Schlafmangel: Diese 5 Krankheiten nehmen durch zu wenig Schlaf zu

Wie unsere Gesundheit unter zu wenig Schlaf leidet

Sie finden nachts einfach keinen Schlaf? Welche 5 Krankheiten durch ständigen Schlafmangel hervorgerufen werden, sagen wir hier.
 

Es ist zum Haareraufen – man ist müde und wälzt sich trotzdem nur unruhig im Bett hin und her. Am nächsten Tag ist man wie gerädert und hofft, dass dieser schnell zu Ende geht. Und abends geht das Spiel von vorne los... Wer sich im Teufelskreis der Schlaflosigkeit befindet, ist am Tag müde, erschöpft und kann diesen kaum noch bewältigen. Nicht nur die Konzentration und Aufmerksamkeit leiden, es werden auch massive körperliche Krankheiten gefördert.

Wie viele Stunden Schlaf sind optimal für Ihr Alter optimal?

Welche 5 Krankheiten durch ständigen Schlafmangel gefördert werden

1. Bluthochdruck

Während des Schlafes sinkt der Blutdruck um 10 bis 20 Prozent. Das ist nicht wirklich verwunderlich, denn wir befinden uns in der Ruhephase. Deshalb ist es auch so problematisch, wenn der Körper nachts nicht zur Ruhe kommen kann und die Balance zum aktiven Tag fehlt. Die Folge: der Blutdruck steigt! Laut Wissenschaftlern ist daher bei Menschen, die weniger als fünf Stunden schlafen, die Gefahr um 21 Prozent höher, an Bluthochdruck zu erkranken.

 

 

2. Erkältungen

Sie wundern sich, warum Sie so häufig erkältet sind oder sich einfach nicht gut fühlen? Auch dies geht vielfach mit Schlafmangel einher. Laut einer Studie hatten die teilnehmenden Probanden viermal öfter eine Erkältung, die weniger als sechs Stunden schliefen. Schlafmangel schlägt sich auf unser Immunsystem nieder, weshalb der Körper für Erkältungen und grippale Infekte deutlich anfälliger ist. Die Nachtruhe zur Regeneration ist also wichtig.

3. Übergewicht

Es ist schon länger bekannt, dass Schlafmangel Adipositas fördert – daraus entstehender Hunger und Heißhunger am Tag führen zu einer verstärkten Kalorienaufnahme. Laut Studie kommt das besonders bei Menschen zum Tragen, die fünf Stunden oder weniger pro Nacht schlafen. Auch Diabetes Typ 2 kann infolge dessen entstehen.

4. Depressionen

Ständiger Schlafmangel kann auch zu Depressionen führen. Der Grund: Nervenbotenstoffe im Gehirn wie Serotonin und Noradrenalin regeln unter anderem das Wachsein und das Schlafen. Sie  steuern auch unseren Gemütszustand sowie unsere Wahrnehmung und das Denken. Schwankungen und Ausfälle in den zuständigen Nervenzentren wirken sich daher negativ auf die Psyche aus. Schlaf und unsere Psyche sind so eng miteinander verbunden, dass mangelnde Nachtruhe eine depressive Verstimmung, Denkstörungen und sogar Halluzinationen verursachen kann.

5. Alzheimer 

Tatsächlich kann Schlafmangel auch Alzheimer begünstigen, denn nach neueren Studien reichern sich schon nach einer schlaflosen Nacht sogenannte Beta-Amyloide im Gehirn an, wie Forscher um David Holtzman von der Washington University School of Medicine in St. Louis herausfanden. Bei Alzheimerpatienten verklumpen genau diese Eiweiße und formen Plaques, was sich negativ auf die Hirnzellen auswirkt.

Schlafmangel nicht einfach auf sich beruhen lassen

Wenn Sie merken, dass Schlaflosigkeit ein Dauerzustand bei Ihnen wird, sollten Sie dringend etwas dagegen tun. Viel zu häufig werden die damit einhergehenden physischen und psychischen Probleme verharmlost und vernachlässigt. Bedenken Sie eines: Die vorgenannten Krankheiten sind Volkskrankheiten wie auch immer mehr stressbedingter, schlechter Schlaf. Sorgen Sie daher für Entspannung im Alltag beispielsweise durch Sport. 

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