Richtig entschlacken: Warum uns Fasten jetzt so guttut

Ab heute gönnen wir uns mal weniger

Der Winter ist (hoffentlich) bald vorbei, und die Tage werden wieder heller: die ideale Zeit, um richtig zu entschlacken und sich durch Fasten frühlingsfit zu machen. Denn Fasten ist ja nicht nur dazu da, überflüssige Feiertags-Kilos loszuwerden – auch die Seele profitiert davon, es hebt die Stimmung und macht uns glücklich. Lesen Sie jetzt die wichtigsten Fasten-Tipps. 

Lange Tradition 

Fasten und dabei richtig entschlacken tun die Menschen seit Jahrhunderten, und das aus gutem Grund: Die Leber greift schon nach einem Tag auf die Fettreserven im Körper zurück, um daraus Energie zu gewinnen. Das Gleiche gilt, wenn man in 24 Stunden weniger als 500 Kalorien zu sich nimmt. Eine Nulldiät ist nicht nötig, die sollte man auch gar nicht machen – denn sonst werden sehr schnell Muskeln abgebaut. Darum sollten Sie sich erst einmal schlau machen und unsere Fasten Tipps lesen.

Viele Vorteile 

Der größte Vorteil: Man ändert seine Ernährungsgewohnheiten. Die sind ja leider nicht immer so ganz gesund... Nach dem Fasten schmeckt vieles anders oder gar nicht mehr: Fettes Fleisch und Süßigkeiten zum Beispiel, Gemüse dagegen ist plötzlich der Renner. Verzicht und die Erkenntnis, dass man nicht immer und überall essen muss, können ein neues Ernährungs-Bewusstsein wecken.

Nicht für jeden geeignet

Wer zu Untergewicht neigt, unter Essstörungen leidet oder gelitten hat, sollte das Fasten besser lassen. Experten raten, fünf bis sieben Tage zu fasten – die christlichen 40 Tage sollte man nur bei sehr starkem Übergewicht in einer Klinik machen. Gesunde Menschen fasten in der Regel fünf bis sieben Tage, das medizinische Fasten dauert sieben bis zehn Tage. Man sollte auf jeden Fall aber vorher mit einem Arzt sprechen. Übrigens: Die diesjährige Fastenaktion der evangelischen Kirche steht unter dem Motto „Zeig dich! Sieben Wochen ohne Kneifen!“

Diese Arten gibt es:

INTERVALLFASTEN 
Man macht dabei längere Essenspausen, zum Beispiel 16 Stunden inklusive Nachtruhe. Oder man lässt regelmäßig eine Mahlzeit ausfallen. Oder aber man isst ein bis zwei Tage gar nichts.

BASENFASTEN 
Dabei kommt für ein bis zwei Wochen nichts anderes als Obst, Gemüse, Keimlinge und Kräuter auf den Tisch.

BUCHINGER 
Es handelt sich um eine reine Trinkkur mit Gemüsebrühe, Säften und Tees. Die Fastenkur nach Buchinger wird seit über 80 Jahren angewendet.

MOLKEFASTEN 
Fünf große Gläser Molke am Tag (ca. 1 Liter). In jedes Glas kann ein Esslöffel Fruchtsaft gemischt werden. Allerdings sollte man darauf verzichten, wenn man einen zu hohen Purinspiegel hat.

OBSTFASTEN 
Beim Früchtefasten werden drei bis fünf Mal am Tag frisches Obst oder ganz kurz gedünstetes Gemüse gegessen. Diese Kur ist eine Kombination aus Heilfasten und dem Obsttag.

SAFTFASTEN 
Gut für einzelne Fastentage oder eine Kurzkur: mehrmals täglich ein Glas frischen Obst- oder Gemüsesaft, dazu Wasser.

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