Wahre Schönheit kommt von innen – oder?

10 Dinge, die jeden schön machen

Wir leben in einer Gesellschaft, die dem Schönheitswahn verfallen ist. Beinahe jeder Mensch ist bereit, Zeit sowie Geld zu investieren, um attraktiv auszusehen. Einige legen sich dafür sogar unters Messer, andere lassen sich tätowieren, wieder andere die Haare färben. Make-up, Haarextenisons, Hautcremes mit angeblichem Verjüngungseffekt – der Markt um junges und „schönes“ Aussehen ist groß. Doch Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters und kommt angeblich von innen. Stimmt das? 10 Dinge, die jeden schön machen können!

10 Dinge, die jeden schön machen können

Für all jene Menschen, die nicht von Natur aus mit einem engelsgleichen Gesicht, einer dicken Lockenmähne oder großen Brüsten gesegnet sind, dürfte das eine gute Nachricht sein. Natürlich kann die Attraktivität in vielen Fällen durch gefärbte Haare, das richtige Make-up, einen geeigneten Kleidungsstil, Muskelaufbau im Fitnessstudio oder andere Maßnahmen gesteigert werden. Wunder lassen sich aber selbst mit chirurgischen Eingriffen nur selten vollbringen. Für die innere Schönheit gilt das nicht. Diese hat tatsächlich jede Person – zumindest ein Stück weit – selbst in der Hand. Sie kann erworben, trainiert und aktiv beeinflusst werden. Was auf den ersten Blick abstrakt klingt, ist auf den zweiten Blick eigentlich ganz simpel. Es gibt nämlich viele Aspekte, welche sich direkt auf die innere und somit indirekt auf die äußere Schönheit eines Menschen auswirken. Welche sind das?

1. Schlafgewohnheiten

Viele Menschen schlafen zu wenig. Hin und wieder ist das kein Problem. Wer jedoch unter dauerhaftem Schlafmangel leidet, beispielsweise aufgrund von Schlafstörungen, wird früher oder später Folgeprobleme wie Depressionen, Augenringe, Übergewicht & Co bekommen. Denn Schlafmangel macht krank – und damit auch hässlich, um es drastisch auszudrücken. 

2. Gesundheit

In erster Linie ist es nämlich Gesundheit, die einen Menschen attraktiv macht. „Kranke“ Merkmale wie blasse Haut, Augenringe, Hautunreinheiten, Fetteinlagerungen und viele weitere, werden hingegen von den meisten Personen als unattraktiv empfunden. Wer also von innen heraus schön sein will, muss auf seine Gesundheit achten. Dazu gehört – wie bereits erwähnt – auch ausreichend Schlaf, jedoch längst nicht nur. 

3. Ernährung

Auch die Ernährung spielt eine tragende Rolle. Wer rosige und junge Haut, kräftige Haare, eine attraktive Figur oder auch schlichtweg Energie haben möchte, muss sich gesund ernähren. Der Körper muss mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden und sollte nicht durch Giftstoffe wie Koffein, Nikotin oder schlichtweg Unmengen an Fett und Zucker belastet werden. 

4. Ausstrahlung

Apropos Energie: Auch solche schwer greifbaren Schönheitsideale entscheiden zu großen Teilen darüber, ob ein Mensch als mehr oder eher weniger attraktiv gilt. Diese Energie äußert sich nämlich über die Ausstrahlung. Wer also schwach, müde und kränklich wirkt, wird als weniger schön wahrgenommen. Wer hingegen Energie ausstrahlt, fit und kräftig ist, gilt tendenziell eher als schön. 

5. Selbstbewusstsein

Auf die Ausstrahlung positiv wirkt sich auch ein gesundes Selbstbewusstsein aus. Arroganz wird von vielen Menschen als unsympathisch aufgefasst, ebenso wie übertriebene Schüchternheit. Ausnahmen bestätigen die Regel. Beim Selbstbewusstsein liegt das richtige Maß – wie so oft im Leben – irgendwo in der Mitte. Es ist daher wichtig, sich auch um sein inneres Wohlbefinden zu kümmern und sich selbst anzunehmen sowie lieben zu lernen. Dies steigert unmittelbar die Attraktivität, Sympathie und damit auch Schönheit eines Menschen. 

6. Lächeln

Sympathie ist ein wichtiges Stichwort. Wer lächelt, wirkt sympathisch. Und Sympathie macht schön. So einfach kann es also sein, ohne Haarverlängerung, Wimperntusche & Co seine Schönheit zu erhöhen. Tatsächlich kann ein Lächeln viele Türen öffnen, weshalb es bereits Studien zum Thema gibt. 

7. Entspannung

Viele Menschen sind heutzutage dauergestresst. Dies macht sich auch in ihrer Mimik und Gestik bemerkbar. Sie wirken hektisch, haben Sorgenfalten auf der Stirn oder eine angespannte Körperhaltung. Sich zu entspannen, tut also nicht nur Körper und Geist gut, sondern macht auch schön. Welche Strategien zur Entspannung am besten helfen, muss dabei jeder Mensch selbst herausfinden. 

8. Körperhaltung

Aber nicht nur Entspannung wirkt sich positiv auf die Körperhaltung und somit die Schönheit eines Menschen aus. Auch weitere Maßnahmen wie ein aufrechter Gang, Augenkontakt, eine offene Gestik, eine sanfte Stimme oder sogar die Größe der Pupillen sind ein Zeichen für Sympathie. Und wer sympathisch ist, ist bekanntlich attraktiver. Zugegeben, die Pupillengröße kann nur schwerlich beeinflusst werden, jedoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, durch die Übung der richtigen Körperhaltung sowie -sprache „schön“ zu wirken. Zudem können dadurch positive Effekte entstehen, beispielsweise eine Beförderung im Job oder eine Zusage nach dem Vorstellungsgespräch, denn 80 Prozent der Kommunikation laufen nonverbal ab. Wer also Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst einsetzt, profitiert nicht nur im Sinne seiner „inneren Schönheit“, sondern in allen sozialen Situationen.

9. Optimismus

Leider ist der Optimismus ein Charakterzug, der in Deutschland viel zu selten zu finden ist. Viele Menschen jammern häufig und gerne. Sie schlüpfen in die Opferrolle, beschweren sich über den strengen Chef oder haben Angst vor der Zukunft. Wer hingegen lernt, optimistisch durch das Leben zu schreiten, zufrieden zu sein und sich an den kleinen Dingen zu erfreuen, wirkt automatisch schöner auf andere Menschen, kann diese mitreißen oder sprichwörtlich in seinen Bann ziehen. Optimistische Menschen wirken beinahe wie ein Magnet.

10. Lebensfreude

Denn Optimisten strahlen Lebensfreude aus. Hierbei geht es um echte Emotionen, wahre Freude also, wie sie oft nur noch bei Kindern zu finden ist. Wer diese Freude (wieder-) findet beziehungsweise sich bewahren kann, wirkt auf andere Menschen „schön“ – garantiert! Ob es sich dabei um sexuelle Attraktivität oder eher freundschaftliche Sympathie handelt, sei einmal dahingestellt. Auf jeden Fall möchten Menschen mit lebensfrohen Personen Zeit verbringen, denn Lebensfreude färbt ab. So macht das Leben schlichtweg mehr Spaß als mit einer Person, die vielleicht äußerlich „perfekt“ aussieht, dafür aber miese Stimmung verbreitet.

Schönheit von innen hängt nicht zwingend mit dem Aussehen zusammen

Schönheit komme von innen, heißt es immer wieder. Auch daran ist ein wahrer Kern zu finden. Keine Frage, es gibt Menschen mit außergewöhnlich schönem Äußerem. Doch kann ein Mensch auch schön aussehen und auf sein Gegenüber trotzdem unattraktiv wirken. Oder eine Person kann umgekehrt sehr attraktiv sein, obwohl sie rein äußerlich eher durchschnittlich wirkt. Schönheit kommt also offensichtlich nicht nur durch Make-up, Extensions, Verjüngungsspritzen oder weiße Zähne zustande. Stattdessen scheint es noch einen zweiten Aspekt zu geben. Zumindest ein Stück weit kommt Schönheit tatsächlich von innen. Es stimmt also: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Es kann die Augenfarbe sein, die Art zu lächeln, die Stimme oder sogar der Leberfleck auf dem linken Arm…jeder Mensch empfindet unterschiedliche Merkmale als „schön“ oder „hässlich“ und dazu zählen nicht nur die äußeren.

Zudem sind Geschmäcker bekanntlich verschieden. Es wird wohl keinen Menschen auf der Welt geben, den jedermann schön findet. Den einen gefallen blonde Haare, den anderen schwarze, den einen Locken, den anderen eine glatte Mähne, den einen blaue Augen, den anderen braune und den einen eine schlanke Figur und den anderen eine sportliche. Diese Aufzählung könnte unendlich weitergeführt werden. Jeder Mensch sieht anders aus und bei mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Welt ist auch die Definition von Schönheit denkbar verschieden. Je nach Kultur und individuellen Vorlieben, sind Geschmäcker, sprich Schönheitsideale, also tatsächlich verschieden. Dies erklärt auch, weshalb es keine einheitliche Definition von Schönheit gibt, sondern lediglich eine Vielzahl an Studien mit dem Ziel, diese in ein Raster stecken und somit wissenschaftlich messbar machen zu können. Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit aber niemals möglich sein. Wieso? Weil Schönheit noch viel mehr ist als „nur“ das Aussehen eines Menschen.

Fazit: Ja, Schönheit kommt von innen, aber…

…ist eben reine Geschmackssache und von Äußerlichkeiten nicht ganz unabhängig. Stattdessen beeinflussen sich die innere und äußere Schönheit gegenseitig. Sie hängen also untrennbar zusammen und ergeben ein Gesamtbild, welches je nach Geschmack anschließend als „schön“ oder „hässlich“ wahrgenommen wird. Schönheit kommt also auch (!) von innen und so würde es vielen Menschen guttun, sich weniger mit Haarfarben, Make-up oder dem Fitnessstudio auseinanderzusetzen, dafür aber mehr mit ihren inneren Werten wie Selbstbewusstsein, Optimismus oder Gelassenheit.