Vitamin D: So gefährlich ist ein Vitamin-D-Mangel

Warum Sonne lebenswichtig ist

Sonne ist schädlich – das wird uns seid Jahren eingebläut. Wer hätte gedacht, dass nach all den Negativ-Meldungen auf dem Gesundheitssektor eine Lanze für sie gebrochen wird? Es geht um das Vitamin D, das unser Körper dringend benötigt. Und nur die Sonne kann es bilden. Lesen Sie, was ein Vitamin-D-Mangel bewirkt und wie gefährlich dieser sein kann. 

Sooo weit weg und doch immer da: Ohne unsere Sonne gäbe es kein Leben. Der 150 Millionen Kilometer entfernte Stern schenkt uns Wärme, Licht und Lebensfreude. Doch ein bisschen ist die liebe Sonne in Verruf geraten: UV-Strahlen können ja Krebs und Falten verursachen… Stimmt leider. Und trotzdem: Zu wenig Sonnenschein ist genauso schädlich wie zu viel. Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass Sonnen-Verzicht etwa so gefährlich ist wie Rauchen oder Übergewicht. 

Vitamin D für die Knochen

Nur mit Sonne auf der nackten Haut kann der Körper Vitamin D produzieren. Vitamin D ist lebenswichtig, denn es ist an fast allen Stoffwechselprozessen sowie dem Knochenaufbau beteiligt und schützt vor Krankheiten. Haben Kinder zu wenig Vitamin D, können sie Rachitis bekommen.

Vitamin D gegen Krebs

Die Sonne schützt sogar vor Hautkrebs. Denn wenn der Körper in kleiner Dosis an die UV-Strahlung gewöhnt wird, bildet sich die Lichtschwiele: Die Hornhaut wird dicker, es entsteht ein körpereigener Sonnenschutz. Der verhindert die Entstehung von freien Radikalen in der Haut und schützt so vor Krebs. 

Zehn Minuten

Das ist natürlich kein Freifahrtschein. Zu viel UV verursacht erwiesenermaßen Krebs und lässt die Haut altern. Forscher empfehlen, jeden Tag zehn Minuten die Sonne zu genießen.

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