Start in die Grippesaison – wie schütze ich mich am wirksamsten?

Dinge, die Sie beachten sollten

Eine starke Abwehr schützt vor Grippeviren. Vor allem gefährdete Menschen sollten eine Grippeschutzimpfung in Erwägung ziehen. Natürliche Präparate aus der Apotheke beugen den Grippeviren vor. Abwehrkräfte sollten mit reichlich Obst und Gemüse gestärkt werden. Gründliches Händewaschen ist wichtig im Kampf gegen Bakterien und Viren

Erkältungsviren sind ganz schön tückisch. Sie haften zum Beispiel an Klinken und Griffen. Und somit laufen wir stets Gefahr, sie uns einzufangen und an einem grippalen Infekt zu erkranken. Dieser wird im Volksmund auch gern als Grippe bezeichnet.

Ein Großteil der Viren sitzt auf den Händen

Das Gute: Wir können uns schon mit einfachen Mitteln schützen. So stärken Inhaltsstoffe aus Obst und Gemüse das Immunsystem, etwa die Vitamine A, C und E. Eine weitere wichtige Maßnahme lautet: Hände stets gründlich unter fließendem Wasser und mit Seife waschen, um möglichst viele Erreger wegzuspülen, etwa nach dem Busfahren oder Einkaufen. Immerhin gelangen viele Viren über die Hände in den Körper, wenn wir uns ans Gesicht fassen.

Hat es uns doch erwischt? Jetzt freut sich der Körper über Unterstützung. Als hilfreich hat sich da die Homöopathie erwiesen. Vor allem, wenn drei Wirkstoffe miteinander kombiniert werden. Das Komplexmittel kann die Symptome mindern, etwa Schnupfen und Halsweh. Und gleichzeitig aktiviert es die Abwehr- und Selbstheilungskräfte. Eine Studie bestätigt die Wirksamkeit des sogenannten Tri-Komplexes. Schon in geringster Konzentration kann er jene Botenstoffe aktivieren, die für das Immunsystem wichtig sind. Das erklärt Dr. Wolfgang Grebe, Experte für Naturheilkunde aus Frankenberg.

Von Oktober bis April sind noch andere Viren „auf der Pirsch“: Influenza-Viren! Sie lösen die echte Grippe aus, auch Influenza genannt. Die Haupterkrankungszeit ist meist zwischen Januar und März.

Im Gegensatz zur Erkältung treten die Beschwerden schlagartig auf und können heftig sein, etwa starke Gliederschmerzen und hohes Fieber verursachen. 

Der ideale Zeitpunkt für die Impfung ist jetzt

Da die Influenza lebensbedrohlich werden kann, wird vor allem gefährdeten Personen zur Impfung geraten. Etwa Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung sowie über 60-Jährigen, weil die Abwehrkräfte nicht mehr so stark wie in jungen Jahren sind. Der ideale Zeitpunkt ist im Herbst. Bis der Körper den Schutz aufbaut, dauert es zehn bis 14 Tage. Wer’s im Herbst nicht schafft: Der Pikser kann auch noch später im Jahr nachgeholt werden.

Weshalb muss die Impfung jährlich aufgefrischt werden?

Wandlungsfähige Erreger Influenza-Viren verändern sich stetig. Daher muss der Impfstoff jährlich neu angepasst werden.

Wie Lange hält der Schutz an? In der Regel sechs bis zwölf Monate. Die Impfung bietet zwar keinen hundertprozentigen Schutz, sie mindert jedoch das Krankheitsrisiko. Und sie kann den Krankheitsverlauf abschwächen.

Gibt es nur einen Impfstoff? Der Arzt kann einen Dreifach- bzw. Vierfach-Impfstoff verabreichen (der Vierfachschutz ist seit Neuestem Kassenleistung). Welcher ratsam ist, sollten Patienten mit ihrem Arzt besprechen.

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