Starke Gelenke: Mit diesen vier Tipps klappt es

Starke Gelenke sind das A und O eines gesunden Alltags

13. März 2017

Im menschlichen Körper findet man Kugelgelenke, Sattelgelenke und Drehgelenke. Zählt man auch noch die sogenannten unechten Gelenke hinzu, die aus Knorpeln und Bindegewebe bestehen, kommt man auf insgesamt 360 Gelenke. Sie machen möglich, dass wir greifen, laufen und springen können. Ist auch nur ein Gelenk nicht ganz intakt, belastet das unseren Alltag schwer: Wir können uns nicht uneingeschränkt bewegen, verspüren Schmerzen. Schonung ist dann keine Lösung! Mit diesen vier Tipps können wir unsere Gelenke für die alltäglichen Bewegungen fit machen.

1.    Den richtigen Sport treiben

Sport trotz geschädigter Gelenke? Das geht! Allerdings muss man die richtige Sportart wählen. Wer beispielsweise Knie- oder Hüftprobleme hat, sollte Fahrrad fahren. Dabei werden die Gelenke in Knien und Hüfte gleichmäßig bewegt, der Knorpel wird geschont. Beim Schwimmen sind schmerzende Gelenke ebenfalls passé: Im Wasser trainiert man die Gelenke zwar, belastet sie aber zu 90 Prozent weniger als beim Joggen.

2.    Übergewicht vermeiden

Wer über Gelenkprobleme klagt, leidet womöglich unter Übergewicht. Ein normales Körpergewicht hilft auf natürliche Weise, die Belastung der Gelenke gering zu halten, ohne sie komplett zu schonen. Bei einem zu hohen Körpergewicht tragen die Gelenke jeden Tag eine Extraportion, für die sie nicht ausgelegt sind. Es droht Gelenkverschleiß! Das Abnehmen klappt am besten mit einer Kombination aus ausgewogener Ernährung mit frischen Zutaten und regelmäßiger Bewegung.

3.    Nährstoffe

Apropos Ernährung: Mit den richtigen Nährstoffen unterstützt man die Gelenke und hält sie geschmeidig. Besonders essenziell sind die drei Nährstoffe Glucosamin, Chondroitin und Kollagen. Chondroitin ist eine spezielle Zuckerverbindung, Glucosamin ein Aminozucker und Kollagen ein Strukturprotein. Die drei Nährstoffe halten die Belastbarkeit und Beweglichkeit der Gelenke und die Elastizität des Gelenkknorpels aufrecht. Weil Gelenkschmerzen häufig durch Entzündungen hervorgerufen werden, helfen neben den Zucker-Eiweiß-Bausteinen entzündungshemmende Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E und Zink. All diese Stoffe finden sich vor allem in Fisch, Pflanzenölen, Hülsenfrüchten, Samen und Nüssen sowie in Nahrungsergänzungsmitteln.

4.    Rauchen aufgeben

Wer regelmäßig raucht, erhöht sein Risiko an der rheumatischen Gelenkentzündung Arthritis zu erkranken. Bei dieser Erkrankung schwellen die Gelenke an und verursachen starke Schmerzen. Der Nikotinkonsum fördert die Entzündungsprozesse in den Gelenken. Die Glimmstängel links liegen zu lassen kommt also auf vielerlei Weise der Gesundheit und dem Wohlbefinden zugute. Daneben sollten Kaffee und Alkohol der Gelenke zuliebe nur in Maßen genossen werden.

Themen