Speiseplan ab und an mit einer Beilage in Form von Kohlenhydraten erweitert werden bevor es in die Experimentierphase geht. Diese zielt darauf ab, das zu konsumieren, was dem Körper gut tut. Mit der Umstellung der Ernährung und der Regulierung des Stoffwechsels ist der Teilnehmer jetzt wieder in der Lage auf die inneren Signale des Körpers zu hören und erkennt so leicht was ihm gut tut und was nicht.

Ernährungsumstellung statt Diät

Auch wenn es wie eine inhaltsleere Phrase klingt, so liegt darin doch mehr Wahrheit als manch einer glauben mag: Eine kurzfristige Diät oder Abnehm-Shakes kann nur dazu dienen, kurzfristig ein paar Pfunde zu verlieren – beispielsweise für den anstehenden Strandurlaub. Eine langfristige Gewichtsabnahme sowie das Halten des neuen Gewichts können nur durch eine durchdachte und schmackhafte Ernährungsumstellung erfolgen. Ein bewegungsreiches Leben trägt darüber hinaus dazu bei, gesund und fit zu werden oder zu bleiben.