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Endlich unabhängig: Nathalie wagte mit 40 den Sprung in die Selbstständigkeit

Die 40-Jährige hat sich endlich von beruflichen Zwängen frei gemacht

16. September 2016

Wer nichts wagt, der nicht gewinnt — so abgedroschen jenes Sprichwort, so sehr trifft es doch auf Nathalie zu. Die 40-Jährige hat ihre Erfüllung gefunden, und zwar in der Selbstständigkeit. Diesen Schritt zu wagen, dafür ist es nie zu spät.

„Ich möchte mein eigener Chef sein“

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will“ – dieses Zitat von Jean-Jacques Rousseau habe ich mir vor Jahren über meinen Schreibtisch gepinnt. Denn es war immer schon mein Traum, irgendwann mein eigener Chef zu sein, aber den Mut dazu fand ich lange nicht.

Sicherheit gibt es nicht

Dabei liegt es nahe, als Steuerberaterin eine eigene Kanzlei zu gründen. Aber wenn man selbstständig arbeitet, muss man selbst die richtigen Entscheidungen treffen und das Risiko tragen. Sicherheit gibt es dann nicht mehr. Wie schwer das ist, sah ich immer wieder an unseren Klienten. Da gab es nicht wenige, die sich den Traum vom eigenen Laden erfüllt hatten, aber dann schon nach kurzer Zeit scheiterten.  Aus diesen Fehlern habe ich viel gelernt.

Akribische Vorbereitung ist das A und O

Eine vorausschauende Beratung ist essentiell. Ich nutzte jede Möglichkeit, mich weiterzubilden, belegte Fortbildungsseminare und Lehrgänge. Und hatte Erfolg damit. Mehr als einmal habe ich damals mitbekommen, dass Kunden ausdrücklich von mir betreut werden wollten. Ein riesiges Kompliment, denn Mund-zu-Mund-Propaganda, also Empfehlungen von Klienten, sind Gold wert für eine Kanzlei. Doch diese Leistung hat mein Chef nicht honoriert. Er lehnte eine Gehaltserhöhung ab, wollte mir nicht einmal die Kosten für die Fortbildung ersetzen.

Wenn das Ende ein Anfang ist

Da hatte ich endgültig genug, kündigte und eröffnete kurz darauf mein eigenes Büro. Das war vor vier Jahren. Damals habe ich ganz klein angefangen. Meine erste Kanzlei bestand nur aus einem einzigen Zimmer. Ich war so motiviert, dass ich mit Freude 14 Stunden pro Tag gearbeitet habe. Aber jetzt tat ich es ja für mich und meine Tasche. Der Einsatz hat sich gelohnt. Inzwischen kann ich mir repräsentative Räume in einem modernen Bürokomplex leisten. Dazu habe ich drei Angestellte. Wir sind gut ausgelastet, oft muss ich auch das Wochenende für wichtige Termine opfern. Doch dafür verdiene ich gut und bin ausgelastet und glücklich.“

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