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Schnelle Fitmacher

Ernährung, Entsäuerung, Bewegung

Manchmal rebelliert unser Körper und fährt einfach mit angezogener Handbremse. Doch das lässt sich rasch ändern!

Hatten Sie auch schon mal das Gefühl, Ihnen schwinden die Kräfte oder die Haut verschlechtert sich – aber erklären konnten Sie sich das nicht? Dann lohnt es sich, die Ernährung etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn der damit verbundene Säure-Basen-Haushalt gilt als eine Art Gesundheitsbarometer: Ist er im Gleichgewicht, laufen die Stoffwechselprozesse reibungslos ab. Befindet sich aber zu viel Säure im Körper, gehen die Energiereserven zurück oder Probleme mit der Haut und den Knochen entstehen.

Übeltäter Säure

Auch der Hamburger Heilpraktiker Joachim Kudritzki wird hellhörig, wenn sei- ne Patienten über Beschwerden klagen, die sich nicht sofort zuordnen lassen. Seine Praxiserfahrung: „Die Menschen sind übersäuert!“ Überschüssige Säure hat sich dann im Gewebe abgelagert und beeinträchtigt die Tätigkeit der Enzyme.

Weniger Wurst & Käse

Doch wie kommt es überhaupt dazu? „Die meisten Leute essen zu jeder Mahlzeit Eiweiß; morgens Aufschnitt, mittags Fleisch oder Fisch und abends Wurst“, erklärt der Experte. Im Körper wird das Protein aus der Nahrung dann zu Säure verstoffwechselt. „Bei zu großen Mengen schafft es der Organismus aber nicht mehr, die Säure zu neutralisieren“, so Kudritzki. Der beste Weg zur Besserung ist dann eine Entsäuerung. Der Heilpraktiker rät, auf eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Käse, Ei und Fisch möglichst ganz zu verzichten. Zugreifen darf man stattdessen bei Gemüse und Kartoffeln, denn sie liefern Basen. Zudem empfiehlt er seinen übersäuerten Patienten eine Therapie mit Basenprodukten aus der Apotheke.

Turbowaffe Basenkur

Der Vorteil dieser Entsäuerungspräparate: Sie helfen, den Säureüberschuss im Körper rascher abzubauen. Der Experte nutzt dafür meist basische Mineralstoffe in Form von Citraten. „Sie sind deutlich besser verträg- lich als etwa Bicarbonate, und man muss nicht darauf achten, zu welcher Tageszeit man sie einnimmt.“ Der Erfahrung nach fühlen sich Betroffene schon kurz darauf besser und körperliche Beeinträchtigungen gehen spürbar zurück.

Mehr Sport und Ruhe

Zusätzlich bringt körperliche Aktivität den Körper in Schwung. Die Bewegung versorgt den Organismus mit Sauerstoff, der Stoffwechsel kommt in Gang und die Ausscheidungsorgane arbeiten somit besser. Aber auch die Entspannung sollte bei einer Vitalkur nicht zu kurz kommen. „Denn wenn der Körper im Stress ist, entgiftet er nicht“, weiß der Heilpraktiker. Und nicht nur das: Es werden sogar Botenstoffe ausgeschüttet, die vermehrt die kraftraubende Säure freisetzen. Mit einer kleinen Auszeit lässt sich das Tief aber gut überwinden.

 

Entsäuerungskur: So gelingt es noch besser
 

GENUG SCHLAFEN

Die Nachtruhe nutzt der Körper für Reparaturarbeiten. Damit Sie die Entgiftungsprozesse nicht stören, sollten Sie sich täglich mindestens sieben Stunden Schlaf gönnen.

VIEL FLÜSSIGKEIT

Trinken Sie viel Wasser – am besten gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt! Die Flüssigkeit kurbelt die Nierentätigkeit und somit die Ausleitung der Säure aus dem Körper an.

PSEUDOGETREIDE

Ersetzen Sie saures Getreide durch die Basenlieferanten Quinoa, Amaranth oder Hirse. Das gleicht den pH-Wert im Körper aus und verhindert neue Säureansammlungen.

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