PMS — Wenn uns Hormone und Regelschmerzen verrückt machen

Was hilft, wenn die Tage vor der Menstruation zur Qual werden

Das Prämenstruelle Syndrom zählt zu den häufigsten gynäkologischen Problemen. Es betrifft vor allem Frauen ab 30. Bei etwa fünf Prozent der Betroffenen sind die PMS-Symptome und Unterleibsschmerzen so stark ausgeprägt, dass ihre Lebensqualität in dieser Zeit gravierend beeinträchtigt wird: Manche Frauen fühlen sich nicht in der Lage, zu arbeiten und ihren Alltag bestreiten zu können.

 

Die Symptome sind körperlich und psychisch

Die Hormone des Menstruationszyklus spielen dabei die entscheidende Rolle – sie fahren sozusagen Achterbahn. Das hormonelle Durcheinander im weiblichen Körper kann mehr als 150 Symptome hervorrufen, und nicht immer sind es die gleichen. Die unangenehmen Symptome tauchen immer zehn bis 14 Tage bevor die Menstruation beginnt auf. In den ersten beiden Tagen der Monatsblutung klingen sie wieder ab – um dann im Zyklus wieder von Neuem einzusetzen. Die Symptome sind unter anderem: Spannen in der Brust, Unterleibsschmerzen, Appetitlosigkeit oder Heißhungerattacken, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, unreine Haut.

Die ganz genaue Ursache ist noch immer nicht erforscht 

Dazu können massive Stimmungsschwankungen kommen, Niedergeschlagenheit, Ängste, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme oder aber Aggressivität. Die genaue Herkunft ist noch immer unklar.

Pflanzliche Präparate und Hormone können helfen 

Aber dagegen kann man etwas tun: Kalzium, Vitamin B6 oder Magnesium helfen, ebenso wie pflanzliche Präparate aus Mönchspfeffer oder Nachtkerzenöl. Manchen Frauen hilft Tigerlilie, Traubensilberkerze oder Alpenveilchen. Wenn es nicht besser wird, kann der Gynäkologe Hormone verschreiben.