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Aktivieren Sie Ihre Selbstheilungskräfte gegen Erkältungen

So wehren Sie einen Infekt ab

Der Herbst ist Erkältungszeit... Wärmende Bäder wirken wohltuend für Körper und Geist Zwiebeln gelten als altbewährte Hausmittelchen im Kampf gegen Erkältungssymptome

Kennen Sie das? Dieses sichere Gefühl, sich einen Infekt eingefangen zu haben? Wenn Sie plötzlich frieren, obwohl es eigentlich warm im Raum ist, wenn es im Hals kratzt oder hinter der Stirn pocht? Nehmen Sie diese Signale aufmerksam wahr und reagieren Sie richtig, denn dann können Sie die drohende Erkältung oft noch abwenden. Wir haben die besten Tipps, wie Sie gesund bleiben.

Hören Sie auf Ihren Körper und mummeln Sie sich warm ein. Vor allem am Hals – nicht umsonst tragen Opernsänger immer einen Schal. Denn Wärme öffnet die Gefäße, so wird die Schleimhaut in Hals und Rachen besser durchblutet. So gelangen unsere Abwehrzellen schneller an die kritische Stelle – und können zerstörte Viren und Bakterien abtransportieren. Aus demselben Grund sollten Sie warmen Tee trinken. Vor allem Thymian und Salbei-Zusätze sind jetzt hilfreich: Thymian löst festsitzenden Schleim bei Husten und Schnupfen, Salbei stärkt mit antibakteriellen Wirkstoffen die schützende Schleimhaut.

Zusätzlich kann die Homöopathie die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen (z. B. Meditonsin, aus der Apotheke). Gleich beim ersten Kribbeln angewendet, können die Wirkstoffe „Hilfe zur Selbsthilfe“ geben, wie es der Frankenberger Naturheilkundler Dr. Wolfgang Grebe nennt. Er empfiehlt homöopathische Komplexmittel und sagt:

Der Körper hilft sich auf diese Weise gewissermaßen selbst, eingedrungene Erkältungsviren schneller und effektiver anzugreifen und auszuschalten. Früh genug eingenommen, kann das Ausbrechen einer Erkältung sogar verhindert werden.

In einer Untersuchung waren 90 Prozent der Patienten mit der Wirkung zufrieden und würden den Trikomplex wieder anwenden und weiterempfehlen.

Die Schleimhaut darf nicht austrocknen

Feuchtigkeit. Sorgen Sie bitte außerdem dafür, dass nicht nur die Schleimhaut in Hals und Rachen, sondern auch jene in Nase und den Nebenhöhlen feucht bleibt. Nur dann ist sie auch gut durchblutet. Dazu können Sie Luftbefeuchter aufstellen, nasse Handtücher über die Heizung legen (aber nach dem Trocknen waschen, sonst bildet sich Schimmel). Auch Inhalieren hilft. Dabei beachten Sie bitte: Inhalieren sie nicht zu lange, sondern lieber mehrfach am Tag. Das Gesicht anschließend waschen und eincremen, denn Wasserdampf trocknet die Haut aus. Auch eine Nasendusche leistet gute Dienste. Sie wird mit lauwarmem Wasser und einer Salzmischung gefüllt. Es gibt fertige Mixturen (Drogierie, Apotheke), wer sie selbst lieber mischen will, gibt neun Gramm Salz auf einen Liter Wasser. Tipp: Die Flüssigkeit sollte wie Tränen schmecken.  

Schonen Sie sich und schlafen Sie viel

Bettruhe.  Dieser Klassiker ist jetzt angesagt, wenigstens das Sofa. Denn so ein Abwehrkampf ist anstrengend für den Körper. Deshalb sollten Sie ihm Ruhe gönnen und nicht noch anderweitig fordern. Legen Sie eine Sportpause ein. Wichtig ist auch, früh ins Bett zu gehen – acht Stunden Nachtruhe sollten Sie bekommen! Im Schlaf verrichtet der Körper Aufräum- und Wartungsarbeiten – geben Sie ihm Gelegenheit dazu.

Sollte sich der Infekt doch ausbreiten, kümmern Sie sich um die Symptome. Einzelmittel sind besser als Kombinationspräparate. Bei Halsweh also befeuchtende Lutschtabletten, bei Schnupfen Nasenspray, Zwiebelwickel gegen Ohrenschmerzen. Bei Husten können Sie tagsüber Schleimlöser oder für ungestörte Nachtruhe Hustenstiller einsetzen. Eine Erkältung dauert ohne Arzt sieben Tage, mit eine Woche – es geht dann darum, die Beschwerden effektiv zu lindern. Ist der Infekt überstanden, trotzen Sie neuen Erregern spielend!