Lauftipps #3: Der perfekte Laufstil

Schön muss er nicht sein, aber ökonomisch

Der Frühling steht unmittelbar bevor. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um mit dem Laufen zu beginnen. Denn ob frühmorgens, mittags oder abends — Joggen gilt als eines der effektivsten Trainings überhaupt. Nach den Infos für vor dem ersten Schritt und vier wichtigen Tipps für Läufer direkt vom Profi kommen hier Infos zum perfekten Laufstil.

Arme parallel zur Laufrichtung schwingen
Schwingen die Arme vor dem Körper, kommt es zu Verdrehungen im Oberkörper, die nicht nur Energie kosten, sondern langfristig auch für Schulterschmerzen sorgen. Stattdessen werden die leicht angewinkelten Arme seitlich am Körper vorbeigeführt, die Hände sind entspannt.

Schultern hängen lassen
Bei vielen Läufern sind die Schultern hochgezogen und angespannt. Achten Sie ganz bewusst darauf, dass Ihre Schultern auch in der Laufbewegung ganz entspannt nach unten hängen.  

Machen Sie sich groß
Richten Sie den Oberkörper ganz auf. Nur dann ist die Wirbelsäule entlastet und kann leicht und ganz entspannt über dem Körperschwerpunkt schwingen. Eine wichtige Rolle beim Laufschritt spielt die Hüfte. Sie wird bei jedem Schritt nach vorn gebracht. Viele Läufer vernachlässigen dies. Die Folge: Sie „sitzen“ im Schritt, und das kann zu Überlastungsbeschwerden führen.

Sanfter Fußaufsatz
Hört man bei jedem Schritt Ihre Füße laut auf den Boden platschen, bedeutet dies, dass Sie zu viel Kraft auf das Auf und Ab der Laufbewegung verschwenden, anstatt sanft voranzugleiten. Je größer die Differenz zwischen dem höchsten und dem tiefsten Punkt des Körpers ist, desto mehr Energie wird für das Auf und Ab verbraucht. Diese Energie sollte besser in die Vorwärtsbewegung einfließen.

Weitere wertvolle Tipps rund ums Laufen finden Sie auf Runners World.

Text: © Martin Grüning

 

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