Fieber: Ab wann wird’s gefährlich?

Das rät der Experte bei steigender Temperatur

27. Juli 2017

Gerade Kinder haben bei Erkältungen und Infektionen häufig erhöhte Temperatur. Aber auch bei Erwachsenen sorgt der Körper mit Fieber dafür, dass das Immunsystem angeregt und die Krankheitserreger abzuwehren. Ab wann es jedoch gefährlich wird, erklärt der Experte Dr. med. Christian Busch auf der Video-Plattform myPG.

Fieber ist an sich keine Krankheit, sondern lediglich ein Symptom. Es ist ein natürliches Abwehrsystem des Körpers bei Infektionen und generell kein Grund zur Sorge. Ist die Temperatur jedoch zu hoch, sollte man aktiv werden. Aber ab wann ist Fieber überhaupt gefährlich?

Wann muss man bei Fieber handeln?

„Gegen eine erhöhte Temperatur bis etwa 38,5 oder 39 Grad muss man nicht immer aktiv etwas unternehmen“, erklärt Notarzt und Facharzt für Anästhesiologie Dr. Busch. „Manchmal steigt das Fieber aber immer höher. Dann sind Maßnahmen zur Fiebersenkung notwendig“ 

Dann muss eigegriffen werden und die Temperatur mit Hilfe von Hausmitteln oder Medikamenten gesenkt werden. „Bewährte Hausmittel sind Wadenwickel oder das Tragen nasser Socken. Auch einige Arzneimittel eignen sich zur Fiebersenkung. Mit Paracetamol und Ibuprofen kann die Temperatur gesenkt werden“, so der Experte aus Hamburg.

Wer ist besonders gefährdet?

Besonders bei jüngeren und alteren Menschen gilt es, bei einem Infekt regelmäßig die Temperatur zu überprüfen, um bei einem plötzliche Anstieg rechtzeitig handeln zu können. Bei einem Fieber über mehr als zwei Tage oder bei besonders gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Kranken oder Babys unter sechs Monaten, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. 

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