Anzeige

Bye, bye Stress!

Ins Gleichgewicht mit der Entsäuerungs-Therapie

Auch in der größten Hektik ruhig und gelassen bleiben – das schafft nicht jeder. Nicht selten ist daran eine Übersäuerung des Körpers schuld. Die Hauptursache: Stress. Wie sie gelassen und damit gesund bleiben, erfahren Sie hier

Ist der Körper übersäuert bringt das schnell den Stoffwechsel und das Nervensystem aus dem Gleichgewicht, und das raubt Energie. Aber wie kommt es überhaupt zu Übersäuerung? Die Hauptursachen kennt wohl jeder: Stress, Bewegungsmangel und einseitige Ernährung mit zu viel tierischem Eiweiß und zu viel Zucker. Wer übersäuert ist, sollte etwas dagegen tun. Sonst drohen weitere Beschwerden, etwa Muskel- und Gelenkschmerzen. Helfen kann Ihnen zum Beispiel eine Regulationstherapie.

Das Nervensystem pendelt sich wieder ein

Zu dieser Methode sagt Ärztin Dr. Susanne Neuy, ärztliche Leiterin des Königshof Health & View Gesundheitszentrums aus Oberstaufen:

Sie bringt neben dem Stoffwechsel auch das vege- tative Nervensystem in Balance. Dieses steuert zum Beispiel den Herzschlag und den Blutdruck. Und es sorgt dafür, dass wir uns von Stress gut erholen.

Sanfte Hilfe für den strapazierten Stoffwechsel Dr. Neuy erklärt: "Zur Regulationstherapie gehört auch eine Ernährung mit weniger ,sauren‘ Lebensmitteln wie Fleisch und mehr Obst und Gemüse, um den Basenanteil im Körper zu erhöhen.“ Zusätzlich werden basische Mineralstoffe aus der Apotheke zur Entsäuerung eingenommen. Sie neutralisieren überschüssige Säure und entlasten den strapazierten Stoffwechsel. Bei der Kur trinkt man zwei bis drei Liter täglich. Zwei Drittel davon am besten vormittags, wenn die Säurelast am größten ist. "Zum Essen wenig trinken, um die Verdauungssäfte nicht zu verdünnen“, rät Dr. Neuy.

Spaziergänge und Yoga wirken beruhigend

Eine weitere wichtige Säule bei der Entsäuerung ist Bewegung, da sie ebenfalls die Säureausscheidung fördert. Zum Wohlfühlen tragen Spaziergänge oder leichte Radtouren bei. Entspannungsverfahren wie Yoga und Atemübungen wirken beruhigend aufs Nervensystem.

Schon nach drei Wochen spürbar entspannter

Die Regulationstherapie eignet sich auch prima für hektikgeplagte Männer und Frauen, die sich einseitig ernähren und nicht mal im wohlverdienten Urlaub zur Ruhe finden. Sie sollten die Therapie schon vor den Ferien angehen. Dr. Neuy erklärt: "Nach zwei bis drei Wochen Regulationstherapie sind Patienten spürbar entspannter und voller Energie. Sie ist wie ein Neustart für die Ge- sundheit. Wer Zeit hat, kann auch ein entsäuernde Schrothkur machen. Dafür ist in der Regel ein Kuraufenthalt von mindestens zwei Wochen nötig.“

Eine aktuelle Studie bestätigt die Wirksamkeit

Auch Experten der Berliner Charité haben das Thema Entsäuern unter die Lupe genommen. Ihr neues Studien-Ergebnis: "Die zu- sätzliche Einnahme basischer Mineralstoffe über einen Zeitraum von vier Wochen stabilisiert das Säure-Basen-Gleichgewicht.“ So kann der Stress uns endlich nichts mehr anhaben!

 

Extra-Tipp: Basisch bleiben mit Kräutern

Augen schließen, frischen Tee genießen

Frischen Kräutertee mit der Lieblings-Heilpflanze aufbrühen und über den Tag verteilt genießen, z. B. mit Kamille oder Zitronenmelisse. Rezept: auf 2TL getrocknete Kamillenblüten kommen 200 ml kochendes Wasser. Rund zehn Minuten ziehen lassen. Anschließend schlückchenweise genießen.