Hausstauballergie: Was Milben-Allergiker wissen müssen

Wie schädlich ist Hausstaub wirklich?

Bildet sich auf Möbeloberflächen oder Deko-Objekten eine hellgraue Staubschicht, stört das nicht nur reinliche Hausfrauen und Hausmänner. Vielen Menschen setzt Hausstaub auch gesundheitlich zu – sie leiden unter einer Hausstauballergie. Doch ist Staub tatsächlich so gefährlich? 

Häuslicher Feind

Insbesondere Allergiker leiden unter starken Beschwerden, sobald Hausstaubpartikel in ihre Atemwege dringen. Sie reagieren dann mit heftigen Nies- und Hustenattacken, Hautausschlag oder Atemnot. Aber auch Menschen, die Hausstaub nicht spürbar beeinträchtigt, sollten vorsichtig sein. Experten warnen vor flüchtigen Giftstoffen aus Elektrogeräten, Möbelleimen oder Plastikgegenständen, die sich an den Staub heften. Denn sie können Allergien begünstigen.

Übeltäter

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass der staubfreie Haushalt nicht existiert. Denn überall, wo Menschen leben, sammelt sich eine beachtliche Menge abgestorbener Hautzellen an. Und diese sind wiederum die Nahrungsgrundlage von Staubmilben. Die winzigen Tierchen tummeln sich deshalb vor allem an feuchtwarmen Orten wie Matratzen, Kopfkissen oder Bettdecken. Aber auch in Teppichen oder Stoffsofas nisten sich Milben gern ein. Das Problem: In ihrem Kot ist ein Eiweißbestandteil enthalten, der die Stauballergie auslöst. 

Belastung reduzieren

Am besten ist deshalb, den Milben aus dem Weg zu gehen. Doch das ist gar nicht so einfach. Wenn Sie im Schlafzimmer die Raumtemperatur aber unter 19 Grad halten, nehmen die Milben von allein Reißaus. Auch Staubsauger mit speziellem Feinstaubfilter verringern die Milbenbelastung in den Wohnräumen. Eine gute Abwehrhilfe sind zudem pflanzliche Milbensprays für textile Oberflächen. Sie machen die Hautschuppen für die Tierchen ungenießbar, sodass sie schließlich verhungern.