Erkältungssymptome: Behandlung und Tipps

Schneller wieder fit!

Erkältungen nerven und können den Alltag ordentlich durcheinanderbringen. Wer schnell wieder gesund werden will, sollte frühzeitig reagieren und die Symptome behandeln. Husten, Schnupfen und Halsschmerzen lassen sich unkompliziert lindern. Nachfolgend ausgewählte Tipps für die optimale Unterstützung des geschwächten Körpers.

Typische Symptome und Dauer von Erkältungen

Sind die oberen Atemwege von einem Infekt geplagt, spricht man von einer Erkältung beziehungsweise einem grippalen Infekt. Typische Symptome sind Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Aber auch Heiserkeit ist eine denkbare Folge der Infektion sowie Müdigkeit und Erschöpfungszustände. Auch Fieber ist möglich – eine natürliche Reaktion des Organismus auf Krankheitserreger. Eine harmlose Erkältung dauert in der Regel nicht länger als zwei Wochen. Bei vielen Menschen bessern sich die Erkältungserscheinungen bereits nach wenigen Tagen. Andere fühlen sich wiederum länger krank. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Sie vermuten aufgrund Ihrer plötzlich auftretenden Beschwerden wie hohes Fieber oder Gliederschmerzen eher eine Grippe? Ob es sich womöglich sogar um Covid-19 handelt, können Sie in unserem Beitrag über das Coronavirus Sars-CoV-2 nachlesen.

Behandlung von Husten, Schnupfen und Halsweh

Um sich möglichst zügig zu erholen, sollten Sie sich bei einer Erkältung viel Ruhe gönnen und schonen. Auch genügend Schlaf und die Vermeidung von Stress sind wichtig. Die Einnahme von Antibiotika ist bei klassischen Erkältungen keine Hilfe, weil sie nur gegen Bakterien, aber nicht gegen Viren wirken. Dennoch gibt es verschiedenste Möglichkeiten, um den Körper im Kampf gegen die Erreger zu unterstützen und die Genesung zu fördern:

Husten:

Besonders unangenehm fühlt sich Husten an, wenn zäher Schleim festsitzt. Um das Abhusten anzuregen, können sowohl pflanzliche als auch chemische Produkte zum Einsatz kommen. Letztere sind beispielsweise Ambroxol oder Kaliumjodid und in Apotheken erhältlich. Zu den pflanzlichen Schleimlösern gehören Extrakte von Thymian und Eukalyptus. Generell sollten schleimlösende Produkte nicht vor der Nachtruhe, sondern möglichst vormittags eingenommen werden, damit zum Abend hin wieder Ruhe einkehrt. Weil für das Lösen von Schleim Feuchtigkeit nötig ist, müssen Sie viel trinken. Haben Sie einen empfindlichen Magen, ist das Inhalieren mit Eukalyptus und Co. die bessere Wahl. Denn: Schleimlöser reizen den Magen.

Schnupfen:

Feuchtigkeit hilft beim Abschwellen der Schleimhäute und Lösen des Nasensekrets. Durch Inhalieren kann auch hier Abhilfe geschaffen werden. Zudem werden in Apotheken Salben angeboten, die direkt auf die Nasenschleimhäute aufgetragen werden. Sie haben eine abschwellende und entzündungshemmende Wirkung. Sie helfen auch, wenn die Nase durch das häufige Schnäuzen bereits wund ist. Vorsicht geboten, ist bei abschwellenden Nasensprays mit Konservierungsstoffen wie Benzalkoniumchlorid – sie wirken auf Dauer schleimhautreizend und sollten nur kurzzeitig Anwendung finden, wenn die Atmung durch die Nase blockiert ist.

Halsschmerzen:

Kratzt und schmerzt der Hals, sind Lutschbonbons eine simple Möglichkeit zur schnellen Linderung. Neben frei verkäuflichen Produkten mit Salbei aus dem Supermarkt oder der Drogerie finden Sie in Apotheken Alternativen, die leicht betäuben und die Erkältung besser erträglich machen. Ansonsten gilt: Möglichst nicht sprechen und Stimme schonen!

Tipp: Möchten Sie das Haus nicht verlassen und trotzdem schnellstmöglich versorgt sein, können Sie vielerorts Lieferservices von Apotheken nutzen. Oft erreichen Bestellungen noch am selben Tag den Empfänger. Die Kundschaft der Hohenzollern Apotheke in Münster können nicht nur apothekenpflichtige Medikamente einfach liefern lassen, sondern auch Rezepte über das Internet einlösen. Diesen Service bieten inzwischen viele Präsenzapotheken mit Internetpräsenz. Wie am genannten Beispiel in der Fußzeile der Website erkennbar, sollten Sie allerdings nur dort online Medikamente kaufen, wo das europäische Versandhandelslogo die Legalität des Anbieters bestätigt. Wie das Sicherheitslogo aussieht und wie Sie es als Verbraucher richtig nutzen, erklärt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Besser zum Arzt! Bei einer leichten Erkältung ist der Arztbesuch kein Muss. Oft wird der Körper problemlos allein mit den Erregern fertig und erholt sich zügig. Leiden Sie aber zum Beispiel unter hohem Fieber von über 39 Grad Celsius, Atemnot oder andauerndem Husten (mehr als 14 Tage) sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Gleiches gilt für starke Schmerzen in Ohren und Hals, weil dies ein Anzeichen für Mittelohr- beziehungsweise Mandelentzündungen sein kann. Auch Schwangere sollten Kontakt mit ihrem Arzt aufnehmen und keinerlei Medikamente einnehmen, bevor sie Rücksprache gehalten haben. Viele Substanzen können für den Nachwuchs schädlich sein. Wichtig: Der Großteil der Arbeitgeber verlangt eine Krankmeldung vom behandelnden Arzt, wenn Arbeitnehmer aufgrund einer Erkrankung nicht arbeiten können. Oft spätestens ab dem dritten oder bereits ab dem ersten Fehltag.

Tipps zur Vorbeugung

Um die Anfälligkeit für Erkältungen zu senken, sollte dem Immunsystem mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Alles, was die Abwehrkräfte schwächt, kann die Wahrscheinlichkeit für Erkrankungen steigern. Neben einer schlechten Ernährung tragen Schlafmangel und negativer Stress zur Schwächung bei.

Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Immunsystem mit Hausmitteln und Co. unterstützen!