Prävention statt Panik: Praktische Tipps für ein fittes Immunsystem

Abwehrkräfte steigern

11. Mai 2020

Der Corona-Virus verbreitet sich wie das sprichwörtliche Lauffeuer und sorgt bei vielen Menschen für Hamsterkäufe, Panik und die Sorge darüber, wie sie sich am besten vor einer Ansteckung schützen können. 

Dass dieses Verhalten menschlich verständlich ist, steht außer Frage. Allerdings resultiert aus der Panik, die aktuell um sich zu greifen droht, nicht immer ein sinnhaftes Verhalten. Stattdessen plädieren Experten dafür, besonders auf Hygiene zu achten und Verdachtsfälle schnell zu melden, um eine rasche Behandlung zu beginnen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. 

Was von der Hysterie bleibt, ist häufig viel zu wenig Einsicht darüber, dass Umsicht und Prävention gut dazu geeignet sind, den eigenen Körper vor Viren und Bakterien zu schützen – egal ob es sich nun um Corona, die Influenza oder andere Krankheiten handelt. Wie’s funktionieren kann, verrät dieser Beitrag.

Schutzschild bewahren: täglich auf das Immunsystem achten

Das Immunsystem ist das Schutzschild des menschlichen Körpers. Zeigt dieses Ermüdungserscheinungen oder wird gar brüchig oder rissig, dann haben es Bakterien und Viren deutlich einfacher, zum Menschen vorzudringen und für eine Infektion zu sorgen. Deswegen sollte der Mensch sich bewusst werden, wie es möglich ist, das Schutzschild möglichst stabil und widerstandsfähig zu halten. Kompliziert ist der Umgang mit dem Immunsystem mit Blick auf diese einfachen Maßnahmen bei weitem nicht:
-    Buntes, saisonales Essen bringt reichlich natürliche Lebensmittel auf den Teller. Fertig zubereitete Kost hingegen enthält vor allem Ballast für das Immunsystem, das sich dann nicht mehr um die aktive Abwehr kümmern kann. Um regelmäßig Ballast loszuwerden, kann auch ein Detox-Tag helfen. 

Licht, Luft und Bewegung sind ein gesundes Dreiergespann, das sich positiv auf die Immunabwehr auswirkt. Bewegung aktiviert den Stoffwechsel, senkt den Blutdruck und sorgt damit für Entspannung beim Immunsystem. Zudem lässt Sport die Lymphozyten ansteigen, die für die Immunabwehr verantwortlich zeichnen. Wer sich an der frischen Luft bewegt, tut sich doppelt etwas Gutes: Er sammelt Vitamin D und entkommt den Virenansammlungen in geheizten Räumen. Besonders gesund ist das Frischlufttanken dort, wo auch möglichst unbelastete Luft verfügbar ist – also in der Natur und nicht in der Innenstadt.

Schlaf stärkt die Abwehrkräfte. Oder andersherum: Wer seinem Körper weniger als fünf Stunden Schlaf in der Nacht gönnt, der öffnet Viren Tor und Türe.

Singen, Lachen und Küssen hilft der Abwehr – und das ist kein wohlklingendes Werbeversprechen, sondern wissenschaftlich belegt. Wer lacht oder auch in Stresssituationen entspannt agiert, baut Cortisol ab. Das unterdrückt nämlich sonst die Immunabwehr. Wer singt, steigert die Antikörper im Körper. Wer einen gesunden (!) Partner küsst, tauscht Mikroorganismen aus, die das Immunsystem anregen. Die Glück bringenden Endorphine entlasten das Immunsystem zusätzlich.

- Zwei Liter täglich zu trinken, hilft dem Immunsystem. Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht und damit auch resistent gegenüber Bakterien. 

Wer punktuell oder für einen überschaubaren Zeitraum nicht genug Zeit für sich und die natürliche Stärkung des Immunsystem aufwenden kann – beispielsweise weil wichtige Prüfungen anstehen, privat eine turbulente Zeit zu verzeichnen ist oder sonstige Zeitfresser lauern – gibt es mittlerweile ein ganzes Portfolio an Mitteln, die das Immunsystem aktiv stärken. Die Versandapotheke Sanicare führt diese Produkte in der Kategorie „Erkältung und Immunsystem“ und bietet hier Produkte an, die dabei helfen, das Schutzschild aufrecht zu erhalten. Zu den natürlichen Keimkillern aus der Küche zählen übrigens Cranberrys, Knoblauch, Zwiebel, Lauch, Meerrettich und Kurkuma. Auch sie können ganz einfach ins tägliche Menü eingebaut werden.

Wenn’s mehr Schutz braucht: das Zuckerl fürs Immunsystem

Das Immunsystem zum heimlichen König der Gesundheit zu erheben und ein Leben zu führen, das quasi wie von selbst das Immunsystem stärkt, ist eine gute Idee. Für all jene, die aufgrund äußerer Bedingungen besondere Herausforderungen meistern müssen, gilt: Es gibt auch Möglichkeiten, dem Immunsystem darüber hinaus etwas Gutes zu tun. So geht’s:

- Auf den Vitamin- und Nährstoff-Cocktail kommt es an. Viel zu häufig werden Vitamine an der falschen Stelle aufgestockt: Nur selten leiden Menschen an einem Vitamin-C-Mangel. Stattdessen liegt eine Unterversorgung an den Vitaminen A, B, D, E vor oder es mangelt dem Körper an Kupfer, Eisen, Selen und Zink. Um den Körper ganz natürlich damit auszustatten, hilft ein Griff in die Gemüsekiste. Kohl, Brokkoli, Tomaten, Karotten, Spinat, Knoblauch, Zitrusfrüchte, Beeren und Trauben sind eine gute Wahl, um dem Körper ganz natürlich einen zusätzlichen Vitamin-Plus zukommen zu lassen. Obst und Gemüse verfügen darüber hinaus über reichlich Antioxidantien, die die Immunabwehr optimieren. Auch Kräuter-, Heil- und Wildpflanzen können diese Funktion erfüllen.

- Angriffspunkte kennen und meiden. Bewegung ist gut und wichtig, weil sich dabei Abwehrzellen bilden, die gegen Bakterien und Viren ankämpfen können. Diese Tatsache ist vielen bekannt. Unbekannter ist hingegen vielen das Leck, das das Immunsystem dann zeigt, wenn die sportliche Aktivität stoppt. Nach einer Joggingrunde fällt die Anzahl an Abwehrzellen rapide ab und Bakterien und Viren haben leichtes Spiel, sich einzunisten. Deswegen gilt: Nach dem sportlichen Auspowern, besondere Schutzmaßnahmen ergreifen. Eine Dusche und etwas Ruhe im gut gelüfteten Zimmer sind dann die sichere After-Sport-Variante. Übrigens: Gründliches Händeaschen reduziert zusätzlich die Anzahl der Bakterien, die krank machen können, und die überall lauern.

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