CBD für die Rauchentwöhnung – geht das?

Endlich rauchfrei

06. Oktober 2020

Wer sich das Rauchen abgewöhnen möchte, hat viele Möglichkeiten. Dazu gehören unter anderem Therapiegruppen, Nikotinpflaster aber auch Akupunktur und Hypnose. Welche Methoden mehr oder weniger zum Erfolg führen, hängt im Grunde auch immer von der eigenen Einstellung und der richtigen Motivation ab.

Bei der Rauchentwöhnung spielen die zu erwartenden Entzugssymptome eine große Rolle. Sie sind in den meisten Fällen dafür verantwortlich, dass viele den Entzug nicht durchhalten und wieder rückfällig werden.

Nun gibt es eine weitere vielversprechende Möglichkeit, sich das Rauchen abzugewöhnen. Dabei muss nicht einmal auf das tägliche Ritual des Rauchens verzichtet werden. Wie das genau funktioniert, ist in folgendem Beitrag zu lesen.

CBD – perfekt für die Suchtentwöhnung

CBD – das Cannabidiol aus der Cannabis- oder Nutzhanfpflanze ist schon seit einiger Zeit als wahres Wundermittel bekannt. Die chemische Substanz ist eines von über 100 Cannabinoiden, welche sich vorwiegend in den Blüten der weiblichen Cannabispflanze befinden und über ein teilweise recht großes therapeutisches Potenzial verfügen. Nicht nur CBD, sondern auch THC – der Stoff, welchem die Cannabispflanze ihre Drogenkarriere verdankt – wird bereits erfolgreich in der Medizin als Medikament eingesetzt. 

CBD hat sehr viele positive Eigenschaften, von denen der menschliche Organismus profitiert:

  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • beruhigend
  • entspannend

Gerade die letzten beiden Eigenschaften machen es für den Einsatz bei der Bekämpfung der Nikotinsucht so interessant. Das Besondere dabei ist: CBD kann man genauso wie Marihuana auch zum Rauchen verwenden. Da in Deutschland der Verkauf der Blüten verboten ist, bietet sich die Nutzung als Liquid an. CBD Liquids bekommt man in vielen Online-Shops zu kaufen, oftmals in Verbindung mit dem passenden Vaporizer, sodass man hier gleich das gesamte Equipment schnell zur Hand hat. Da CBD keine psychoaktive Wirkung besitzt, ist es selbst von der WHO als gesundheitlich unbedenklich eingeschätzt und besitzt kein Suchtpotenzial. 

Cannabis-Entzug – auch hier hilft CBD

CBD einnehmen beim Cannabis-Entzug? Ja, das ist möglich. Aufgrund seiner Eigenschaften ist Cannabidiol in der Lage, die Entzugserscheinungen auf ein Minimum zu beschränken und somit den Entzug viel einfacher zu gestalten. Als Alternative zum Joint bedient man sich auch hier einfach eines Liquids und kann von der entspannenden und beruhigenden Wirkung des Cannabinoids profitieren. Selbst wer ganz auf das Rauchen verzichten möchte, bekommt mit CBD Ölen ein wirksames Mittel an die Hand, um die schlimmsten Phasen des Entzugs zu meistern. 

Warum ein Vollspektrum CBD Öl?

Wer sich für CBD Öl interessiert, sollte beim Kauf immer darauf achten, dass es sich um ein sogenanntes Vollspektrum Öl handelt. Was das bedeutet? Dieses Öl enthält nicht nur CBD, sondern das gesamte Spektrum natürlicher Substanzen, welche zusammen mit dem Cannabidiol in der Nutzhanfpflanze vorkommen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Wirkung von pflanzlichen Wirkstoffen nicht selten davon abhängt, ob diese zusammen mit Substanzen eingenommen werden, welche dem natürlichen Umfeld des Wirkstoffes entsprechen. Man nennt dies den „Entourage Effekt“, der nicht nur für CBD gilt, sondern auch für andere pflanzliche Präparate wie zum Beispiel Kurkuma (entzündungshemmend und antioxidativ). 

Vor dem Kauf – der CBD Öl Vergleich

Bevor man sich für ein CBD Öl entscheidet, lohnt sich ein ausführlicher Vergleich der angebotenen Produkte. Dazu findet man im Internet unzählige Portale mit ausführlichen Berichten zu den einzelnen Ölen. Auch CBD Erfahrungen, welche Nutzer in den sozialen Medien oder in Portalen zu bestimmten Krankheiten teilen, kann man dabei heranziehen. Und nicht zuletzt informieren viele CBD Ratgeber im Netz über vertrauenswürdige CBD Shops, die CBD Anwendung, CBD Dosierung und weitere nützliche Fakten. 

CBD Öl Einnahme

Die Einnahme von CBD Öl ist einfach und ungefährlich. Am schnellsten wird das CBD Öl vom Körper aufgenommen, wenn man es einfach unter die Zunge träufelt und dort für ca. 2 Minuten verweilen lässt, bevor man es herunterschluckt. Wer den eigenartigen Hanfgeschmack nicht besonders mag, kann einfach mit einem Schluck Wasser oder Saft nachspülen. Unter der Zunge wird der Wirkstoff bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen und gelangt dadurch recht schnell in den Blutkreislauf, sodass sich seine Wirkung unverzüglich einsetzt. CBD verursacht außer bei einer reichlichen Überdosierung keine besonderen Nebenwirkungen. Die meisten Nutzer berichten über eine vermehrte Mundtrockenheit, der man ganz einfach begegnen kann, indem man etwas trinkt. Wer sich allerdings an die Dosierungsempfehlungen der Hersteller hält, wird keine Probleme während der Einnahme von CBD Öl bekommen.
 

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