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Pollenallergie: So wird sie erträglicher

Gesundheit

Jeder 6. Deutsche hat sie: eine Pollenallergie. Während sich der Großteil der Menschen über die ersten Sonnenstrahlen im Frühling freut, fängt für den Rest ein langer Leidensweg an.

Die Pollen können verschiedenste Symptome hervorrufen wie etwa verstopfte Nase, juckende Augen oder Niesen. Im schlimmsten Fall können Atemwegsallergien zu Depressionen und Angst führen sowie sich negativ auf die Leistungen auf der Arbeit und in der Schule auswirken. Sie sollten daher auf keinen Fall unterschätzt werden. Wie man seinen Alltag trotz Allergie zurückgewinnen kann, möchten wir in diesem Ratgeber erläutern. 

Symptome richtig deuten

Oft ist es gar nicht so einfach, zwischen Allergie und Erkältung zu unterscheiden. Für Klarheit kann ein Symptomchecker für Allergien sorgen. Nach der Beantwortung von sechs einfachen Fragen erfährt man, ob es sich um eine Allergie handelt, wie schwer die eigenen Symptome sind und wie gut man diese im Griff hat. Sollte man etwas an seinem Lebensstil ändern? Gegebenenfalls wird dazu geraten, einen Facharzt aufzusuchen. 

Wenn man diesen Test regelmäßig durchführt, erhält man ein gutes Bild des eigenen Allergieverlaufs. 

Pollen vermeiden

Die beste Möglichkeit, seine Symptome in den Griff zu bekommen, ist die Ursache so weit es geht zu reduzieren. Konkret bedeutet dies, den Pollen so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Dies es jedoch gar nicht so einfach: Tagtäglich, sondern Pflanzen Millionen von Pollen zur Befruchtung ab, welche Hunderte Kilometer weit fliegen können. Oftmals sind sie für das bloße Auge gar nicht erkennbar. Wie soll man sie also vermeiden?

Mithilfe einer Pollenvorhersage, einer Art Wettervorhersage über die Pollenkonzentration an einem Ort, kann man sich ein gutes Bild über die Pollenlage machen. Ist das eigene Gebiet eine Gefahrenzone? Dann sollte man nach Möglichkeit das Haus nicht verlassen und auch aufs Lüften verzichten. Auch die Klimaanlage im Auto sollte besser nicht benutzt werden. 

Zu Hause ist es sinnvoll, einen Luftfilter zu nutzen, um die Luft sauber zu halten. Wäsche sollte generell im Trockner oder drinnen getrocknet werden. Die getragene Straßenkleidung sollte nicht im Schlafzimmer abgelegt werden, und frisch gewaschene Haare sorgen für einen erholsameren Schlaf. 

Sollte es notwendig sein, bei hohen Pollenkonzentrationen vor die Tür zu gehen, kann eine eng anliegende Sportler-Sonnenbrille und ein Mund-Nasen-Schutz Linderung schaffen. Auf diesem Weg kommen weniger Pollen in die Atemwege. 

Wann ärztlicher Rat sinnvoll ist

Pollenallergien können milde oder schwere Verläufe haben und das Leben der Betroffenen unterschiedlich stark beeinflussen. Sollten die Symptome über einen längeren Zeitraum ohne Besserung anhalten und gegebenenfalls sogar den Schlaf, das Atmen oder die normalen Alltagsaktivitäten negativ beeinträchtigen, ist es ratsam, einen Facharzt aufzusuchen. So können eventuelle langfristige Schäden des Körpers, aber auch der Psyche vermieden oder reduziert werden. Bleiben Sie gesund!

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