4 Tipps – Besser schlafen in der kalten Jahreszeit

Leiden Sie häufiger unter Schlafproblemen? Damit sind Sie nicht alleine! Laut DAK-Gesundheitsreport 2017 schlafen 80 Prozent der Erwerbstätigen schlecht – insgesamt zehn Prozent der Bevölkerung leiden sogar unter handfesten Schlafstörungen mit der Diagnose Insomnie. Auffallend ist vor allem, dass die Problematik mit dem schlechten Schlaf in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen hat. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Stress über die Zeitumstellung bis hin zu Krankheiten wie Depressionen oder Bluthochdruck. Eine schlechte Schlafqualität bedeutet aber leider auch eine schlechte Lebensqualität über den Tag hinweg. Was also können Sie tun, um besser zu schlafen –auch, wenn die Nächte länger und die Temperaturen kälter werden?

Hin und wieder Schlafprobleme zu haben, mag normal und noch kein Grund zur Sorge sein. Wenn der wenige oder schlechte Schlaf aber immer häufiger auftritt und für Sie zunehmend zur Belastung wird, sollten Sie rechtzeitig handeln. Bevor jedoch mit Schlafmitteln experimentiert wird, probieren Sie es mit einigen Tipps und Tricks. Hilft alles nichts, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf!

Im Winter brauchen Sie mehr Schlaf – aber wieso?

Das Stichwort ist bereits gefallen: Zeitumstellung. Jedes Jahrs auf Neue macht diese vielen Menschen zu schaffen und bringt ihren gesamten Schlaf-Wach-Rhythmus gehörig durcheinander. Die Folge können Schlafstörungen sein, welche sich nicht mehr von selbst oder erst nach vielen Wochen wieder einpendeln. Jedoch ist die Zeitumstellung im Oktober nicht der einzige Grund, weshalb Probleme mit dem Schlafen gehäuft im Winter auftreten. Tatsächlich braucht ein Mensch im Winter mehr Schlaf als im Sommer – und zwar rund eine halbe Stunde pro Nacht. Sie sollten diese Tatsache also berücksichtigen, wenn Sie Ihren Rhythmus auf die kalte Jahreszeit einstellen. Zudem ist es die Verschiebung von Helligkeit zu Dunkelheit, die häufig Schlafstörungen hervorruft. Die innere Uhr kommt durcheinander, sodass Gehirn und Körper tagsüber müde sowie in der Nacht plötzlich fit sind. Die Müdigkeit sowie Kälte am Tag halten viele Menschen davon ab, an die frische Luft zu gehen oder sich ausreichend zu bewegen, um am Abend überhaupt ausgelastet genug zu sein für einen gesunden Schlaf. Es ist somit vor allem das fehlende beziehungsweise geringe Tageslicht, welches im Winter die Hauptursache für Schafstörungen darstellt. Was aber können Sie dagegen tun?

1.    Bewegung ist auch im Winter das A und O

Wenn auch bei Ihnen vor allem das mangelnde Tageslicht beziehungsweise die Faulheit hinsichtlich Bewegung und frischer Luft für die Schlafprobleme verantwortlich sein sollten, ist die Lösung denkbar simpel: Treiben Sie Sport oder gehen Sie an der frischen Luft spazieren. Auf den ersten Blick mag das bei Schnee und Minusgraden nicht verlockend wirken, doch auf den zweiten Blick werden Sie merken, wie Ihre Schlaf- und somit auch Lebensqualität steigt. Zudem stärken Sie dadurch Ihr Immunsystem und bewahren sich vor dem obligatorischen Winterspeck. Gehen Sie beispielsweise zu Fuß zur Arbeit, drehen Sie nach Feierabend nochmal eine große Runde mit dem Hund oder nehmen Sie sich ein bis zwei Stunden Zeit für das Fitnessstudio – die Möglichkeiten sind vielfältig und gewiss ist hier auch für Sie eine passende Routine dabei. 

2.    Gutes Raumklima trotz Heizung und Kälte

Bewegung und frische Luft sind also das A und O für einen guten Schlaf, auch im Winter. Dennoch können Sie weitere unterstützende Maßnahmen ergreifen. Essentiell für den erholsamen sowie gesunden Schlaf ist nämlich auch das Raumklima. Während im Sommer viele Menschen mit geöffnetem Fenster und somit einer ordentlichen Portion Frischluft schlafen, herrscht im Winter bei geschlossenen Fenstern sowie aufgedrehter Heizung oft ein schlechtes Raumklima. Damit eine gute Luftqualität herrscht, die auch einen guten Schlaf ermöglicht, sollten Sie also darauf achten, mindestens zweimal täglich durch Stoßlüften Sauerstoff in die Wohnräume zu lassen und die verbrauchte Luft auszutauschen. Bestenfalls lüften Sie noch einmal unmittelbar vor dem Schlafengehen. Einige Menschen lassen auch im Winter gerne das Fenster offen – ob Sie das wünschen und welches Fenster es sein soll, bleibt jedoch Ihnen überlassen. So oder so sollten im Raum nicht mehr als 18 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent herrschen. Schnell werden Sie merken, wie sich das optimierte Raumklima positiv auf Ihre Schlafqualität auswirkt. 

3.    Das richtige Bett für den Wohlfühlfaktor

Weiterhin spielt auch der Komfort eine tragende Rolle. Wer gut schlafen möchte, muss sich in seinem Bett wohlfühlen und rundum entspannen können. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, doch Sie müssen die Matratze, Decken, Kissen & Co finden, in welchen Sie bequem einschlummern können. Kreieren Sie Ihre ganz persönliche Wohlfühloase. Vor allem beim Bett lohnt sich die Investition in teurere Modelle wie hochwertige Luxusbetten von Schramm. Denn diese bieten nicht nur ein attraktives Äußeres, sondern bekanntlich zählen vor allem die inneren Werte: Eine auf das Körpergewicht angepasste sowie qualitativ hochwertige Matratze fördert nicht nur den gesunden Schlaf, sondern auch einen gesunden Rücken. Hochwertige Betten erhöhen also die Schlaf- und damit auch die Lebensqualität. Unterstützend wirken können zudem beruhigende Farben an den Wänden, beispielsweise Blau. 

4.    Und wenn alles nichts hilft: Tageslichtlampe!

Sollten alle bisherigen Versuche vergebens sein oder Sie fühlen sich trotz gutem Schlaf tagsüber müde, kann im Winter auch eine Tageslichtlampe zum Einsatz kommen. Die künstlichen Sonnenstrahlen helfen gegen den Winter Blues, heben die Stimmung, machen aktiver und lassen Sie so auch in der Nacht besser schlafen. Machen Sie sich bei Schlafproblemen im Winter, also einfach den Sommer selbst! Und sollte auch das noch nicht helfen, suchen Sie – wie bereits erwähnt – bitte einen Arzt auf und lassen Sie die Finger von der Selbstmedikation mit Schlafmitteln. Ansonsten haben Sie vielleicht bald größere Probleme als „nur“ Schlafstörungen. Gute Nacht!