Natürlich schöne Haut: Die besten Experten-Tipps und Übungen

So lassen sich Haut und Bindegewebe stärken

Es ist einfach verflixt: Ab einem gewissen Alter haben vor allem wir Frauen einen Durchhänger – zumindest was die Haut angeht. Ob an  Oberarmen, Po oder Oberschenkel: Ab Ende 30 Jahren macht unser Bindegewebe schlapp. Damit die natürliche Stütze wieder zurück kommt, braucht sie Nachhilfe. Am besten geht das mit kleinen Helfern, Übungen und Tipps vom Experten!

Das Bindegewebe durchzieht unseren gesamten Körper und hat verschiedene Funktionen wie das Speichern von Wasser, Stütze und Stabilisation. Außerdem dient es als Schutz und Umhüllung für unsere Organe und Transportweg für Nährstoffe oder Abfallprodukte. Durch die tägliche Beanspruchung verliert es mit zunehmendem Alter an Festigkeit. Schlaffe Haut, Cellulite und Dehnungsstreifen können dann sichtbar werden, aber auch Krampfadern oder Besenreißer können auftreten. Doch zum Glück können wir etwas tun, um unser Bindegewebe zu stärken!

Die effektivste Methode, für ein starkes Bindegewebe

Mit der richtigen Ernährung, viel Wasser und muskelaufbauenden Sport, der die Kollagenproduktion im Körper anregt, strafft man das Bindegewebe auf Zellebene. On top wirken sich Lebensmittel, die Lysin (z.B. in Senf, Petersilie und Spirulina) oder Vitamin C (Paprika, Brokkoli und Rosenkohl, etc.) enthalten, positiv auf das Bindegewebe aus. Zusätzlich sollten dem Körper durch eine abwechslungsreiche Ernährung genügend Mineralstoffe und Spurenelemente zugefügt werden, die elementar für die Funktion von unserem Bindegewebe sind. Außerdem hilft es viel zu trinken (Wasser!), sich regelmäßig zu bewegen sowie Wechselduschen und gezielte Massagen, die die Durchblutung fördern und die Zellerneuerung anregen!

Gezielt unterstützen mit Schüßler-Salzen

Natürlich gibt es auch Helferlein, die wir gezielt einsetzen können. Schüßler-Salze z.B. unterstützen den Mineralstoffhaushalt. Mineralstoffe sind besonders wichtig für einen störungsfreien Ablauf aller Funktionen der Haut:

Sie regulieren ihren pH-Wert, den Fettstoffwechsel und dienen als Säurepuffer. Sie steuern den Stoffwechsel der Zelle. Darüber hinaus sind sie Basis eines ausgewogenen Flüssigkeitshaushaltes. Im Falle eines Mangels treten Störungen auf, z. B. kommt es bei zu wenig Natrium zu Pickeln, Ödemen, Rötungen und Mitessern. Mangelt es der Haut an den notwendigen Mineralien, so neigt sie beispielsweise zu Ausschlag und Unreinheit. Schon geringe Defizite oder Verschiebungen im Mineralstoffhaushalt können zu Störungen führen. Hier setzen die Schüßler-Salze an,

 

so Margot Müller-Frahling, Leiterin des Instituts für Biochemie nach Dr. Schüßler in Sundern (Westfalen).

Zusätzlich schaffen die Schüßler-Salze Ordnung da, wo Störungen in den Zellfunktionen aufgetreten sind. Im Klartext: Wir können mit den Schüßler-Salzen von innen wie von außen die Haut-Straffung optimieren. Die regelmäßige Einnahme von Nr. 1 Calcium fluoratum z.B. unterstützt die Elastizität aller Gewebe, also der Gefäße und auch der Haut.

Der Tipp vom Experten

Margot Müller-Frahling empfiehlt außerdem noch folgendes:

Wenn Sie beispielsweise gezielt die Elastizität Ihrer Gesichtshaut und das Bindegewebe unterstützen wollen, nutzen Sie die äußere Anwendung einer Maske. Sie lösen je 50 Tabletten der Nr. 1 und Nr. 11 mit wenig Wasser zu einem Brei und tragen ihn auf die Gesichtshaut auf. Schon nach ca. 10 Minuten können Sie ihn mit viel Wasser abwaschen. Die optimale Kombination ist eine Erweiterung um die Salze Nr. 4, Nr. 8 und Nr. 9.

 

Die besten Übungen gegen schlaffe Problemzonen

Übung 1: Straffe Oberschenkel

Legen Sie sich auf die rechte Seite. Stützen Sie Ihren Oberkörper mit dem rechten Arm vom Boden ab. Das untere Bein winkeln Sie leicht an, das obere schwebt ausgestreckt über dem Boden, Zehen nach vorn gerichtet. Starten Sie dann, indem Sie das obere Bein langsam anheben und wieder absenken – ohne es abzusetzen. Der restliche Teil des Körpers bleibt in der Ausgangsposition. Wiederholen Sie dies zehnmal. Danach ist die andere Seite an der Reihe.

Übung 2: Der Klassiker – Liegestütz

Um die Arme zu trainieren und so zu straffen – und gleichzeitig auch dem gesamten Körper etwas Gutes zu tun – eignen sich klassische Liegestütze besonders gut. Anfänger starten aus dem Vierfüßlerstand mit überkreuzten Knöcheln, Fortgeschrittene stützen ihre Beine mit den Zehen ab. Stellen Sie Ihre Hände in Schulterbreite unter der Brust auf. Achten Sie darauf, dass der Po in einer Linie mit den Beinen bleibt. Und nun langsam den Oberkörper absenken, Arme beugen. Unten kurz halten und anschließend wieder nach oben drücken. Strecken Sie Ihre Ellenbogen dabei niemals ganz durch. Machen Sie pro Übungseinheit zehn Liegestütze.

Übung 3: Hanteltraining für die Arme

Hanteltraining sorgt ebenfalls für straffe, definierte Arme. Wer keine Hanteln hat, kann stattdessen einfach kleine Wasserflaschen (0,5 l) benutzen. Für die Übung stellen Sie die Beine hüftbreit auseinander auf, je eine Hantel bzw. Wasserflasche in jede Hand. Die rechte Handinnenfläche zeigt zur äußeren Seite des Oberschenkels. Die linke Handinnenfläche zeigt zur Oberschenkelvorderseite. Nun die Arme gleichzeitig bis auf Schulterhöhe anheben – der rechte Arm seitlich vom Körper, den linken Arm vor dem Körper. Arme wieder senken, Seiten wechseln. Wiederholen Sie die Übung zehnmal.

 

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