Rote Äderchen im Gesicht: Habe ich Rosacea?

Was tun bei sichtbaren Rötungen und erweiterten Gefäßen?

01. Februar 2018

Rote Äderchen im Gesicht, meist an Stirn, Nase, Kinn und Wangen, können ein Symptom für eine Hautkrankheit, unter der rund vier Millionen Deutsche leiden, sein. Rosacea ist eine chronisch verlaufende, entzündliche Hauterkrankung im Gesicht. Doch woher kommt Rosacea und was kann ich dagegen tun?

Die genaue Ursache ist noch immer nicht erforscht. Meist zeigen sich die ersten Anzeichen, rote Äderchen im Gesicht, im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Wir klären über die drei Stadien der Krankheit auf und geben Tipps zur Linderung der Symptome.

Schweregrad 1 

Die Erkrankung durchläuft verschiedene Stadien. „Couperose“ lautet die Bezeichnung für den so genannten Schweregrad 1. Die Symptome: gerötete Haut und sichtbar erweiterte Äderchen. Besonders über die Wangen und die Nase verlaufen die roten Äderchen. Es brennt oder sticht auf der Haut, manchmal juckt es auch. Anfangs klingen die Rötungen nach einiger Zeit wieder ab, später bleiben sie dann dauerhaft bestehen.

Schweregrad 2 

Rosacea papulopustulosa“ ist der wissenschaftliche Name für dieses Stadium. Zu den roten Äderchen im Gesicht kommen jetzt noch Knötchen und eitrige Pickel – das Hautbild könnte auch auf eine Akne hindeuten.

Schweregrad 3

Glandulär-hyperplastische Rosacea“ heißt diese Form der Krankheit. In diesem Stadium bildet sich eine knollenartige Verdickung der Nase, manchmal auch an den Ohren. In seltenen Fällen entstehen Wucherungen am Augenlid. Meist sind Männer davon betroffen.

Behandlung

Rosacea ist zwar nicht heilbar, aber man kann die Symptome durch bestimmte Cremes lindern, die Wucherungen mit dem Laser entfernen. Die richtige Therapie verordnet der Hautarzt. Für die tägliche Pflege sollte man pH-neutrale Reiniger und Cremes nehmen. Nicht geeignet sind alkoholhaltige Salben und Waschzusätze und eine fettreiche Hautpflege.