Was tun bei akuter Nasennebenhöhlenentzündung?

Nasensprays als erste Hilfe bei akuter Nasennebenhöhlenentzündung

16. Januar 2017

Es beginnt mit einer einfachen Erkältung. Nicht weiter schlimm. Aber bei manchen weitet sich ein solcher Infekt zu einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) aus, die mehrere Wochen andauern kann. Typische Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung sind Kopfweh und Schmerzen im Stirn- und Kieferbereich. Wie lässt sich eine Sinusitis am besten behandeln?

Medikamente gegen Nasennebenhöhlenentzündung

Oft wird gegen eine Nasennebenhöhlenentzündung ein kortisonhaltiges Nasenspray verschrieben: Es hemmt die Entzündung und lässt so die Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen abschwellen. Allerdings dauert es ein paar Tage, bis die Wirkung einsetzt.

Andere Medikamente können die Symptome lindern, aber nicht die Dauer einer Nasennebenhöhlenentzündung verkürzen. Dazu gehören die Schmerzmittel ASS (Acetylsalicylsäure, zum Beispiel in Aspirin) und Paracetamol sowie abschwellende Nasensprays (Dekongestiva). Bei diesen Sprays tritt die Wirkung sofort ein: Sie verringern die Schwellung der Schleimhaut und sorgen kurzfristig für eine bessere Nasenatmung. Entzündungshemmend sind sie allerdings nicht.

Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündung

Daneben können Salzlösungen (erhältlich zum Beispiel als Nasenspray) die Schwellung der Schleimhaut verringern und das Sekret lösen. Auch eine Spülung der Nase mit Salzwasser kann für Linderung sorgen. Viele versuchen ihr Glück mit dem Inhalieren von Dampf, meist unter Zugabe von Kamille oder Pfefferminze. Solche Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündung sind zumindest wohltuend, wissenschaftliche Studien zu Vor- und Nachteilen gibt es nicht. Das Gleiche gilt für die Bestrahlung mit Infrarot.