Anti-Schweiß Tipps: Das hilft

So kommen Sie nicht ins Schwitzen

Es sind die steigenden Temperaturen, die vielen Menschen zu schaffen machen. Alltägliche Aufgaben fallen schwer und selbst eine moderate Bewegung führt zum Schwitzen. Während der Schweiß nach einem anstrengenden Workout willkommen ist, stört er doch, wenn er zur falschen Zeit ausbricht. Denn obwohl es sich dabei um eine nützliche Vorrichtung des Körpers handelt, steigert er nur selten das Wohlbefinden. Die folgenden fünf Mittel helfen dabei, den Schweiß im Sommer einzudämmen.

Nicht nur erhöhte Temperaturen begünstigen das Schwitzen

Kaum jemand freut sich nicht auf das schöne Wetter während der Sommermonate. Allerdings graust es vielen bereits bei dem Gedanken, ins Schwitzen zu geraten. Das macht die stetig steigende Temperatur zu einer Tortur.

Allerdings ist es nicht nur die Hitze, die starkes Schwitzen begünstigt. Andere Auslöser sind beispielsweise Angst, Stress, eine schlechte Durchblutung, Übergewicht oder eine ungesunde Ernährung.

1. Kamille hilft gegen schwitzige Hände

Wer mit ständig schwitzigen Händen zu kämpfen hat, profitiert oft von einem Kamillenbad. Dazu werden ein paar Tropfen Tinktur aus der Drogerie oder Apotheke direkt in warmes Wasser gegeben. Anschließend die Hände für ein paar Minuten darin baden und sanft abtrocknen. Besonders hilfreich ist dieses Mittel bei der täglichen Anwendung.

2. Apfelessig hilft gegen das Schwitzen

Apfelessig verfügt über adstringierende Eigenschaften und bringt den pH-Wert der Haut ins Gleichgewicht. Deshalb hilft er dabei, Bakterien zu bekämpfen, welche der Grund für einen unangenehmen Geruch sind. Die Anwendung ist besonders einfach und unkompliziert: Einfach ein Wattepad oder ein Tuch in Apfelessig tränken und die gewünschten Stellen damit einreiben. Die Anwendung erfolgt über Nacht und beim morgendlichen Duschen verschwindet der Essig-Geruch.

3. Antitranspirant gegen zu starkes Schwitzen

Handelsübliche Deos, welche eine Wirkweise von 72 Stunden versprechen, helfen bei starken Schweißausbrüchen oftmals nur gering. Besser ist hier die Anwendung eines Antitranspirants wie etwa das Sweat-Off Antitranspirant. Diese wirken leistungsstark gegen übermäßige Schweißproduktion und sind auch deutlich höher dosiert. Aufgrund dessen sollte man die Anwendung auf ein bis zweimal die Woche beschränken.

4. Zitronen sind ein natürliches Deo

Wer gerade kein Sweat-Off Antitranspirant zur Hand hat, kann ein weiteres Hausmittel einsetzen: die Zitrone. Sie hilft dabei, die Schweißproduktion zu regulieren und unerwünschte Gerüche zu kaschieren.

Dazu einfach die Zitrone halbieren und die Achseln mit den Hälften einreiben. Alternativ wird ein wenig Saft in Wasser aufgelöst und auf die betroffenen Stellen gegeben. Den Zitronensaft nach 20 bis 30 Minuten abwaschen. Am besten ist es, den Vorgang täglich zu wiederholen.

Wichtig: Wer die Anti-Schweiß-Wirkung von Zitronensaft oder Apfelessig testen möchte, sollte vorsichtig mit einer kleinen Stelle beginnen. Außerdem ist es besser, mit einer verdünnten Lösung zu starten. Obwohl es sich um natürliche Hausmittel handelt, können sie empfindliche Haut reizen. Deshalb sollten sie weder direkt nach der Rasur noch nach einer anderweitigen Haarentfernung verwendet werden.

5. Kleidung

Natürlich spielt auch die Kleiderwahl beim Thema Schwitzen eine große Rolle. Hier hat man vor allem zwei Möglichkeiten: Entweder man wählt Stoffe, welche den Schweiß aufsaugen oder Stoffe, welche ihn nach außen hin ableiten.

6. Tausendgüldenkraut hilft gegen unangenehme Gerüche

Das Tausendgüldenkraut gilt als Wunderpflanze gegen unangenehme Gerüche. Das Kraut wird als täglicher Aufguss über den Tag verteil getrunken. Rund eine Tasse davon sollte es sein.

Der Aufguss wird folgendermaßen vorbereitet: Ein Teelöffel der Blätter in kaltem Wasser für neun Stunden ziehen lassen. Anschließend den Sud durch ein Sieb geben und in einem Behältnis auffangen.

7. Auf Heißes und Kaltes verzichten

Die Ernährung spielt in allen Lebenslagen eine wichtige Rolle, so auch beim Schwitzen. Isst man beispielsweise etwas Scharfes, reagiert der Körper mit Schweißausbrüchen. Genauso erwärmt sich die Körpertemperatur, wenn man etwas zu Heißes trinkt oder isst. Auch eiskalte Getränke oder Speisen sind bei starkem Schwitzen zu vermeiden, denn hier kühlt sich zwar der Magen ab, doch reagiert dieser, indem er die Körpertemperatur hochheizt. Ideal für heiße Temperaturen sind lauwarme Getränke und Speisen.

8. Salbei hilft gegen nächtliches Schwitzen

Wer vor allem nachts schwitzt, kann es mit Salbei versuchen. Dazu werden vier Teelöffel Salbeiblätter mit einem halben Liter heißem Wasser übergossen. Nach zehn Minuten können die Blätter entfernt und der Tee getrunken werden. Täglich zwei Tassen helfen dabei, den Schweiß während der Nacht in den Griff zu bekommen.

Alternativ: eine Salbei-Wäsche, ähnlich der Apfelessig-Wäsche. Dazu einen Teelöffel Salbeiblätter mit zwei Tassen Wasser aufkochen. Nach dem Abkühlen auf die betroffenen Stellen auftragen und die Lösung gut verreiben. Dieser Vorgang wird dreimal täglich für mehrere Tage wiederholt.