Fitnessstudio zuhause einrichten: So klappt es in vier Schritten

Frauen, die regelmäßigen Sport in ihre Alltagsroutine integriert haben, sind bereits auf einem guten Weg. Immerhin bedeutet Bewegung Gesundheit auf allen Ebenen, denn sie macht uns nicht nur schlanker und schöner, sondern kräftigt auch die Abwehr und kurbelt den Stoffwechsel an. Immer ins Fitnessstudio zu fahren, kann jedoch lästig sein. Was liegt da näher, als ein kleines Privat-Studio zu gestalten? 

Schritt eins: Den richtigen Platz finden 

Am wichtigsten ist es, einen Ort zu bestimmen, der sich perfekt für die persönliche Sport-Routine eignet. Wer das Glück hat, einen ganzen Raum nutzen zu können, hat es leicht. Anders sieht das in kleineren Wohnungen ohne Extra-Zimmer aus. Hier kann es helfen, einen bestehenden Raum zu unterteilen und mit einem Paravent zu betonen. Wie viel Platz vorhanden sein sollte, hängt stets von der individuellen Sport-Routine ab. Je mehr Geräte benötigt werden, desto größer sollte auch das Fitnessstudio ausfallen. Sehr sinnvoll ist es auch, wenn in der Nähe des Trainingsplatzes ein Fenster  geöffnet werden kann. Frische Luft und Sauerstoff tun dem Körper während des Trainings gut und hinterher lässt sich überschüssige Feuchtigkeit ganz einfach „hinauslüften“. So vermeiden Home-Fitness-Fans, dass es in ihrem Studio langfristig nach Schweiß riecht. 

Schritt zwei: Die Sportart bestimmen 

Wie bereits erwähnt, ist die Sportart ein wichtiger Bestandteil der Einrichtung, denn um sie wird sich im eigenen Fitnessstudio alles drehen. So gehen Schritt eins und zwei im Grunde Hand in Hand, denn die Größe des Raumes sollte zur ausgewählten Sportart passen. 

Dabei gibt es einige Disziplinen, die mit etwas weniger Platz auskommen: Yoga, Eigengewichts-Training oder auch Indoor-Cycling. Wer jedoch auch zuhause ein kleines Zirkeltraining mit verschiedenen Einheiten absolvieren will, benötigt unbedingt mehr Platz. Immerhin ist es dabei nicht unüblich, sowohl eine schöne Matte als auch einen Hantelständer, einen Crosstrainer, eine Hantelbank oder auch eine Klimmzugstange unterbringen zu müssen.  

Schritt drei: Den Raum vorbereiten 

Steht fest, welcher Sport im eigenen Studio getrieben werden soll, kann es mit der Gestaltung losgehen. Einrichtung alleine nämlich ist nicht genug, wenn das Zimmer auch wirklich professionell und schön wirken soll. So ist es wichtig, die Wände und den Boden passend zu gestalten. Auf dem Boden eignet sich ein robuster und abwischbarer Belag wie Vinyl oder auch Laminat. Auch Fliesen passen gut ins Fitnessstudio, Teppich allerdings nicht. An den Wänden können sich Fitness-Fans die Farbpsychologie zu nutze machen. So steht laut gedankenwelt.de Grün für Frische und Gesundheit, während Lila Ruhe verkörpert. An die Wand gehört im Fitnessraum außerdem auch ein ausreichend großer Spiegel, in dem sich Trainierende selbst kontrollieren können. Das ist besonders wichtig, wenn verschiedene Übungen absolviert werden, bei denen es auf eine gesunde Haltung ankommt. 

Und bleibt dann noch Platz, lohnt sich auch das Aufstellen eines kleinen Sideboards für Utensilien wie Therabänder, Handtücher und Sportkleidung. Auf dem Sideboard abgestellt werden können dann auch die Musikanlage und die Wasserflasche, denn Musik motiviert, während ausreichend Flüssigkeit vor Dehydrierung schützt. 

Was die Beleuchtung im Fitnessstudio betrifft, sollte diese stets zur Sportart passen. Wer gerne sehr aktiv trainiert und dabei viel Energie verbraucht, profitiert von hellen Lichtquellen, die dem Tageslicht ähneln. Mit speziellen Strahlern lassen sich natürliche Lichtverhältnisse leicht simulieren. Und soll im Studio auch meditiert oder Yoga praktiziert werden, lohnt sich die Anschaffung eines individuellen Stimmungslichtes. Hier gibt es schöne Varianten, die den Raum frei nach Wunsch in farbiges oder auch sanft gedämpftes Licht tauchen. 

Schritt vier: Sportliche Ausstattung besorgen 

Je nach Nutzung des Raumes beginnt die Ausstattung schon mit einem zusätzlichen Bodenbelag. Immerhin gibt es einige Disziplinen, bei denen die Füße auf dem Boden sicheren Halt finden müssen. Wer schon einmal versucht hat, Yoga oder Eigengewichts-Übungen auf glattem Laminat zu   praktizieren, wird das vermutlich schnell wieder aufgegeben haben. Mit rutschfesten Matten lässt sich der Boden im Handumdrehen so gestalten, dass sicheres Stehen und Bewegen möglich ist. Ein solcher Belag hat außerdem den Vorteil, dass er dauerhaft liegenbleiben kann und den darunterliegenden Bodenbelag vor Beschädigungen schützt. Auch dämpfen spezielle Matten den Schall im Fitness-Raum, was für den Rest der Familie sehr angenehm sein kann. Welche Matten es gibt und wie diese von Fitnesssportlern bewertet wurden, zeigt gorillasports.de.

Abgesehen vom Bodenbelag müssen selbstverständlich auch alle Sportgeräte besorgt werden, die zur Durchführung der persönlichen Routine nötig sind. Je nach Art des Trainings können das nur wenige oder auch einige mehr sein. Trainieren gleich mehrere Familienmitglieder im Privat-Studio, lässt sich die Anschaffung verschiedener Geräte oft nicht vermeiden. Schlimm ist das aber nicht. Wichtig ist nur, dass alle Geräte hochwertig und sicher sind. Modelle, die von anderen Sportfans positiv bewertet werden und mit einer Garantie ins Haus kommen, erwecken automatisch mehr Vertrauen. Auch sollten die individuellen Geräte gut zu den eigenen Körper-Abmessungen passen und sich gegebenenfalls einstellen lassen. Das gilt sowohl für verschiedene Ergometer als auch für Power-Cages, Beintrainer oder Hantelbänke.