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Was tun, wenn die Gelenke übersäuert sind?

Den Körper entgiften bei Gelenkbeschwerden

Aufstehen wenn der Wecker klingelt, fällt vielen Menschen nicht leicht. Klar, wo es im Bett so kuschelig ist. Gerade in dieser Jahreszeit werden auch manche Frühaufsteher zu Morgenmuffeln. Das ist kein Grund zur Sorge. Problematisch wird es, wenn auch die ersten Schritte morgens schwerfallen. Wenn die Gelenke steif sind und man sich erst ein paar Minuten warmlaufen muss, sprechen Ärzte vom Anlaufschmerz. Er tritt auf, wenn die Gelenke länger nicht bewegt wurden, also nach dem Schlafen oder nach langem Sitzen, zum Beispiel nach einer Bahnreise.

Überschüssige Säure lagert sich im Gewebe ab

Diese Beschwerden sind typisch für Gelenkentzündungen oder Verschleiß-Erkrankungen. „Außerdem ist diese Morgensteifigkeit ein typischer Hinweis auf eine zu hohe Säurelast“, erklärt Heilpraktiker Joachim Kudritzki aus Hamburg. Zu den häufigsten Ursachen einer Übersäuerung zählen zum einen mangelnde Bewegung, zum anderen eine unausgewogene Ernährung mit vielen Säurebildnern wie Fleisch, Wurst, Käse und Getreide. Überschüssige Säuren lagern sich dann im Gewebe ab und beeinträchtigen häufig die Gesundheit.

Im Körper bilden sich leichter Entzündungen 

Viele Betroffene leiden dann unter Muskel- und Gelenkbeschwerden. „Bei Arthrose, Rheuma oder einer Neigung zu Sehnenscheiden-Entzündungen ist oft auch eine Übersäuerung im Spiel“, erklärt Joachim Kudritzki. „Kein Wunder: Ist das Gewebe übersäuert, erhöhen sich Schmerz- und Entzündungsbereitschaft.“

Der erfahrene Naturheilkundler, der neben seiner Praxis seit über 20 Jahren an der Paracelsus-Heilpraktiker-Schule in Hamburg unterrichtet, hat wertvolle Tipps, wie man seinen Körper entsäuert und die Gelenke wieder beweglich werden. „Die Grundlage der Entsäuerung ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung“, erklärt der Heilpraktiker. „Das Ziel ist, sich basenbetont zu ernähren.“ Der Speiseplan sollte überwiegend Gemüse, Salat und Obst enthalten. Unterstützend empfiehlt Kudritzki, ein gut verträgliches Basenpräparat zu nehmen (Basische Mikroperlen aus der Apotheke), am besten morgens und abends.

Entgiftung durch Leber, Galle und Nieren

Wichtig ist auch, den Körper zu entgiften, indem man die Ausscheidungsorgane in Schwung bringt. „Mariendistel aktiviert die Leber, Bitterstoffe aus Löwenzahn, Enzian oder Artischocke fördern den Gallenfluss.“ Um auch die Arbeit der Nieren zu steigern, rät er zu Tees mit Goldrute, Ackerschachtelhalm, Birke oder Brennnessel. „Es ist sinnvoll, so eine Entgiftungskur über drei Monate lang zu machen.“ Gegen die Gelenkbeschwerden rät der Experte zu Wickeln. „Bei einer akuten Entzündung ist ein kühlender Wickel nötig, der die Entzündungshitze entzieht. Bei chronischen Schmerzen wie Arthrose sind wärmende Wickel wohltuender. Wickeln kann man mit feuchter Salzlösung, Weißkohl oder Quark.“ Und natürlich: Bewegung! „Wer die Muskelkraft erhält, entlastet die Gelenke.“ Alles zusammen sorgt dafür, dass wir wieder beschwerdefrei gehen können – und morgens fröhlich aus dem Bett hüpfen ...

Neue Studie belegt die Wirksamkeit!

An der Charité in Berlin wurde in einer Studie untersucht, wie sich eine vierwöchige Einnahme eines Basenbildners tatsächlich auf den Säure-Basen-Haushalt auswirkt. Dazu wurden 40 gesunde Freiwillige nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine bekam Basica-Direkt, die andere nur ein Placebo-Präparat. Keiner der Teilnehmer wusste, was er einnahm. Nach vier Wochen zeigte sich in der Basica-Gruppe, dass sich der Kohlenhydrat-Stoffwechsel in den Zellen nachweislich verbessert hatte. Dem Körper stand also mehr Energie zur Verfügung.

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